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Aktionen & Projekte

Grund und Boden

Koselleck/ vonBülow, „Grund und Boden“, Balingen, Foto: Hans Georg Zimmermann, typomag.de

„Eine performative Bodenrichtwertanalyse im öffentlichen Raum“ nennen Ruppe Koselleck und Susanne von Bülow ihr Projekt „Grund und Boden“. Dazu haben sie ein druckgraphisches Verfahren entwickelt, um den aktuellen Bodenrichtwerten Sichtbarkeit zu verleihen. Sie stellen pigmentierte Walzdruckgraphiken auf Büttenpapier mit Hilfe einer Planierwalze her. Mit Hilfe dieses Druckverfahrens verwandeln sie Gulli-Deckel, Bodenschweller und andere 'terrestrische Alleinstellungsmerkmale' des Straßenbelags in druckgrafische Unikate, deren Preise nicht der Kunstmarkt, sondern der Produktionsort bestimmt“: im Kunsthandel gilt die ungeschriebene Refgel, ein einmal auf dem Markt durchgesetzter Preis müsse gehalten werden; d.h. ein Künstler kann nicht heute ein Bild für 10.000 Euro aus seinem Atelier verkaufen und ein anderes in gleichem Format und gleicher Machart für nur 4.000 Euro, ohne dass der Sammler, der das teure Bild gekauft hat, sich übervorteilt führt. Bei der Aktion „Grund und Boden“ haben Ruppe Koselleck und Susanne von Bülow jedoch in Kiel die Immobilienpreise („Bodenrichtwerte“) im jeweiligen Stadtviertel, wo sie ihre Druckwalze einsetzen, als Maßstab genommen: „Im Bäckergang kostet die Graphik somit 480 Euro, am Lorenzendamm 440 Euro, im Niemannsweg 690 Euro, und in den sog. Kreativen Quartieren Diedrichsdorf (Bunker D), in der Wik (Flandernbunker), am Ostseekai sowie in Ellerbek zwischen 170 und € 275 Euro.“ Die beiden Konzeptkünstler führen ihre Aktion in Kiel noch bis zum 21. August 2916 durch, zusammen mit einer Ausstellung in der Arkonastr. 1. „Mapping“ nennen sie diese Form der Kunstproduktion als „Teil einer künstlerisch-stadtgeografischen und vergleichenden Entwicklungsforschung, die den Raum, die Raumpolitik und die Raumstrategie als Ausdruck von Besitznahme visualisiert.“

Museen & Institutionen

Jubiläums-Edition für Kestner-Gesellschaft

John Baldessari Hot Tub, 2016, ca. 210 x 300 mm, Offset Lithografie rückseitig gestempelt und nummeriert Auflage: 3.600 (Ausschnitt)

Die Hannoveraner Kestner-Gesellschaft feiert ihr 100jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass beschenkt sie jedes Mitglied mit einer Sonderedition von John Baldessari. Für sein Motiv »Hot Tub« nutzte der Künstlerein Film-Still aus den 1970er-Jahren, das er partiell mit Kreisformen übermalt. Das Bild zeigt ein bekleidetes Paar im Whirlpool. Ihre Köpfe sind von Farbkreisen überdeckt. www.kestnergesellschaft.de

Ausschreibungen

Kunst trifft Gesundheit

Kunst trifft Gesundheit lautet das Wettbewerbsthema der AOK Nordost. Die Jury wählt 15 Teilnehmer für Ausstellungen an 12 Standorten der AOK Nordost in Berlin, Potsdam, Teltow, Rostock, Schwerin und Neubrandenburg aus. Medien: Malerei, Grafik, Zeichnungen und Fotografie. Deadline: 30. September 2016. Bewerbungsunterlagen unter www.nordost.aok.de/fileadmin/user_upload/AOK-Nordost/05-Content-PDF/AOK-Kunstprojekt-Bewerbung-2017.pdf

Preise

Columbus-Förderpreis

Inga Danysz, Foto: privat

Inga Danysz nahm den Columbus-Förderpreis für aktuelle Kunst (30.000 Euro) entgegen. Die Auszeichnung teilt sich auf in ein Preisgeld von 6.000 Euro und die Durchführung einer Einzelausstellung im Kunstverein Reutlingen mit Katalog. Danysz ist Absolventin der Frankfurter Städelschule in der Klasse von Willem de Rooij.

