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Preise

Post-Photography Prototyping Prize

Brenna Murphy, Earth Reflector Arrow Maze, 2016, Copyright: Brenna Murphy

Brenna Murphy erhielt den Post-Photography Prototyping Prize (P3) des Fotomuseums Winterthur und der Julius Bär Stiftung (10.000 Franken). „Die Jury sieht in der Auseinandersetzung mit unserer Wahrnehmung über die Grenzen des virtuellen und physischen Raums hinweg ein enormes Potenzial, das sich wie ein Labyrinth entfaltet.“ www.fotomuseum.ch

Aktionen & Projekte

„entre límites" - Klangkunst aus Mexiko und Deutschland

entre limites, Ankündigungsplakat

Vom 26. November 2016 bis zum 15. Januar 2017 läuft im Berliner Kunstraum Kreuzberg/Bethanien die Ausstellung „entre límites / zwischen grenzen – berlin - Klangkunst aus Mexiko und Deutschland“. Die Gruppenausstellung im Kunstraum „führt erstmals Klangkünstler aus Mexiko und Deutschland in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt zusammen. Zwölf Künstler stellen Arbeiten vor, die nicht nur die enorme Vielfalt des Genres aufzeigen, sondern in ihren Werken Perspektiven entwickeln, die über die Grenzen der Kunstgattungen hinausweisen. Die Ausstellung ist der Höhepunkt eines dreijährigen Residenz- und Austauschprojekts, das von singuhr – projekte berlin und dem Goethe-Institut in Mexiko bereits 2015 initiiert wurde und nun im Rahmen des Mexikojahres in Deutschland und der Städtepartnerschaft von Berlin und Mexiko-Stadt in Berlin präsentiert wird...“ In einer Reihe von Arbeiten geht es z.B. um die Beziehungen von Klängen und Objekten. Das Künstlerpaar Marcela Armas & Gilberto Esparza etwa „demonstriert in seiner Klanginstallation 'Sideral', wie magnetische Felder eines 283 kg schweren Eisenmeteoriten aus der Archenhold-Sternwarte Berlin in pulsierende Klänge verwandelt werden können, die einen Raum zum Schwingen bringen.“ Künstlerliste: Arturo Hernández Alcázar, Marcela Armas & Gilberto Esparza, Sam Auinger, Jens Brand, Mario de Vega, Hans Peter Kuhn, Manuel Rocha, Stefan Roigk, Stefan Rummel, Guillermo Santamarina und Rogelio Sosa. Kurator ist Carsten Seiffarth. www.kunstraumkreuzberg.de

Aktionen & Projekte

Reise ins Nichts - Finissage

Roland Schappert. Reise ins Nichts, ehem. Capitol-Theater Düsseldorf

Roland Schappert zeigt bis zuum 27. November 2016 im ehemaligen Capitol-Kino in Düsseldorf seine Installation mt Wandmalerei, Montagen und Fotografien unter dem Titel "Reise ins Nichts" bis zum 27. November 2016. Die Finissage ist für den 12. Dezember 2016 angekündigt (ab 18 Uhr). Bis dahin kann die Ausstellung auch nach nach dem regulären Ende der Laufzeit noch nach vorheriger Terminabsprache besichtigt werden (Tel.-Kontakt Emmanuel Mir: 0163 90 63 211).

Personalien

Neue Leiterin in Langenhagen

Noor Mertens, Foto: Aad Hoogendoorn

Noor Mertens wird künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Kunstvereins Langenhagen. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Musikwissenschaft in Utrecht absolvierte sie den angesehenen Master-Kurs für Museums-Kuratoren an der Universität in Amsterdam. 2013 - 2016 war sie Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst am renommierten Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam.

Museen & Institutionen

Folkwang-Verein erbt Stifter-Nachlass

Das Stifterehepaar Walter und Lieselotte Griese hat seinen Nachlass dem Essener Folkwang-Museumsverein vermacht. Nachdem Lieselotte Griese im April 2016 verstarb, erhält das Museum nun ein millionenschweres Erbe mit einer wertvollen Kunstsammlung, darunter 20 expressionistischen Arbeiten auf Papier, sowie mit Immobilien und Wertpapieren. Laut Testament soll das Vermögen nach Möglichkeit für Werke aus der Zeit des Expressionismus oder der unmittelbar nachfolgenden Zeit eingesetzt werden.

Preise

Prix Emerige

Edgar Sarin, französischer Bildhauer, wurde der Prix Emerige zugesprochen (15.000 Euro). Der Preis wird für Künstler unter 35 Jahren ausgelobt, die noch keine Einzelausstellung hatten. Im März 2017 hat Sarin eine Ausstellung in der Konrad Fischer Galerie Berlin.

