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Preise

Villa Minimo-Stipendien

v. l. n. r. Julian Öffler, Claudia Piepenbrock, Isabel Nuño de Buen, Foto: China Hopson

Isabel Nuño de Buen, Claudia Piepenbrock und Julian Öffler sind die neuen Preisträger des „Preis des Kunstvereins – Atelierstipendium Villa Minimo“. Als Arbeitsstätte für die Stipendiaten stellt eine private Firma eine Immobilie in Hannover zur Verfügung. Der Kunstverein Hannover betreut diese Stipendienstätte bereits seit 33 Jahren. Das Stipendium wird in drei Kategorien vergeben: Isabel Nuño de Buen tritt das Förderstipendium Niedersachsen an, und Claudia Piepenbrock das Nachwuchsstipendium Niedersachsen. Das einjährige nationale Nachwuchsstipendium geht an Julian Öffler.

Museen & Institutionen

ZERO in Moskau

Pressefoto zur Ausstellung

1958 gründeten Heinz Mack und Otto Piene in Düsseldorf die Künstlergruppe ZERO. 1961 schloss sich ihnen dann auch Günter Uecker an, auch der Kölner Maler Hans Salentin grhörte zeitweilig dazu. Gemeinsamer Nenner war ein Unhehagen am ästhetsichen Ballast der Nachkriegskunst, vor allem die abstrakt-informelle Malerei empfanden sie künstlerisch als abgenutzt, setzten dieser Kunst stattdessen kinetische Objekte, monochrome Malerei, Installationen und Arbeiten mit Licht entgegen. Uecker, Piene und Mack verfassten 1963 ein „Manifest der Stille“. Als Teil der „Düsseldorf-Tage in Moskau“ ist bis zum 13. November 2016 eine ZERO-Werkschau mit Beispielen von Piene, Mack und Uecker im Multimedia Art Museum Moskau/Museum Moskau Haus der Fotografie zu sehen. www.mamm-mdf.ru

Museen & Institutionen

Roger M. Buergel kuratiert in Hamburg Mobile Welten

Ines Doujaki, ohne Titel, 2004

Roger M. Buergel,  künstlerischer Leiter der documenta 12, kuratiert für das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe das Projekt „Mobile Welten. Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaften“ mit der Ausstellung „Das transkulturelle Klassenzimmer“ (ab 6. Oktober 2016). „Folgt man den Bewegungskurven der Dinge – der schweizerischen Uhr im Haushalt des Kaisers von China, den als typisch afrikanisch erachteten Stoffen aus holländischer Produktion, der Nudel auf dem heimischen Teller, dem Kopftuch der bayerischen Bäuerin oder dem selfie stick in den Händen des Touristen –, so erfährt man viel Überraschendes über „gesellschaftliche Wandlungsfähigkeit“. Diese Bewegung von Objekten, Menschen und Ideen sowie die damit einhergehende Vermischung von Kulturen im Einwanderungsland Deutschland sind Gegenstand des Forschungsvorhabens 'Mobile Welten'“. Folgt man den Bewegungskurven der Dinge – der schweizerischen Uhr im Haushalt des Kaisers von China, den als typisch afrikanisch erachteten Stoffen aus holländischer Produktion, der Nudel auf dem heimischen Teller, dem Kopftuch der bayerischen Bäuerin oder dem selfie stick in den Händen des Touristen –, so erfährt man viel Überraschendes über 'gesellschaftliche Wandlungsfähigkeit'. Diese Bewegung von Objekten, Menschen und Ideen sowie die damit einhergehende Vermischung von Kulturen im Einwanderungsland Deutschland sind Gegenstand des Forschungsvorhabens 'Mobile Welten'“. www.mobile-welten.org

Messen & Märkte

Art Elysées

Parallel zur FIAC öffnet die Art Elysées vom 20. bis zum 24. Oktober 2016 die Pforten zu ihren Pavillons auf den Champs Elysées zwischen Place de la Concorde und Place Franklin Roosevelt. In den drei Pavillons bieten 75-80 Aussteller zeitgenössische Kunst und Möbel-Design des 20. Jh. an. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. www.artelysees.fr

Hochschulen

Bremen: DAAD-Gastprofessur

Emily Roysdon

Emily Roysdon ist neue DAAD-Gastprofessorin an der HFK Bremen. In ihrer Antrittsvorlesung stellt sie am 24. Oktober 2016 ihre interdisziplinären Arbeiten vor, die sich zwischen Performance, Drucken, Texten, Videos und fotografischen Installationen bewegen. In Wien führte sie im vergangenen Jahr eine Performance auf in einem Kleid, das der italienische pittura metaphysica-Künstler Giorgio de Chirico 1929 für das Tanzstück „Le Bal“ des legendären Russischen Balletts entworfen hatte. Dazu schrieb „Der Standard“: „Dieses Kostüm, eine Verbindung aus Architektur und Körper, trug Roysdon wie eine Ganzkörpermaske – die Rückseite der Performerin blieb unbekleidet. Folgerichtig, denn Thema in Le Bal war die Ambivalenz der Maske...“