Preise

HBK Braunschweig: Stipendien

Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) hat im Auftrag des Landes Niedersachsen acht Stipendien im Bereich Bildende Kunst und Klangkunst vergeben. Die fünf Stipendiaten im Bereich Bildende Kunst sind Heather Beardsley, Florian Maak, Sara-Lena Maierhofer, Nanna Nordström und Anahita Razmi. Im Bereich Klangkunst sind Daniel Henrich, Chelsea Leventhal und Junya Oikawa die Dtipendiaten. Sie erhalten ein Jahr lang eine monatliche Förderung von je 1.250 Euro. www.hbk-bs.de

Preise

Kunstpreis der Bayerischen Akademie

Margit Jäschke, Foto: Copyright Nikolaus Brade

Margit Jäschke erhält den Kunstpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (10.000 Euro). Mit der Auszeichnung ist eine Präsentation ihrer Arbeit in den Räumlichkeiten der Akademie im Jahr 2017 verbunden. Über ihre Arbeit heißt es: „Die Schmuck-Künstlerin Margit Jäschke übersetzt ihre Phantasie und Poesie in Objekte, die Geschichten erzählen, und ebenso wenig durch Handwerk und Gattungsgrenzen zu erschöpfen sind, wie die Werke eines narrativen zeitgenössischen Bildhauers, Videokünstlers oder Malers.“

Hochschulen

Sommerausstellung in Karlsruhe

Staatl. Kunstakademie Karlsruhe, Blick in ein Maleratelier

Zur Sommerausstellung vom 14. bis 17. Juli 2016 werden die Klassenräume der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe wieder zu Ausstellungsräumen: 300 Studierenden aus Karlsruhe und der Außenstelle in Freiburg bieten an diesen Tagen der offnenen Ateliers Einblicke in ihre Arbeit.  ie Vernissage der Sommerausstellung ist für Mittwoch, 13. Juli 2016, um 19 Uhr angekündigt.Anschließend sind die Besucher in den Gebäuden in der Reinhold-Frank-Str. 81 und 83 sowie im Bildhauergarten in der Bismarckstr. 67 zu einem Rundgang durch die Ateliers der Klassen eingeladen. Diese Gebäude und die Ateliers in Schloss Scheibenhardt sind an den kommenden drei Tagen durchgehend von 9 bis 22 Uhr für die Kunstfreunde zugänglich. Am Sonntag ist die Ausstellung in der Reinhold-Frank-Straße und im Bildhauergarten bis 17 Uhr geöffnet, die Ateliers auf Schloss Scheibenhardt bis spät in den Abend hinein.