Preise

Sprengel-Preis

Toulu Hassani Ohne Titel 2016 Feinmienenstift, Öl, Leinwand Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland –Sammlung Zeitgenössische Kunst Foto: Volker Crone, © Toulu Hassani

Toulu Hassani hat als Sprengel-Preisträgerin 2016 bis zum 5. Februar 2017 eine Einzelausstellung im Sprengel-Museum Hannover. In dieser Werkschau „werden neben den ornamental geprägten Leinwandbildern neue Objekte aus Epoxidharz aus der jüngsten Produktion der Künstlerin gezeigt.“ Die Künstlerin „untersucht das Medium des Bildes in konzentrierten Bildern und Objekten. Die langsame und intensive Befragung dessen, was ein Bild oder Abbild heute sein kann, mündet in fast meditativen, leise klingenden und mit Licht und Schatten interagierenden Werken.“ www.sprengel-museum.de

Preise

Ellen-Auerbach-Stipendium

Stephanie Kiwitt darf das Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie antreten (20.000 Euro). Das Stipendium wird von der Akademie der Künste in Berlin vergeben. Zu ihren Arbeiten heißt es, sie befasse sich „mit städtischem Alltag, fragilen urbanen Strukturen, Konsum, Warenkult und Körperkultur“, und dabei leiste sie „eine scharfe und zugleich subtile Beobachtung unserer städtischen Lebenswelt“.

Preise

Museum und Ausstellung des Jahres

Musuem Abteiberg, Foto: Uwe Riedel

Das Museum Abteiberg in Mönchengladbach ist Museum des Jahres 2016. Die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA wählte das Mönchengladbacher Haus zum besten Kunstmuseum in diesem Jahr wegen seiner „hervorragenden Sammlungsbestände internationaler Kunst“ und wegen seiner Ausstellungspolitik. „Ausstellung des Jahres“ ist die von Prof. Dr. Susanne Gaensheimer und Klaus Görner kuratierte Ausstellung „Kader Attia. Sacrifice and Harmony“ im MMK-Frankfurt/Main. Die Aussstellungsinszenierung habe „als vorgegebener Parcours die Besucher nahezu unausweichlich in eine fast körperliche Konfrontation mit den komplexen Themen“ gezogen.

Museen & Institutionen

Salzburg: Neubau für das Depot

Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Museumsdirektorin Sabine Breitwieser und Architekt Eric Auffahrt beim ersten Spatenstich für das Kunstdepot, Foto: Copyright Wildbild Heribert Rohrer

Das Museum der Moderne Salzburg bekommt ein neues Depot in Guggenthal, Gemeinde Koppl. Soeben erfolgte der erste Spatenstich; Ende 2017 soll der Bau fertig sein. Der Neubau „trägt dem dringenden Bedarf des Museum der Moderne Salzburg nach geeigneten Depot- und Serviceräumen sowie den wachsenden Sammlungen Rechnung“. Von den 4.600 qm sind 3.396 qm als Depotfläche vorgesehen. Bislang waren die Depotbestände auf drei Standorte verteilt. Mit dem Beginn des Neubaus herrscht bei der Museumsführung Erleichterung: „Das Museum wird dann endlich seine Kunstobjekte an einem zentralen Ort professionell und sachgerecht lagern können. Wir verfügen damit dann endlich auch über Werkstätten, insbesondere über Räume für die konservatorische Betreuung der Sammlungen. Mit dem neuen Depot sind die Bestände künftig besser für Forschung und internationale Leihanfragen zugänglich.“ www.mdmsalzburg.at

Hochschulen

Berlin: IBB-Preis für UdK-Absolventen

Raul Walch, Azimut 1, 2016, Mytilene, Mithymna, Idomeni, Berlin, Arnsberg. © Azimut 1, 2016, Raul Walch

Raul Walch wird der IBB-Preis für Photographie 2016 verliehen (Preisgeld 5.000 Euro plus Katalogkostenzuschuss 5.000 Euro). Marta Djourina erhält eine lobende Anerkennung und einen Druckkostenzuschuss von 3.000 Euro. Auslober des Preises ist die Investitionsbank Berlin (IBB) in Kooperation mit dem Freundeskreis der UdK- Karl Hofer Gesellschaft e.V. Die Preisträger sind Absolventen der Udk Berlin. Sie werden von Professoren vorgesachlagen und von Fachjuroren ausgewählt.