Ausschreibungen

Nürnberg: Blaue Nacht

Am 6. Mai 2017 findet in Nürnberg wieder die Blaue Nacht statt. An rund 80 öffentlichen Plätzen können ab Einbruch der Dunkelheit (ca. 21 Uhr) für max. 6 Stunden Lichtinszenierungen, akustische Projekte, Installationen, Aktionen mit Bewegung/Performance, interaktive/partizipative Aktionen und Inszenierungen mit neuen Medien realisiert werden. Thema. „Odyssee“. Eines der Projekte wird mit dem Publikumspreis (5.000 Euro) ausgezeichnet. Teilnehmerhonorar pro Künstler/pro Gruppe: 1.500 Euro. Deadline: 14. Dez. 2016. Infos: www.bbk-bundesverband.de/fileadmin/wetpdf/blauenacht2017.pdf

Aktionen & Projekte

Goethe-Institut stellte Residenzarbeit vor

Unter dem Motto „Perspektivwechsel” stellte das Goethe-Institut kürzlich in Berlin „die Vielfalt und Breite seiner weltweiten Residenzarbeit“ vor. So ist z.B. eine German Academy in New York in Planung und in Salvador de Bahia wird ein neuee Residenzprogramm „Vila Sul” umgesetzt: „Ab November 2016 sollen sich in Salvador de Bahia Kulturschaffende und Künstler aller Sparten mit dem Süd-Süd-Dialog beschäftigen“. Die Villa Kamogawa in Kyoto feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. www.goethe.de/residenzprogramme

Galerien & Auktionshäuser

Paris: Steuerstrafverfahren

Guy Wildenstein, Kunsthändler, sieht sich vor dem Pariser Strafgericht mit einem Verfahren wegen Steuerhinterziehung konfrontiert. Man wirft ihm vor, den Großteil des Familienerbes verheimlicht zu haben. Seine Anwälte wehren sich gegen das Verfahren, da bereits seit 2012 ein Steuerberichtigungsverfahren in Höhe von 550 Millionen Euro anhängig sei: ein Steuerzahler, gegen den bereits eine Forderung nach Nachzahlung besteht, dürfe nicht doppelt bestraft werden.

Museen & Institutionen

Leverkusen: Drama Queens und Fliehende Werte

Roland Schappert: FLIEHENDE WERTE, Wandmalerei im Museum Morsbroich, Leverkusen, 2016, © R. Schappert und VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Das Museum Schloss Morsbroich Leverkusen zeigt bis zum 15. Januar 2017 die Ausstellung "Drama Queens - Die inszenierte Sammlung" mit Beiträgen vonJoseph Beuys, Heinz Breloh, Anthony Caro, Roberto Crippa, Pia Fries, Thomas Grünfeld, Ernst Hermanns, Alexej von Jawlensky, Erich Lanz, Sherrie Levine, Henri Matisse, Gerhard Merz, Arnold Odermatt, Tony Oursler, Pablo Picasso, David Rabinowitch, Fiona Rae, Arnulf Rainer, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, David Reed, Oskar Schlemmer, Tim Scott, Bernard Schultze, Mary Vieira, Wolf Vostell, Andy Warhol sowie von Lothar Götz, Christian Jendreiko, Michael Sailstorfer, Roland Schappert und Heike Weber. "Jedes Kunstwerk führt sein eigenes Drama auf. Es setzt Behauptungen in die Welt und konkurriert mit anderen starken Perspektiven auf die Wirklichkeit. Es erobert den Raum oder zieht sich vornehm zurück. Manche Werke wollen auf einem Sockel platziert werden, während andere eine dunkle Umgebung erfordern, um ihren Teint vor dem Licht zu schützen. Werke treten bevorzugt in Gruppen auf oder aber als Einzeldarsteller. In Ausstellungen gehen sie Beziehungen miteinander ein. Die Kunstwerke, die im Lauf der Jahrzehnte in die Sammlung des Museum Morsbroich eingegangen sind, wurden stets unter der besonderen Fragestellung ausgewählt, ob sie in den Innenräumen des barocken Schlosses eine gute Figur machen. Wie bei einem Film, für den die Sets bereits feststehen und nun die Darsteller gecastet werden, ist der Präsentationsrahmen vorgegeben und bietet doch reichliche Spielräume für kunstvoll inszenierte Auftritte". Roland Schapperts Beitrag "Fliehende Wände" bestent aus  einem Schriftzug mit eben diesen Woerten, die er "beiläufig" auf der Wand oberhalb eines Türsturzes angebracht hat. "Klanglich" mag sich manch ein Besaucher an Martin Walsers Novelle "Fliehendes Pferd" erinnert fühlen, doch eigentlich geht es hier um die Verbindung zweier Begriffe in paradoxer Weise: ein "Wert" stellt eine positive Anhäufung von Substanz dar und wird in der Mathematik und im Zahlungsverkeht der Banken auch mit einem Pluszeichen ausgedrückt, und ein Wert kann eigentlich nicht fliehen. Doch wenn dem Museum die Schließung droht (bis Februar 2018 soll ein Rettungsplan erarbeitet werden), dann werden "fest verankerte Werte" aufgegeben, und so bekommt Schapperts poetische Intervention einen konkreten Bezug zugewiesen. www.Roland-Schappert.com