Kulturpolitik

Köln: Rechnungsprüfungsausschuss rügt Museen

Museum für Angewandte Kunst Köln, Foto: Raap

Der Rheinländer steht im Ruf, es lieber nonchalant zu mögen und auch schon mal fünf gerade sein zu lassen. Mehr preußische Pingeligkeit mahnte daher jüngst der städtische Rechnungsprüfungsausschuss an, als er die Buchführung der Kölner Museen unter die Lupe nahm: so musste sich das Kölnische Stadtmuseum eine Rüge gefallen lassen, man habe dort eine Spende „gestückelt“ und „Bestätigungen über Sachzuwendungen ausgestellt, ohne dass die Objekte inventarisiert und in der Anlagenbuchhaltung erfasst werden“. Bei Schenkungen über einem Wert von 150.000 Euro verlangt der Kulturausschuss normalerweise ein externes Fachgutachten, doch die Rechnungsprüfer staunten nicht schlecht, als sie entdeckten, dass diese Expertisen einfach „von Mitarbeitern anderer Museen erstellt“ wurden, „mitunter sogar von ehemaligen Kollegen im eigenen Haus“, wie der „Kölner Stadtanzeiger“ reportierte: „Ausnahmslos belegten die Expertisen, was im Sinne der Museen war“. Eine sprichwörtliche „kölsche Lösung“ strebte auch das Museum für Angewandte Kunst an – hier fiel den Rechnungsprüfern ein Aktenvermerk auf, dass eine Schenkung aufgrund des „schlechten Erhaltungszustands“ keine 35.000 Euro wert sei, die „Zuwendungsbescheinigung jedoch entsprechend des Schenkerwunsches über 35.000 Euro ausgestellt“ wurde. Dass im Museum für Angewandte Kunst außerdem „seit zehn Jahren nichts mehr in die Inventarbücher eingetragen“ wurde, missfiel den Rechnungsprüfern ebenfalls: „Die Prüfer fordern mehr Sorgfalt und mehr Verantwortung bei der Erfassung von Kunstgegenständen“ (Kölner Stadtanzeiger). Die Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach versicherte, sie nähme die protokollierten Rügen „sehr ernst“.

Galerien & Auktionshäuser

Dorotheum: Erfolgreiches Halbjahr

Für das Wiener Auktionshaus Dorotheum verlief das erste Halbjahr 2016 recht erfolgreich. Eine neu entdeckte Gruppenbild aus dem Werk des belgischen Künstlers James Ensor (um 1925/30) wurde für 1.022.500 Euro versteigert, und Lucio Fontanas blaues Bildobjekt, „Concetto Spaziale, Attesa“, (1967/1968) für 735.000 Euro. Nach wie stark gefragt sind Arbeiten des Pop-Künstlers Tom Wesselmann - sein „Nancy Scribble“ kam für 350.508 Euro unter den Hammer. Ebenfalls eine gefestigte Marktposition haben Nagelbilder von Günter Uecker – eines von ihnen versteigerte das Dorotheum für 344.600 Euro. Bei der Altmeister-Auktion erzielte „Die Geburt Christi“ aus der Werkstatt von Hans Memling 1,2 Mill. Euro und „Das Urteil des Paris“ aus der Werkstatt von Peter Paul Rubens Werkstatt 868.733 Euro. www.dorotheum.com

Biennalen

LAM 360 Grad

LAM 360 Grad – Illustrationsfoto zur Ankündigung

Die Organisatoren von LAM 360 Grad – Land Art Mongolia hatten schon im Herbst vergangenen Jahres die Trennung vom Kurator Barak Senova gemeldet. Es habe sich eine „Unvereinbarkeit in der Kommunikation“ herausgestellt. Als neue Kuratoren werden nun Valentina Levy aus Italien und Odgerel Odonchimed vom Mongolischen Kunstrat genannt. Eingeladen sind 30 Künstler, vom 22. August bis zum 20. September 2016 Beiträge zum Thema „Catching the Axis – Between zu Sky ans the Earth” zu erstellen. www.landartmongolia.com/

Ausschreibungen

Gaildorfer Stadtmaler-Stipendium

Der Wettbewerb um das Gaildorfer Stadtmaler-Stipendium endet am 15. August 2016. Das Stipendium besteht aus 12 Monate lang mietfreiem Wohnen und Arbeiten im Alten Schloss plus ein Barstipendium von 500 Euro/mtl. Nähere Infos und Kontaktdaten unter www.gaildorf.de

Ausschreibungen

Londoner ICA sucht Direktor

Das Londoner Institute of Contemporary Arts (ICA) wurde 1946 gegründet und ist mit seinem Programm mit Ausstellungen, Filmen, Performances, Talks und diversen anderen Events ist eines der wichtigsten Zentren für Gegenwartskunst bzw. die Kunst der vergangenen 70 Jahre. Für eine charismatische Persönlichkeit mit exzellenten Kenntnissen der britischen und internationalen Kunst, sowie Management-Erfahrung und Bereitschaft zum Networking ist die Direktorenstelle neu ausgeschrieben. Deadline: 15. August 2016. Infos und Kontakt: Institute of Contemporary Arts (ICA) The Mall London SW1Y 5AH UK, www.ica.org.uk