Galerien & Auktionshäuser

54 Mill. Dollar für Munch-Bild

Sotheby's versteigerte in New York das Gemälde „Mädchen auf der Brücke“ (1992) von Edvard Munch (1863-1944) für 54,5 Millionen US-Dollar (ca. 50,6 Millionen Euro). Er Erlös ist der zweithöchste Preis, der bislang für ein Werk des norwegischen Malers gezahlt wurde. 2008 hatte dieses Bild bei einer Versteigerung 30,8 Mill. Dollar erzielt. Neben den für Variationen von „Der Schrei“ hat Munch auch das Motiv mit Mädchen auf der Brücke in mehreren Varianten gemalt. Dabei ging es ihm primär nie um die Darstellung der Außenwelt, sondern um eine Wiedergabe seelischer Befindlichkeiten. - Bei der gleichen Auktion kamen auch von Pablo Picasso das Bild „Der Maler und sein Modell“ (1963) für 12,9 Mill. Dollar und eine Bronzeskulptur (Frauenkopf) für 8,4 Mill. Dollar unter den Hammer. www.sothebys.com

Ausschreibungen

Bewerbung um EVA-Biennale-Teilnahme

Die irische Stadt Limerick ist Schauplatz der EVA-Biennale vom 14. April bis zum 8. Juli 2018. Kurator ist Inti Guerrero. Das Biennale-Thema lautet „The current state“ (Der gegenwärtige Zustand), was sehr weit gefasst ist: das kann sich auf Familiensituationen beziehen, auf persönliche Gesundheit, auf das Erscheinungsbild und Wirken von Regierungen, auf Ideologien, Religion, auf die Kunstgeschichte etc. Die Beiträge dazu werden an verschiedenen Austellungsorten und im öffentlichen Raum der Stadt umgesetzt. Künstler können ihre Projektvorschläge bis zum 31. Januar 2017 einreichen unter www.opencall.eva.ie

Museen & Institutionen

Mathieu Kleyebe Abonnenc und Florian Hecker im MMK Frankfurt

Der Arm eines Malaria-Freiwilligen, dem Biss ausgesetzt, Public Health Service, U.S.A., circa 1944, @ Mathieu Kleyebe Abonnenc

Bis zum 8. Januar 2017 ist im Frankfurter MMK 1 von Mathieu Kleyebe Abonnenc die Installation "Mefloquine Dreams" zu sehen. Der Künstler "entwickelt sein vielschichtiges Werk aus Film, Fotografie, Zeichnungen und Skulptur ausgehend von umfangreichen Recherchen zu Artefakten kolonialer und postkolonialer Geschichte. Diese dienen ihm als Repräsentanten für die komplexen globalen Verflechtungen und deren Auswirkungen auf die Konstruktion kultureller Identität. Im Zentrum seiner Rauminstallation im MMK 1 steht der Film "Sector IX B" (2015), der erstmals auf der 56. Venedig Biennale 2015 präsentiert wurde. Er erzählt die fiktive Geschichte einer Ethnologin, die im Laufe ihrer Forschungen beginnt, die Grundbedingungen ihrer Disziplin in Frage zu stellen." Vom 26. November 2017 bnis zum 8. Februar 2017 zeigt die Museums-Dependance MMK2 von Florian Hecker die Ausstellung "Formulations". Hecker verbindet "die Bereiche der bildenden Kunst, Musik und Performance, um etablierte Grenzen aufzuheben und neue Ausdrucksformen und Wahrnehmungsmöglichkeiten in Raum und Zeit zu eröffnen. Die Ausstellung im MMK 3 präsentiert 15 bestehende und zwei neue Arbeiten aus einem Zeitraum von 2004 bis 2016." www.mmk-frankfurt.de

Messen & Märkte

ST-ART Strasbourg

Damien Gard, Brasserie Verschueren, Red Light Box – Analog Print, Edition von 9, MACADAM GALLERY

Die ST-ART Strasbourg (25. bis 28. Nov. 2016) ist auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts spezialisiert und repräsentiert etwa 100 Aussteller. Die verkehrsgünstige Lage mit Nähe zu Deutschland und zur Schweiz nockt auch von dort viele Besucher an; jährlich verkaufen die Veranstalter 25.000 bis 30.000 Tickets. Gegliedert ist die Messe nach Stilrichtungen, Epochen und Medien wie Hyperrealismus, Klassische Moderne und Fotokunst. Eine Besonderheit diesmal ist die Sonderausstellung der Fondation Maeght mit Werken etwa von Alberto Giacometti, Joan Miró und Jörg Immendorf. Im Blickpunkt steht darüber hinaus eine Solo Show der französischen Künstlerin Anne Ferrer mit ihren Textil-Kreationen.