Biennalen

EVA 2018 wird von Guerrero kuratiert

Inti Guerrero, Foto: Trevor Young

Inti Guerrero ist Kurator der EVA 2918- Ireland's Biennal. Die Veranstaltung findet vom 14 April bis zum 8. Juli 2018 2018 in Limerick statt. Der aus Kolumbien gebürtige Kurator lebt in Hongkong. Guerrero ist derzeit Kurator für Lateinamerikanische Kunst an der Tate in London. Zuvor war er künstlerischer Leiter und Kurator am TEOR / Etica, einem unabhängige Non-Profit-Kunstraum in San José, Costa Rica. Die Auswahl der Künstlerprojekte für die Bienbale in Limerick erfolgte im Herbst 2016. www.eva.ie

Ausschreibungen

Emy Roeder-Preis

Der Kunstverein Ludwigshafen schreibt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz den Wettbewerb „Junge Rheinland-Pfälzer Künstlerinnen und Künstler – Emy-Roeder-Preis 2017“ aus. Altersgrenze: 35 Jahre (einschließlich Jg. 1982). Bewerben können sich Absolventen der Kunsthochschule Mainz mit Diplom oder Master Abschluss und andere Hochschulabsolvneten mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz. Preisgeld: 5.200 Euro, Förderpreis 2.600 Euro. Einsendeschluss ist der 26. November 2016. Anmeldeunterlagen unter www.kunstverein-ludwigshafen.de/Bewerbungsunterlagen%20Emy%20Roeder%20Preis%202017.pdf

Aktionen & Projekte

Neuhausen: Kunst und Geld

Peter Kees „Dieser Schein verfällt...“, 2009

Mit der Metapher „It turns the mind into a brezel“ beschrieb der belgische Notenbanker Bernd Lietaer „bildhaft die Auswirkungen des Geldes auf unser Denken und Bewusstsein. Die Gier und das Streben nach Geld lässt uns nicht mehr geradeaus denken, sondern nimmt sonderbare Verschlingungen und Verknotungen an, eben die einer geflochtenen Brezel.“ Der Kunstverein Neuhausen zeigt dazu 
 vom 15. Oktober bis zum 4. Dezember 2016 eine Ausstellung mit „neuen Sichtweisen auf Tauschmittel, Finanzwelt und Ökonomie“. Gemeinsam mit eingeladenen Künstlern hat der Kunstverein Projekte entwickelt, „die das Finanz- und Wirtschaftssystem sowie das veränderte Verhältnis von Arbeit, Leistung und Lohn kritisch kommentieren, Konzepte zu anderen Ökonomien entwickeln, und Haltungen des Verzichts, der Verweigerung und der Subversion dem Phänomen der überdrehten Finanzwelt gegenüber stellen.“ Künstlerliste: Byung Chul Kim, Lucia Dellefant, Rainer Ganahl, Martina Geiger-Gerlach, Leopold Kessler Wermke & Leinkauf, Hans Winkler, Georg Winter und Anke Zürn. www.kvnneuhausen.wordpress.com

Aktionen & Projekte

Me, Myself and I

Franz Wassermann, „Me, Myself and I“, Performance, 2016, Foto: Courtesy F. Wassermann

Für das internationale Kunstfestival „Nuit Blanche“ (Weiße Nacht) in Saskatoon / Kanada entwarf der Wiener Künstler Franz Wassermann eine Performance für einen öffentlichen Fitnessplatz. 14 Performer wiederholten jene „positiven Affirmationen“, wie man sie beim Mental-Coaching einübt: „I am the winner of my life“ oder „I am prefectly prepared“. Dabei ging es um eine kritische Hinterfragung der „kapitalistischen Sehnsucht nach totaler Kontrolle von Körper und Geist“. Die Aktion sollte eine „performative Antwort“ visualisieren, „die diese Ideologie im öffentlichen Raum sichtbar macht“. Während die Akteure die Formeln mantrajaft wiederholten, fesselte Wassermann sie mit Gaffer-Tape an Fitnessgeräte.