Aktionen & Projekte

Performance-Tournee

Bbeyond in Belfast, Foto: Copyright Jordan Hutchings

Im Monat Juli 2016 geht die nordrhein-westfälische Performance-Initiative „PAErsche“ zusammen mit den irischen Kollegen von „Bbeyond“ auf Tournee durch verschiedene westdeutsche Städte. Künstlerliste: Christoff Gillen, Jennifer Hanley, Jordan Hutchings, James King, Alastair MacLennan, Siobhan Mullen, Brian Patterson, El Putnam, Boris Nieslony, Rolf Hinterecker, Marita Bullmann, Evamaria Schaller, Karin Meiner, Thomas Reul, Stephan US, Béatrice Didier, Carola Willbrand, Lala Nomada, Ute-Marie Paul, Anja Plonka, Christiane Obermayer, Alice de VisscherAnne-Louise Hoffmann, Christiane Oppermann, Ilka Theurich, Surya Tüchler. Tourneedaten: 22.7. 2016, 18 Uhr Aasee Münster, Germany, 24. Juli 14.00 Uhr, Himmelstreppen Rheinelbe Halde, Essen, 26. Juli Citywalk „Unterwegs” vom Rheinpark zum Ebertplatz in Köln, und alsdann: am 28. Juli am Zollhafen/ Feldbergplatzbereich, Mainz, 29. Juli, 15 Uhr Marktplatz, Cochem/Mosel und schließlich am 30. Juli 2016, 14 Uhr, Festungsgelände Ehrenbreitstein, Koblenz.

Biennalen

Open Air Xenix «What People Do for Money»

In Zusammenarbeit mit der Manifesta 11 bringt das Kino Xenix diesen Sommer Berufe auf die Leinwand. Am 15. Juli startet das Open Air mit dem Titel «What People Do for Money». Gemeinsam haben die Manifesta 11 und das Kino Xenix ein Open-Air-Programm kuratiert, das den Broterwerb – mal im engeren, zum Teil in einem weiteren Sinne – ins Zentrum stellt. Zu einigen Filmen im Programm werden Gäste aus dem jeweiligen Film-Beruf in einem kurzen Gespräch Einblick in ihren realen Arbeitsalltag geben. www.xenix.ch/programm/juli-august-2016/open-air

Preview

Sven Drühl in Berlin

Sven Drühl, S.D.N.N., 2015, 110 x 110 cm, Lack auf Leinwand, Privatsammlung Dresden

Realität und Künstlichkeit sind heute immer weniger zu unterscheiden. Sven Drühl (*1968) verfolgt eine künstlerische Strategie, die der eines VJ gleicht: er reinterpretiert, mixt, entemotionalisiert, kontrolliert und arbeitet dabei neben klassischer Ölfarbe auch mit hypermodernen Mitteln: Autolack und Silikon. Der Maler, Mathematiker und Kunstwissenschaftler Drühl, greift Bilder aus dem kollektiven Kulturgedächtnis auf – vorwiegend Landschaftsbilder vom 18. Jahrhundert bis heute - und überführt sie ins digitale Zeitalter. Mit unkonventionellen Mitteln zeigt er, wie die Ästhetik der Informationstechnologien immer tiefer in die Erscheinungen der physischen Welt eindringt. Unter dem Titel „Simulationen – Landschaft jenseits der Wirklichkeit“ präsentiert das Berliner Haus am Waldsee vom 9. September bis zum 6. November 2016 über 30 Werke des in Berlin lebenden Künstlers aus ca. 15 Jahren. www.hausamwaldsee.de