Ausschreibungen

Wettbewerb für Buchillustration

Der Otto-Ditscher-Kunstpreis ist vom Rhein-Pfalz-Kreis in Ludwigshafen für Buchillustration ausgelobt. Der Hauptreis ist mit 7.500 Euro dotiert, der Förderpreis für Künstler unter 40 Jahren mit 1.500 Euro. Deadline ist der 30. Januar 2017. Infos und Kontakt: paul.platz­@kv-rpk.de

Museen & Institutionen

Walter Pichler in Salzburg

Walter Pichler in seinem Atelier, Foto: Nachlass Walter Pichler, Foto: Barbara Karban

Vom 25. November 2016 bis zum 5. März 2017 zeigt das Museum der Moderne Salzburg die Ausstellung „Walter Pichler – Radikal: Architektur und Prototypen“. Walter Pichler (1936-2012) profilierte sich in den frühen 1960er Jahren „mit gleichermaßen radikalen wie utopischen Architekturentwürfen und -modellen hervor. Mit der Werkgruppe der sogenannten Prototypen (1966–1969), die Pichler in den Folgejahren entwickelte, konnte er eine internationale künstlerische Laufbahn festigen, die zu dieser Zeit außergewöhnlich war. Ausgebildet als Grafikdesigner war Pichler als Bildhauer und Designer im Grenzbereich zu Architektur tätig. Bereits in relativ jungen Jahren war er in gefeierten Ausstellungen und renommierten Museen weltweit vertreten: im Museum of Modern Art in New York (1967 und 1975), der 5. Biennale in Paris (1967), auf der 4. documenta in Kassel (1968), im österreichischen Pavillon auf der 40. Biennale di Venezia (1982)...“ www.museumdermoderne.at

Museen & Institutionen

Pressemuseum kauft Lebeck-Sammlung an

2011 gründete sich in Berlin ein Träger- und Förderverein „Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V.“ , um dort ein Deutsches Pressemuseum einzurichten. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte auch der Fotograf Robert Lebeck (1929-2014). Als wichtigen Schritt zur Realisierung des Projekts konnte jetzt die Abwanderung von Lebecks „Kiosk“-Sammlung nach Kanada verhindert werden: der Förderverein kaufte sie aus Lottomitteln an, formal gehört die Sammlung jetzt dem Land Berlin. Mit mehr als 30.000 Exponaten aus dem Zeitraum 1839 bis 1973 dokumentiert sie die Geschichte der Fotoreportage; darunter sind viele Original-Zeitschriften, die man an Kiosken kaufen konnte. Der Förderverein hat für 30 Jahre ein Nutzungsrecht an der Sammlung. Zur Erschließung des umfangreichen Konvoluts will die Museums-Initaitive eine interdisziplinäre Forschungsstelle einrichten. Da jetzt mit dem Ankauf endlich die Möglichkeit besteht, die Sammlung öffentlich zu zeigen, kann das Museum seinen Betrieb nunmehr auch konkret aufnehmen. www.dpmu.de

Kulturpolitik

Thierse fordert Einheitsdenkmal

Wolfgang Thierse, MdB, Foto: SPD

Von Anfang an stand das Projekt eines Einheits- und Freiheitsdenkmals unter keinem guten Stern. In Leipzig endete ein Künstlerwettbewerb in Zank und Streit, und auch in Berlin gibt es bis heute kein Denkmal für die friedliche Revolution in der DDR 1989 und die staatliche Wiedervereinigung 1990. Über die Beiträge eines ersten Künstlerwettbewerbs 2009 hämte die Presse, die „Naivität vieler Entwürfe“ sei „verheerend“; ein Viertel der Einreichungen sei gar „kompletter Schrott“. Einen zweiten Wettbewerb gewannen dann 2011 die Architekten Milla und Partner zusammen mit der Choreografin Sasha Waltz. Doch der vorgesehene Standort an der Berliner Schlossfreiheit gegenüber dem Humboldt Forum war denkmalpflegerisch von Anfang an umstritten, und so verteuerten Auflagen des Denkmalschutzes und die Umsiedlung dort nistender Fledermäuse das Projekt von 10 auf 14 Mill. Euro, so dass im Frühjahr 2016 der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Notbremse zog und beschloss, die Denkmalidee zumindest dort „nicht weiter zu verfolgen“. Dass im Herbst 2016, immerhin mehr als ein Vierteljahrhundert nach der „Wende“, immer noch nichts im Stadtbild Berlins an die damaligen Ereignisse erinnert, findet der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs als „Blamage“. Auch der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse will sich mit dem Aussetzen des Projekts „nicht zufrieden geben“ und forderte unlängst in der Zeitschrift „politik und kultur“: „Die Debatte muss... wieder aufgenommen werden, der fachlich zuständige Kulturausschuss und das Plenum des Deutschen Bundestages müssen sich mit dieser Herausforderung und dem Entwurf ernsthaft und verantwortungsvoll befassen! Alles andere wäre beschämend.“

Personalien

Werke für Louvre Abu Dhabi

Jenny Holzer, Foto: Cornelius Völker

Jenny Holzer und Guiseppe Pennone haben für den Louve Abu Dhabi Skulpturen und Installationen entwickelt, die in ortsbezogener Weise konzipiert sind und die vom Architekten Jean Nouvel entworfene Museumsstadt reflektieren. Holzer arbeitet vorwiegend mit LED-Technik, Pennone gehört zu den Künstlern der Arte povera und zeigte auf der Kasseler documenta 2012 eine neun Meter hohe Bronzeskulptur. Weitere Künstler sollen beauftragt werden, gleichfalls Werke eigens für das Museum zu schaffen. Die Eröffnung des Louvre Abu Dhabi ist für 2017 angekündigt.