Ausschreibungen

Berlin: Ausschreibung für Projektraum

Die nGbK Berlin verfügt über einen Ausstellungsraum mit ca. 400 qm und einen Veranstaltungsraum mit ca. 90 qm. Beide Räume können für Realisierungen von Projekten genutzt werden. Projektanträge können sowohl einjährige als auch für mehrjährige Projekte gestellt werden. Die Einreichungsfrist endet am Montag, 9. Januar 2016, 18 Uhr. Alle Informationen und Termine unter: www.ngbk.de/development/images/stories/PDF/ngbk_informationsblatt_2018.pdf

Galerien & Auktionshäuser

Berliner Galerienhaus

Prof. Reinhold Würth, Foto: Courtesy Museum Würth, Künzelsau

Die Galeristenfamilie Bastian ließ 2006/2007 nach einem Entwurf von Chipperfield in Berlin ein Galeriehaus gegenüber der Museumsinsel bauen. Jetzt verkauft die Familie das Gebäude an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz – und zwar ohne Gewinn, um eine weitere kulturelle Nutzung zu ermöglichen. Aenas Bastian will mit seiner Galerie aber weiter dem Haus verbunden bleiben. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz plant für die anderen Räume ein Zentrum für kulturelle Bildung und Vermittlung eröffnen. Geplant sind Workshops, Studien- und Projekttage, offene Werkstätten, Vorträge und Diskussionsrunden rund um den Museumsbesuch. Nach ersten Presseberichten sagte der Unternehmer und Sammler Reinhold Würth zu, den Erwerb des Galerienhauses im kommenden Jahr zu finanzieren; und er wolle später auch den Betrieb bezahlen. Dafür werde das Zentrum nach ihm benannt. Offiziell heißt es dann ab 2017 „Reinhold Würth Zentrum für kulturelle Bildung und Vermittlung im Haus Bastian“. Kurze Zeit später kursierte dann die Meldung, die Familie Bastian wolle der Stiftung das Gebäude nun „ohne jede Auflage“ schenken. Ob und wie sich Reinhold Würth mit seinen Schenkungsabsichten weiter einbringt, ist derzeit nicht  bekannt.

Aktionen & Projekte

Ego-Maschine

Carsten Höller, Sina 2, 2014, C-Print, 82 x 110 cm (ungerahmt) © Carsten Höller, Courtesy Gagosian Gallery (Ausschnitt)

Die ERES-Stiftung veranstaltet in der Münchener Römerstr. 15 ab dem 10. Oktober 2016 eine Ausstellung mit Vorträgen zum Thema "ICH ist eine EGO-Maschine. Was ist Bewusstsein? Aktuelle Positionen aus Kunst und Neurowissenschaft" (bis 4. März 2017). Im Mittelpunkt steht die Frage: "Was ist Bewusstsein und warum entwickeln wir überhaupt bewusste Vorstellungen?" Im Mittelpunkt steht die Frage: „Was ist Bewusstsein und warum entwickeln wir überhaupt bewusste Vorstellungen?“ Ob Tiere ein Bewusstsein haben, wird ebenfalls erörtert. „Mit neuen Methoden ist die Hirnforschung in den vergangenen Jahren zu unerwarteten Erkenntnissen gekommen. In einem Punkt sind sich die meisten Neurowissenschaftler inzwischen einig: Das Ich ist eine vom Gehirn erzeugte Illusion... Aus Sicht der Neurowissenschaft ist das Ich eine Ego-Maschine mit einer gigantischen Rechenleistung, die sich auf komplexe, pulsierende Entladungen von Milliarden Neuronen zurückführen lässt und sich zu einer Ich-Illusion verdichtet. Ohne diese Fähigkeit des Gehirns zur Vereinheitlichung wären wir nicht lebensfähig. Wir könnten nicht mit anderen Menschen kommunizieren, mit ihnen kooperieren, von ihnen lernen, mit ihnen fühlen. Inzwischen gibt es erste Ansätze, das menschliche Selbstmodell auf externe Systeme wie Roboter oder Avatare zu übertragen?... Die Ausstellung zeigt künstlerische Positionen, die sich mit den faszinierenden Ergebnissen der Bewusstseinsforschung auseinandersetzen oder auf eigenen Wegen zu überraschenden Einsichten in das menschliche Bewusstsein gelangen...“ So dokumentiert Carsten Höller eine Verhaltensstudie mit dem Affen Sina; Pawel Althamemr arbeitet mit bewusstseinsverändernden Substanzen und Jan Fabre diskutiert in einer Videoperformance mit einem Neuro-Wissenschaftler. Weitere beteiligte Künstler sind Peter Kogler, Matt Mullican und Thomas Zipp. Weitere Infos und Vortragsprogramm siehe www.eres-stiftung.de/