Biennalen

CUBE-Biennale

CUBE-Ausstellungsort in Krakau, Foto: Michael Sroka

Zwischen dem 4. August und dem 4. September 2016 findet die deutsch-polnische "CUBE"-Biennale statt, und zwar an Orten, die nicht mehr benutzt werden, wie alte Straßenbahndepots, ehemalige Warenhäuser oder marode Bahnanlagen. Wechselseitig sind jeweils Krakau und Orte in Deutschland Schauplatz dieser Biennale; in diesem Jahr ist Krakau wieder der Veranstaltungsort. Eingeladen sind etwa 20 Künstler aus den beiden Ländern. www.transporterkultury.pl

Museen & Institutionen

Streit um Giacometti-Sammlung

Alberto Giacometti /links), 1962, Fotoquelle: Wikipedia/Erhard Wehrmann

2009 erhielt das Museum Chur/Schweiz von einem Mäzen eine Sammlung mit 16 Zeichnungen des Bildhauers Alberto Giacometti und über100 Fotoaufnahmen, die den Künstler zeigen. Doch darüber tobt nun ein Streit zwischen dem Museum und der in Paris ansässigen Alberto Giacometti-Stiftung: auf Antrag der französischen Behörden beschlagnahme jetzt die Staatsanwaltschaft in Chur die Sammlung vorsorglich. Ein Gericht in Paris prüft derzeit, ob es sich bei dem Konvolut um Diebesgut handelt.

Preise

BP Drawing Award

Clara Drummond, Girl in a Liberty Dress, 2016 (Ausschnitt)

Clara Drummond gewann den BP Drawing Award (30.000 brit. Pfund plus ein Auftragwerk für die National Portrait Gallery in Höhe von 5.000 Pfund). Der zweite Preis ging an Bo Wang (10.000 Pfund), den dritten Platz belegte Benjamin Sullivan (8.000 Pfund). Der mit 7.000 Pfund dotierte Nachwuchspreis wurde Jamie Coreth zugesprochen. Der BP Drawing Award gilt als wichtiger Preis für Porträtkunst. Er wurde ursprünglich von einem Tabakunternehmern etabliert; heute ist ein Ölkonzern Sponsor. Für die Ausstellung der Preisträger und anderer Wettbewerbsteilnehmer wurden aus 2.557 Einreichungen 53 Künstler ausgewählt. Die Ausstellung in der National Portrait Gallery am LOndoner St. Martin's Place läuft bei freienm Eintritt noch bis zum 4. September 2016. www.npg.org.uk

Preise

Wolfsburger Preis "Junge Kunst"

Julius von Bismarck, Fotoquelle: Wikipedia/Haemmerli

Julius von Bismarck, Meisterschüler von Prof. Olafur Eliasson an der UdK Berlin, ist Wettbewerbssieger in Wolfsburg: Der Preis "Junge Stadt sieht junge Kunst" ist mit 80.000 € dotiert, verbunden mit einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Wolfsburg und einer umfangreichen Publikation. Zusätzlich gibt es einen Ankauf für die Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg. Mit der Auszeichnung werden Künstler in der Mitte ihrer Laufbahn gefördert. Über den Preisträger heißt es, seine Arbeiten seien "als künstlerische Forschung zu verstehen, als Versuch und Methode zugleich, die im Allgemeinen als getrennt begriffenen Systeme der Kunst und der Wissenschaft zu verbinden." www.staedtische-galerie-wolfsburg.de

Biennalen

Familientage bei der "Manifesta"

Familientage bei der Manifesta im Helmhaus, Pressefoto

Die Manifesta 11-Familientage sind Bestandteil des umfangreichen Vermittlungsprogramms, das einmal im Monat an einem Sonntag angeboten wird. Es besteht aus speziellen Führungen und kreativen Workshops, vor allem auch für Kinder. Die nächsten Termine sind der14. August und der 11. September 2016, jeweils11.00–16.00 Uhr an den drei Ausstellungsorten Helmhaus, Löwenbräukunst und Pavillon of Reflections. Alle Touren und Workshops im Rahmen der Familietage sind kostenlos. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Tagesticket Erwachsene: 30 CHF (inkl. Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt Zürich). www.manifesta11.org