Preise

AICA kürt "Besondere Ausstellung"

Rochelle Feinstein, Love Vibe, 1999-2014 (Ausschnitt). Courtesy: die Künstlerin und On Stellar Rays, New York

Der AICA-Preis für die „Besondere Ausstellung 2016“ geht an die Ausstellung Rochelle Feinstein „I Made a Terrible Mistake“ kuratiert von Stephanie Weber für das Münchener Lenbachhaus. Über die Ausstellung im Sommer 2016 hat Heinz Schütz in „Kunstforum international“ Bd. 241 eine Rezension veröffentlicht. "Über mehr als dreißig Jahre hat die gebürtige New Yorkerin, langjährige Professorin für Malerei und Drucktechnik an der Yale University, ein Werk entwickelt, das sich mit den kulturellen und politischen Zusammenhängen des Kunstmachens im Allgemeinen und der Malerei im Besonderen auseinandersetzt. Bevor Feinstein sich in den frühen 1980er Jahren ganz der Malerei zuwendete, arbeitete sie als Modezeichnerin und Werbeillustratorin. Aus dieser Erfahrung schöpft sie ein tiefgreifendes Verständnis der wechselseitigen Bedingung von Bild und Text. Sprache – als Ausruf, als Ansage, als Klischee – drängt von allen Seiten in Feinsteins Werk: Titel sind teils in der Ich-Form, teils als Aufforderung formuliert; ab den späten 1990er Jahren erscheinen Sprechblasen in ihren Bildern." www.aica.de

Museen & Institutionen

ZKM Karlsruhe: Beat Generation

Pressebild zu Beat Generation

Jack Kerouacs Roman "On the Road" (1951) in "spontaner Prosa" spiegelte die Stimmung der jungen Generation in den USA in der unmittelbaren Nachkriegszeit der späten 1940er und 1950er Jahre wider. Die Beat Generation begeisterte sich für Bebop-Jazz, erkundete das Land per Autostop und rauchte Marihuana. Bereits in den letzten Jahren widmete sich das ZKM Karlsruhe ihren leitenden Figuren, wie William S. Burroughs (The Name Is BURROUGHS. Expanded Media, 2012) oder Allen Ginsberg (Beat Generation. Allen Ginsberg, 2013). In dieser neuen Ausstellung wird nun erstmals ein Überblick über die literarische und künstlerische Bewegung geliefert, die Ende der 1940er-Jahre entstanden ist. "Von der Leitkultur der 1950er- und 1960er-Jahre als subversive Rebellen wahrgenommen, gelten die »Beats« heute als Protagonisten einer der wichtigsten kulturellen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Ihre literarischen Werke riefen zunächst Argwohn und Verachtung hervor, sind inzwischen jedoch als Meisterwerke der amerikanischen Literatur anerkannt. Das ZKM widmet der »Beat Generation« eine Ausstellung mit über 400 Werken aus den Bereichen Literatur, Fotografie, Zeichnung, Malerei, Kollagen, Filme und Soundtracks, die sie in einem breiten Kontext zeigt, wobei New York, Paris und Tanger besondere Schwerpunkte gewidmet sind." Laufzeit: 26. Nov. 2016 bis 30. Apr. 2017. www.zkm.de

Museen & Institutionen

Hamburg: Zeichnungsräume II

Nane Meyer, Himmel ist Erde, 2005, Buntstift auf Landkarte, (Ausschnitt) Copyright: Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Christoph Irrgang