Preise

Von der Heydt-Preis für Bazon Brock

Bazon Brock, Foto: Reto Gisin

Bazon Brock, Künstler und Kunsttheoretiker, nimmt am 30. Oktober 2016 den Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal entgegen. Dem Jazz-Pianisten Roman Babik wird der Förderpreis zuerkannt. Beim Festakt stellt Kasper König das neue Monumentalwerk „Bazon Brock: Theoreme. Er lebte, liebte, lehrte und starb. Was hat er sich dabei gedacht?“ vor, das bei Walther König verlegt wird. Wolfgang Ullrich hält die Laudatio. Brock wurde kürzlich 80 Jahre alt.

Messen & Märkte

ART.FAIR Köln

ART.FAIR Köln, Foto: Coypright Achim Hehn

Die Kölner ART.FAIR (27.-30. Okt. 2016) hat sich mit einem Kontrastprogramm zur Frühjahrsmesse Art Cologne profiliert: sie bietet immer wieder auch Stände mit figurativer Malerei, die im zeitgenössischen Sektor der Art Cologne eher unterrepräsentiert ist, und mit ihrer Parallelmesse „Blooom“ zeigt die ART.FAIR auch keinerlei Berührungsängste zum Design und zur angewandten Grafik – Bereiche, die man auf der anderen Messe bewusst ausklammert. Viele der 35.000 Besucher empfinden die ART.FAIR denn auch als jünger und frischer – dafür halten sich allerdings die Meldungen über Rekordverkäufe im oberen sechs- oder gar siebenstelligen Bereich in Grenzen. Im vergangenen Jahr wechselte eine Lüpertz-Skulptur für 105.000 Euro den Besitzer; sonst liegen die meisten Verkäufe wohl eher im fünfstelligen Bereich. Veranstaltungsort sind seit 2014 die Hallen 1 und 2 der koelnmesse – der frühere Veranstaltungsort im Staatenhaus dient derzeit als Interimsspielstätte für die Kölner Oper und ist der eigentliche Grund für den Umzug, doch die jetzige Messe-Adresse ist eben auch ein Beleg dafür, dass die ART.FAIR längst im Reigen der etablierten Kunstmessen angekommen ist. Von den vielen Parallel- und Gegenmessen, die die Art Cologne in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder begleitet haben, ist sie die einzige, die seit 2003 kontinuierlich und mit Wachstumspotenzial über viele Jahre durchgehalten hat. www.art-fair.de

Kulturpolitik

Klaus Staeck: Ehrenmitgliedschaft

v.l.n.r.: Prof. Dr. Oliver Schyett (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.), Prof Klaus Staeck (ehemaliger. Präsident der Akademie der Künste in Berlin) und Prof. Dr. Olaf Schwencke (Kuratoriumsvorsitzender des Instituts für Kulturpolitik der KuPoGe).

Prof. Klaus Staeck, ehemaliger Präsident der Akademie der Künste in Berlin und Gründungsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft, ist in dieser Gesellschaft jetzt Ehrenmitglied. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, würdigte Staecks Eintreten für eine bessere Gesellschaft mit den Mitteln der Kunst: „Kulturpolitik ist demokratischen Grundwerten verpflichtet. Sie ist auf Künstler angewiesen, die diskursbildend wirken und künstlerische Freiheit immer wieder neu verteidigen und erringen...“

Messen & Märkte

FIAC Paris

Grand Palais Paris, Veranstaltungsort der FIAC, Fotoquelle: Wikipedia/Gérard Ducher