Die Hamburger Kunsthalle widmet sich in einer Ausstellungsreihe dem Thema Zeichnung. Der erste Teil dokumentierte die Entwicklung ab den 1950er Jahren bis zu aktuellen Positionen. Nun folgt vom 25. November 2016 bis zum 21. Mai 2017 der zweite Teil mit Ausweitungen des Mediums Zeichnung auch auf Rauminstallationen und virtuellen Animationen. „Zeichnungsräume II“ gibt zugleich auch einen Überblick über die außergewöhnlichen Bestände des Hamburger Kupferstichkabinetts... Gezeigt werden ca. 100 Arbeiten von Silvia Bächli, Sandra Boeschenstein, Bernhard Johannes Blume, Fernando de Brito, Robbie Cornelissen, Marcel van Eeden, Lili Fischer, Frank Gerritz, Katharina Hinsberg, Georg Jappe, Olav Christopher Jenssen, Carolin Jörg / Michael Fragstein, Linda Karshan, Hubert Kiecol, Korpys / Löffler, Klaus Kumrow, Linesfiction, Sol LeWitt, Nanne Meyer, Jan Meyer-Rogge, Mariella Mosler, Hilka Nordhausen, Roman Ondák, Arnulf Rainer, Ulrich Rückriem, Gerhard Rühm, Barbara Camilla Tucholski, Clivia Vorrath, Kemang Wa Lehulere, Franz Erhard Walther“. www.hamburger-kunsthalle.de

Aktionen & Projekte

documenta, South of a State of mind, Ausgabe 3

South as a State of Mind #8 [documenta 14 #3], Cover, November 2016

Die dritte Ausgabe der documenta-Reihe „South as a state of mind“ ist seit kurzem erhältlich. Bis zur Eröffnung der nächsten documenta im Frühjahr 2017 begleitet die Publikation die Vorbereitungen und inhaltlichen Reflexionen in vier Sonderausgaben. „Schreiben und Publizieren sind integrale Bestandteile der documenta 14 und South ist ein Bote dieser literarischen Produktion. Das Magazin begleitet mit kritischem Diskurs, Kunst und Literatur die Arbeit an der Ausstellung der documenta 14 und trägt dazu bei, ihren Anliegen und Interessen einen Rahmen zu geben... Nachdem in der ersten Ausgabe von South Formen und Figurationen von Entortung und Enteignung und in der zweiten Ausgabe die enigmatischeren Mittel von Schweigen und Masken als Werkzeuge für ästhetisches und politisches Engagement untersucht wurden, erkundet die neue Ausgabe von South as a State of Mind nun das Thema „Sprache oder Hunger“. Dieser dritte von der documenta 14 herausgegebene Band von South widmet sich der andauernden Wechselbeziehung zwischen Natur, Kapital, Macht und Sprache. Die Essays, Gedichte, Manuskripte, Manifeste und Parabeln bringen – auf verschiedenste Art und Weise – die Notwendigkeit von Sprache zum Ausdruck, während Konsum und Hunger als politische und ästhetische Tatsachen und Felder betrachtet werden, die unsere Vergangenheit bestimmt haben und unsere kollektive Zukunft ausmachen...“ www.documenta.de

Aktionen & Projekte

Wuppertal: Der lange Marsch

Neuer Kunstverein Wuppertal, Pressefoto/Titelbild zur Ausstellung „Der lange Marsch“

Wuppertal als Kunststadt – da denkt man als erstes an die frühen Fluxus-Happenings in der Galerie Parnass Anfang der 1960er Jahre, an die Sammlung des Von der Heudt-Museums, an das Tanztheater von Pina Bausch, die Professur von Bazon Brock an der lokalen Bergischen Universität oder an den Skulpturenpark Waldfrieden von Tony Cragg. Insider des rheinischen Kunstbetriebs wissen jedoch, dass sich in der Nachbarschaft der großen Kunstmetropolen Köln und Düsseldorf in den 1970er Jahren auch eine lebendige Szene mit selbstorganisierten Kunsträumen und Offkunst-Events entwickelt hat. Bodo Berheide, Beuys-Schüler an der Düsseldorfer Kunstakademie, war1976 Mitbegründer des „Nordstadt Galerie Kollektivs“, das seine erste Ausstellung in der Elberfelder Nordstadt in der Werkstatt von Lothar Pfennig durchführte und später in das inzwischen gründlich sanierte Fabrikgelände in der Hofaue umzog, wo sich den den Lagerhallen, die früher von der Textilindustrie genutzt wurden, diverse Kulturinitiativen einrichten konnten. Zu den künstlerischen Höhepunkten der Wuppertaler Künstlerszene auf diesem Areal mit Musik, Interaktionen und Performances gehört u.a. das „Post Nucelar Festival“ 1986. Die Ausstellungen und Performances versuchte das Atelier- und Galeriekollektivs seinerzeit teilweise durch den Verkauf von „Kreativaktien“ zu finanzieren. In den 1980er Jahren musste das Künstlerkollektiv nach Barmen umziehen; heute organisiert die Initiative ambulante Ausstellungen an verschiedenen Orten. Das „Atelier und Galerie Kollektiv Wuppertal für intermediale Zusammenarbeit“ blickt in diesen Wochen auf eine 40jährige Geschichte zurück und dokumentiert diese bis zum 29. Januar 2017 mit einer Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal und mit einem Buchprojekt. Gezeigt werden Arbeiten von Renate Bertlmann (Wien), Ruedi Schill und Monika Günther (Luzern), Susanne Kessler (Rom), Irene Warnke (Berlin), Martin Peulen (Breda), Klaus Küster (Remscheid), Eckehard Lowisch, die „movingartbox“ mit Regina Friedrich-Körner, Renate Löbbecke und Nanny de Ruig und als Gastgeber Bodo Berheide, Peter Klassen, Holger Bär, Christian Ischebeck, Georg Janthur und Krzysztof Juretko. Über die Geschichte des Galerie-Kollektivs führt der Kunstverein am 29. Dezember 2016 ein Künstlergespräch durch.

Museen & Institutionen

George Condo im Museum Berggruen

George Condo: Windswept Figure, 2007 | Öl auf Leinwand, 50,8 x 40,6 cm | Sammlung des Künstlers, New York | Courtesy Sprüth Magers und Skarstedt | © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 | Foto: © George Condo 2016

Bis zum12. März 2017 zeigt das Berliner Museum Berggruen eine Werkschau des US-amerikanischen Malers George Condo. Diese erste große Ausstellung zeitgenössischer Kunst seit der Gründung des Museum Berggruen setzt Werke Condos seit den frühen 1980er-Jahren in Beziehung zu Künstlern der Klassischen Moderne aus der Sammlung der Berliner Nationalgalerie. Die Ausstellung "George Condo. Confrontation" bespielt alle Räume des Hauses. "Die Präsentation von Meisterwerken von Cézanne, Picasso, Matisse, Klee und Giacometti aus dem Museum Berggruen unter Einbeziehung der Werke Condos entfaltet ein offenes Feld an Verweisen. Bereits seit den frühen 1980er-Jahren bezieht sich Condo in seinen Werken mit einer Mischung aus Humor, Ironie und Verehrung auf die gesamte Bandbreite der europäischen wie US-amerikanischen Kunst. Für seine teils grotesken Bildfindungen greift er auf Gattungen wie Akt, Stillleben und Porträt zurück. Condo kombiniert spielerisch kunsthistorische Referenzen, insbesondere formale wie motivische Bezüge zu den Künstlern der klassischen Moderne, deren einstmals schockierende kubistische Bilder längst in den Kanon der Kunstgeschichte eingegangen sind. In gleichem Maße fließt die Populärkultur in Condos Arbeiten ein und so zeigen etwa seine Porträts Anleihen an Comicfiguren wie Batman, Bugs Bunny oder Micky Maus. Die Ausstellung George Condo. Confrontation im Museum Berggruen versteht die Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts als unablässig in Bewegung bleibender Prozess von wechselseitigen Bezügen und Traditionen." www.georgecondoinberlin.de

Ausschreibungen

New York-Aufenthalt

Das International Studio & Curatorial Program (ISCP) fördert den kostenpflichtigen Aufenthalt von Bildenden Künstlern und Kuratoren in New York durch die Vergabe von drei- bis zwölfmonatigen Atelierstipendien. Für ca. 100 Stipendiaten pro Jahr besteht die Möglichkeit der Nutzung von Ateliers, Ausstellungsräumen und Werkstätten in East Williamsburg, Brooklyn. Neben den kostspieligen Gebühren für das Atelierprogramm müssen auch alle Lebenshaltungskosten (inkl. Unterkunft) von den Teilnehmern selbst getragen werden. Es gibt keine Bewerbungsfristen, die Anträge werden alle zwei Monate gesichtet. Eine Bewerbung sollte jedoch grundsätzlich etwa ein Jahr im Voraus erfolgen. Infos: http://iscp-nyc.org

Aktionen & Projekte

Heldenplatz-Anarchie

Franz Wassermann, Performance „Heldenplatz-Anarchie - Wenn wir schreiten Seit' an Seit'“, Wien 2015, Video-Präsentation Mexico-City und Oaxaca City 2016, Foto: Courtesy F. Wassermann