Vom 20.-23.10. 2016 findet die FIAC Paris statt – wie immer im Grand Palais und mit diversen Außenprojekten im Stadtraum. Sie ist nach wie vor die wichtigste Kunstmesse in Frankreich. 174 Teilnehmer stellen ihre Angebote im „allgemeinen Sektor” aus und zehn im Sektor „Lafayttes”. Ein weiterer spezieller Bereich wird unter dem Label „On Site” mit Skulpturen und Installationen im Petit Palais und seinen Gäerten sowie in der Galerie Sud und im Pavillon Sud realisiert. Über die letztjährige FIAC wusste die „FAZ” zu berichten, es werde gemunkelt, die Messe sei „oligarchenfreundlich”, und es gehöre zu den ungeschriebenen Regeln, dass die beiden Großsammler Pinault und Arnauld so eine Art Vorkaufsrecht hätten, weshalb man ihnen ausnahmsweise schon zwei Stunden vor Beginn der offiziellen Preview exklusiven Einlass gewähre. Zugleich lobte die „FAZ” die Qualität des Messeprogramms – es gäbe hier nämlich auch wichtige Arbeiten “jenseits der üblichen Remmidemmi-Großkunst“ zu bewundern. „Provozierend und unbequem wie einst auf der Londoner Frieze ging es in Paris noch nie zu”, urteilte unterdessen „Der Stabdard” aus Wien. Messeleiterin Jennifer Flay verfolge das Ziel, der Art Basel Paroli zu bieten, und dies mit einer Strategie der „Selektion und Konsolidierung”, dies allerdings zum Unmut mancher französischer Galeristen, denen eine weitere Internationalisierung der Messe eher ein Dorn im Auge sei. Wie ihr Kölner Kollege Daniel Hug, der zwecks Qualitätsverbesserung die Teilnehmerzahl der Art Cologne in den letzen Jahren deutlich abgespeckt und dafür den Hallenplan großzügiger angelegt hat, so verfolgt auch Jennifer Flay ein ähnliches Konzept: nicht mehr als die erwähnten 174 Händler sollen auch in diesem Jahr die Kojen bespielen, die Flay schon im vergangenen Jahr größer als bisher anlegte - 80 qm pro Stand sollen nämlich es auch im Pariser Grand Palais mindestens sein.

Museen & Institutionen

Louvre Abu Dhabi: Eröffnung 2017

Satellitenbild Abu Dhabi, Fotoquelle: Wikipedia/Cnes-Spot Image

Bereits 2013 hätte die Dependance des Pariser Louvre in Abu Dhabi ihren Betrieb aufnehmen sollen, doch wegen „wirtschaftlicher und politischer Probleme“, wie es heißt, wurde die Eröffnung bislang mehrfach verschoben. Der derzeit niedrige Weltmarktpreis für Rohöl mag dabei wohl auch eine Rolle spielen: „Durch das Fracking der USA, die hohen Fördermengen Saudi-Arabiens und anderer OPEC-Staaten, die Wirtschaftsschwäche Chinas und durch die Aussicht, dass der Iran seine großen Ölvorräte demnächst auf den Weltmarkt bringen wird, befinden sich die Ölpreise auf einem historisch niedrigen Wert“, so die Analyse eines Wirtschaftsreports. Obwohl Abu Dhabi deswegen bereits 2015 einige Projekte auf den Prüfstand stellen musste oder vertagte, ist Scheich Muhammad bin Zayid Al Nahyan, der Kronprinz von Abu Dhabi, optimistisch: „Unsere Volkswirtschaft ist stark und vielseitig, und darum haben niedrige Ölpreise keine negativen Auswirkungen“. Zu jener ökonomischen Vielseitigkeit gehört auch das Projekt der Museumsinsel, die sich zu einem Touristenmagneten entwickeln und dem Emirat neue Geldquellen erschließen soll. 145.000 Menschen sollen künftig auf der 27 qkm großen und einst nur sandigen Wüsteninsel Saadiyat leben – Abu Dhabi braucht Platz, denn bis 2030 rechnet man mit einer Verdoppelung der Bevölkerung in dem Emirat. Den 24.000 qm großen Louvre-Bau hat der Architekt Jean Nouvel entworfen. Das Emirat zahlte an den französischen Staat 400 Millionen Euro für die Namenslizenz: 30 Jahre lang trägt das Museum den Namen „Louvre“. Jetzt wird 2017 als Eröffnungstermin genannt; das exakte Datum steht aber immer noch nicht fest. Der Louvre Abu Dhabi ist als „Universalmuseum“ geplant, das mit klassischer Kunst die „Zivilisationen der Welt“ aller geschichtlichen Epochen dokumentiert. Dabei spielt auch die wirtschaftshistorische Bedeutung von Abu Dhabi eine Rolle, das einst an der alten Seidenstraße eine Handelsverbindung zwischen Europa und der Region des Indischen Ozeans herstellte und von hier aus den Handel mit Afrika und Asien ermöglichte. Auch heute will Abu Dhabi eine Brücke zwischen dem Westen und dem Orient sein: da ebenfalls voraussichtlich 2017 auf der Insel Saadiyat das Guggenheim Abu Dhabi eröffnet wird und hier außerdem seit Juli 2016 am Zayed National Museum gebaut wird, hofft man auf Touristen aus dem Westen und aus Asien. Einige Luxushotels und ein Golfplatz sind bereits fertig.

Aktionen & Projekte

Sigmar Polke: Kunst und Film

Sigmar Polke (rechts) und Reiner Speck mit dem Bild „Gangster“, Foto: Copyright: Kühle + Mozer

Im Kölner Verlag der Buchhandlung Walther König erschien soeben die Publikation „Sigmar Polke. Kunst und Film“. Die beiden Herausgeberinnen Barbara Engelbach und Ursula Frohne dokumentieren das filmische Werk des Künstlers, der hauptsächlich als Maler und Fotograf bekannt ist. Sigmar Polke (1941-2010) hat allerdings auch „mehr als dreißig Jahre zahlreiche Szenen seines Alltags auch filmisch festgehalten: Arbeiten, Reisen, Zusammenkünfte mit Freunden. Nur wenige dieser Filme wurden zu seinen Lebzeiten öffentlich gezeigt... Die Autoren Eric de Bruyn, Barbara Engelbach, Thomas Elsaesser, Henning Engelke, Ursula Frohne, Petra Lange-Berndt und Dietmar Rübel nähern sich aus kunsthistorischer, ethnografischer, filmhistorischer und filmtheoretischer Sicht dem Werk. In Interviews teilen Bice Curiger, Birgit Hein, Michael Oppitz und Katharina Sieverding ihre Erinnerungen an Polke und die Filmszene seiner Zeit. Kathrin Barutzki, Nelly Gawellek, Astrid Heibach und Anke Mebold komplettieren den Band um einen fundierten Bericht aus filmrestauratorischer Sicht.“ ( Sigmar Polke. Kunst und Film, Verlag der Buchhandlung Walther König, 416 Seiten, Deutsch/Englisch, 78 Farbabbildungen, 38 Euro Buchhandelspreis).

Hochschulen

Moskau: Ehrenmitgliedschaft für Balkenhol und Winzen

Prof. Dr. Matthias Winzen und Stephan Balkenhol in Moskau bei der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft, Foto: Pressemitteilung MMOMA

Anlässlich der Ausstellung mit Werken von Stephan Balkenhol im MMOMA Gogolevskzy Palais in Moskau wurde dem Künstler und dem Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Matthias Winzen, die Ehrenmitgliedschaft der Akademie der Russischen Künste verliehen. Prof. Dr. Matthias Winzen vertritt an der HBKsaar Saarbrücken das Lehrgebiet Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Stephan Balkenhol ist seit 1992 Professor an der Staatl. Kunstakademie Karlsruhe.

Preise

Photographic Publishing Award / The Centenary Award

Thomas Struth, Fotoquelle: Wikipedia/Hpschaefer

Benedikt Taschen, Verleger wurde bei den Royal Photographic Society Awards in London der Photographic Publishing Award überreicht. Die Auszeichnung würdigt verlegerische Leistungen im Bereich der Fotografie. Benedikt Taschen verlegt seit über 30 Jahren Bücher zur Kunst und zur Fotografie. Der Fotokünstler Thomas Struth gewann den Preis in der Kategorie The Centenary Award und Diane Dufour wurde mit dem Kuratorenpreis bedacht.

Kulturpolitik

Gestohlene van Gogh-Bilder sichergestellt

Vincent van Gogh, Strand von Scheveningen, Öl auf Leinwand, Van Gogh Museum, Amsterdam,Vincent van Gogh Foundation (Ausschnitt)

2002 wurden aus dem Van Gogh Museum Amsterdam zwei Bilder aus der „Braunen Periode“ van Goghs gestohlen: eine Strandszene von 1882 und „Die Gläubigen bei der reformierten Kirche von Nuenen“ (1884/1885). Der Wert liegt im einstelligen Millionenbereich. 2005 wurden zwei mutmaßliche Täter zu Haftstrafen verurteilt, doch die Bilder blieben verschwunden. Erst jetzt, 14 Jahre nach dem Raub, konnte die italienische Polizei bei einer Razzia gegen das organisierte Verbrechen die beiden Werke in Castellammare di Stabia bei Neapel sicher stellen. Beide Bilder gelten als Schlüsselwerke des Malers: die Strandszene ist das einzige Seestück in der Museumssammlung aus der Den Haager Periode van Goghs. In der Kirche von Nuenen war van Goghs Vater ab 1882 Pfarrer. Der Maler schenkte das Bild 1884 seinen Eltern und fügte nach dem Tod des Vaters 1885 die trauernden Personen im Vordergrund hinzu.