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Globalisierung der Wirtschaft und der Ausbreitung von Rechtspopulismus in Europa und Nordamerika? Auf der einen Seite bekämpfen linke Globalisierungsgegner wie Attac die Auswüchse eines neoliberalen Turbokapitalismus, auf der andere Seite schüren rechte Politiker die Ängste derjenigen, die sich als Modernisierungs- und Globalisierungsverlierer fühlen, weil sie um ihre Arbeitsplätze fürchten und weil das rasante Tempo gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen sie überfordert. Vor diesem Hintergrund der aktuellen Zeitstimmung hat der österreichische Künstler Franz Wassermann vor einem Jahr in Wien die Performance „Heldenplatz Anarchie“ aufgeführt: 50 Akteure trugen Fahnen in der Optik einstiger Nazi-Flaggen, auf denen die Namen multinationaler Konzerne aufgedruckt waren. Jetzt lud der Kurator Vasja Nagy den Künstler zur Teilnahme an seinem Projekt „ART IN SUITCASE
 Between Image and Mind“ ein. Wassermann durfte ein Video von der Perforance und einige dieser Fahnen bei zwei Ausstellungen in Mexico D.F. (Mexico-City) und Oaxaca City zeigen. Franz Wassermann: „Auf diese Weise werden historische Verbindungslinien zwischen Österreich und Mexiko sichtbar gemacht: Einerseits die Herrschaft des Habsburgers Maximilian I, der gegen den Willen des mexikanischen Volkes zum Kaiser von Mexiko gekrönt wurde, andererseits ein Schreiben aus dem Jahr 1938, mit dem Mexiko als einziges Land der Welt beim Völkerbund in Genf gegen den 'Anschluss' Österreichs an Hitler-Deutschland Protest einlegte.“

Personalien

Linksparteichef wird Berliner Kultursenator

Klaus Lederer, Foto: DIE LINKE. Berlin

Klaus Lederer, Berliner Landesvorsitzender der Partei „Die Linke“, übernimmt das Amt des Kultursenators. Am 7. Dezember 2016 stimmt seine Partei über den Koalitionsvertrag ab; einen Tag später wird der Regierende Bürgermeister gewählt; erst dann kann Lederer den Posten übernehmen. Zehn Jahre lang hatte der Regierende Bürgermeister das Kulturressort in Personalunion mit verwaltet, jetzt ist es innerhalb des Berliner Senats wieder eigenständig. Den Parteivorsitz gibt Lederer im Dezember ab; er verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Paul Spies, Direktor der Stiftung Stadtmuseum, bescheinigte dem künftigen Senator: „Lederers Vorstellung von Teilhabe und niedrigschwelligem Zugang zur Kultur passt zur Linken... Es ist gut, wenn die Kulturpolitik das demokratische Recht der Teilhabe aller unterstützt...“ Etwas skeptischer äusserte sich hingegen Christophe Knoch von der Koalition der freien Szene: „Was wir allerdings... hoffen: dass ihm der Unterschied zwischen Kultur und Kreativwirtschaft bewusst ist. Die Verwandtschaft der beiden Bereiche, die Lederer nahegelegt hat, sehen wir nicht.“ Im Wahlkampf hatte sich die Linkspartei, darunter auch Klaus Lederer, gegen den künftigen Volksbühnen-Intendanten Chris Dercon positioniert. Der soll sein Amt im Herbst 2017 antreten, doch in der Berliner Kulturszene kursieren nun Spekulationen, ob Lederer den Vertrag womöglich auflöst, was allerdings „juristisch kompliziert und für das Land Berlin auch sehr teuer“ wäre, wie der „Tagesspiegel“ vorrechnet. Für die Museen hat Lederer einen Gratis-Tag mit freiem Eintritt angekündigt.

Hochschulen

Karlsruhe: Neue Professorin für Zeichnen-Klasse

Ulla von Brandenburg übernahm als Nachfolgerin von Prof. Meuser eine Klasse für Zeichnen an der Kunstakademie Karlsruhe. Die Künstlerin lebt in Paris und arbeitet an „der Schnittstelle von Bildender Kunst und Theater... In ihren Filmen, Zeichnungen, Performances und Installationen verwendet sie Methoden und Vorgangsweisen des Theaters und setzt sich mit gesellschaftlichen, sozialen sowie historischen Fragen auseinander... Bei Ulla von Brandenburg geraten Facetten des Bühnenhaften und Theatralischen zu Metaphern des menschlichen Zusammenlebens, in denen sie die Trennung zwischen Akteur und Zuschauer sowie Realität und Illusion immer wieder auflöst." www.kunstakademie-karlsruhe.de/

Personalien

Stuttgart: Neue Kuratorin

Anne Vieth, Foto: privat

Anne Vieth tritt mit Jahresbeginn 2017 am Kunstmuseum Stuttgart die kuratorische Nachfolge von Dr. Sven Beckstette an. Beckstette ward dort seit 2012 als Kurator tätig und wechselte im November 2016 an den Hamburger Bahnhof, Berlin. Anne Vieth studierte in Hamburg Kunstgeschichte, Germanistik und spanische Literaturwissenschaften. Sie schrieb ihre Magisterarbeit über die amerikanische Künstlerin Agnes Martin und promovierte über „ADDICTED TO WALLS. Zeitgenössische Wandarbeiten im Ausstellungsraum“. Zuzletzt hatte Vieth einen Lehrauftrag an der FU Berlin und war zzugleich an den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden in der Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation tätig. www.kunstmuseum-stuttgart.de

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In eigener Sache

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