Museen & Institutionen

Kunsthalle Emden: Jubiläum

,Nikolai Astrup, Rhabarber, 1911, Öl auf Leinwand 93 x 110 cm Sparkassenstiftung DNB/Die Astrup Sammlung /KODE Kunstmuseen, Bergen Foto © Dag Fosse / KODE (Ausschnitt)

Die Kunsthalle Emden feiert in diesen Wochen ihr 30jähriges Bestehen. Sie wurde 1986 durch eine Stiftung von Henri und Eske Nannen gegründet und bekam als Grundstock auch die Sammlung des Ehepaares mit Kunst der Klassischen Moderne. Später kam die Sammlung van de Loo mit Kunst nach 1945 hinzu. Die Jubiläumsausstellung mit Werken des norwegischen Malers Nikolai Astrup (bis 22. Jan. 2017) wurde von Altbundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet. Astrup (1880-1928) ist in seinem Heimatland recht bekannt; in Deutschland indessen werden seine Werke jetzt zum ersten Mal gezeigt. www.kunsthalle-emden.de

Kulturpolitik

KulturInvest-Kongress

Oliver Scheytt auf dem Kulturinvest-Kongress

Am 3. und 4. November 2016 veranstaltet die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring im Verlagsgebäude des Tagesspiegel in Berlin den 8. KulturInvest-Kongress. Die Veranstaltung versteht sich als „Forum für Kulturanbieter und Kulturinvestoren in Europa.“ Das diesjährige Motto „Quo vadis Kulturmarkt?“ wird i zehn Themenfeldern abgehandelt, zu denen „85 mitwirkende Referenten und Moderatoren die aktuellen Trends rund um den europäischen Kulturmarkt“ aufzeigen und „neue Modelle des Zusammenwirkens von Kultur und Wirtschaft sowie Öffentlicher Hand und Medien“ reflektieren. www.kulturmarken.de

Museen & Institutionen

Douglas Coupland in der Villa Stuck

Douglas Coupland, CMYK Colour registration head, 2015, Courtesy the artist and Daniel Faria Gallery (Ausschnitt)

Vom 29. September 2016 bis zum 8. Januar 2017 zeigt Douglas Coupland in der Münchener Villa Stuck seine Ausstellung „Bit.Rot“. „Douglas Coupland ist ohne Zweifel eine – höchst lebendige – Ikone der Literatur. Einem deutschen Publikum weniger bekannt ist seine Arbeit als bildender Künstler, die 2014 in einer ersten umfassenden Retrospektive in Vancouver und Toronto präsentiert wurde. Die Ausstellung im Museum Villa Stuck, konzipiert in Zusammenarbeit mit dem Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam, präsentiert nun zum ersten Mal in Deutschland Couplands gedankliches Universum, zu dem sowohl seine eigenen Werke wie auch Leihgaben aus seiner privaten Sammlung zählen. In einer Reihe von Arbeiten und in unterschiedlichsten Medien vermittelt die Ausstellung Couplands Gedanken zu Themen wie Globalisierung, Terror, Internet, Popkultur, sozialen Medien und dem daraus resultierenden beschleunigten Austausch von Bildern. Unter dem Titel »Bit Rot«, der sich auf das Phänomen des spontanen und rasanten Zerfalls digitaler Daten bezieht, gestaltet die Schau einen assoziativen, visuell verspielten Kosmos, in dem Erinnerung, Verlust, Ruhm, Gewalt, Zerstörung und Schöpfung zum Gegenstand der Betrachtung werden.“ www.villastuck.de

Aktionen & Projekte

München: Heimleuchten

Stefanie Unruh, „Heimleuchten“, Foto: Courtesy Stefanie Unruh

Vom 15. Oktober bis zum 15. Dezember 2016 läuft auf dem Straßenbahn-Wartehäuschen am Münchener Ratzingerplatz das Projekt „Heimleuchten“. Es ist das vierte Projekt der diesjährigen Reihe der Kunst im öffentlichen Raum des Kulturreferates der Landeshauptstadt München unter dem Thema „München-dezentral“. Die Künstlerin Stefanie Unruh installiert auf dem Wartehäuschen „fünfzehn verschiedene, teils farbige Gartenlampen... Jeweils zum Sonnenuntergang werden die Leuchten mit einer Zeitschaltuhr in Betrieb gesetzt. Einige Außenleuchten erinnern an Wohnzimmerlampen, andere an Straßenlaternen. Die Gartenlampen aus den Vorgärten und Hofeinfahrten der Umgebung geben sich hier ein Stelldichein. Die Licht-Skulptur, die den Passanten den Weg heimleuchtet, soll eine surreal-wohnliche Atmosphäre auf dem verwaisten Platz verbreiten und einen weithin sichtbaren Akzent setzen.“ Stefanie Unruh, „Heimleuchten“, Foto: Courtesy Stefanie Unruh

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