Biennalen

Kuratorin der nächsten Biennale de Lyon: Emma Lavigne

Emma Lavigne, Foto: Copyright Manuel Braun

Die nächste Biennale de Lyon (20. 9.-31.12. 2017) betreut auf Einladung des künstlerischen Direktors Thierry Raspail als Kuratorin Emma Lavigne. Sie ist Direktorin des Centre Pompidou Metz. Sie kuratierte in jünsgter Zeit u.a. eine retrospektive Ausstellung über Pierre Huyghe, die vom Centre Pompidou zum Kölner Museum Ludwig und zum LACMA Los Angeles tourte. Ihre Ausstellung über Dominique Gonzales-Foerster hatte im Frühjahr 2016 auch das K 20 in Düsseldorf als Station. www.labiennaledelyon.com

Kulturpolitik

"Kulturkampf" um Berliner Volksbühne?

Volksbühne Berlin, Fotoquelle: Wikipedia/Ansgar Koreng, Lizenz CC BY-SA 3.0 (DE)

Einen „Kulturkampf“ witterte Rüdiger Schaper in seinem „Tagesspiegel“-Kommentar zum Offenen Brief, mit dem Mitarbeiter der Berliner „Volksbühne“ gegenüber ihrem künftigen Intendanten Chris Dercon das Misstrauen ausgesprochen hatten, worauf hin sich Okwui Enwezor und andere Prominente aus dem Kunstbetrieb wie Kasper König demonstrativ hinter Dercon stellten. In diesem Streit sei die „Volksbühne“ zu einem „Symbol für die Unbeugsamen geworden, die sich wehren gegen die Verwischer und Verflacher. Gegen die Gentrifizierer und die Touristifizierer. Altes Berlin, häufig mit ostdeutschen Wurzeln, wehrt sich gegen neues Berlin, das immer nur an Spektakel, Party und neue Besucherrekorde denkt“, schreibt Schaper: „Berlin, Europa und die Welt“ veränderten sich in einem rasanten Tempo, „das nicht jeder verträgt und versteht. Berlins Infrastruktur – ob Verkehr, Schulen, Bürgerämter oder Polizei – kommt nicht hinterher. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (der auch Kultursenator ist) wirkt wie der Zauberlehrling, der nicht mehr der Geister Herr wird, die er rief...“

Personalien

Heynen verlässt NRW-Kunstsammlung

Julian Heynen, Copyright: K21 - Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Julian Heynen, langjähriger Kurator der Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, gibt mit Erreichen des 65. Lebensjahres Ende Juli 2916 diesen Posten auf. Künftig will er als freier Kurator weiter arbeiten. Heynen war zwei Mal Kommissar des deutschen Pavillons bei der Kunst-Biennale in Venedig. Die von ihm kuratierte Überblicksausstellung der französischen Künstlerin Dominique Gonzalez-Foerster ist im K20 Grabbeplatz noch bis zum 7. August 2016 zu sehen.

Museen & Institutionen

Kleve: Handlungsanweisungen nach Beuys

Alice Channer, Burial, 2016, Courtesy Alice Channer & Konrad Fischer Galerie, Berlin (Foto: Roman März) (Ausschnitt)

Parallel zur „Werklinien“-Ausstellung mit Joseph Beuys zeigt das Museum Kurhaus Kleve bis zum 18. September 2016 als „reflexiven Kommentar“ die Ausstellung „Wer nicht denken will, fliegt raus – Handlungsanweisungen nach Beuys“. In Form von Künstlerräumen bietet diese Werkschau „neun Positionen der Gegenwart, die sich auf je eigenständige Weise auf Aspekte des Erweiterten Kunstbegriffs beziehen.“ „Wie schon Beuys selbst – der durch den hinzugefügten Stempelaufdruck sich selbst jede bequeme Rechthaberei gegenüber anderen in eine unablässige Selbstbefragung zu transformieren wusste – werden auch die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler auf die komplexen Herausforderungen der aktuellen Weltlage nicht mit tagespolitischen Statements, sondern mit Angeboten der Infragestellung jedes status quo reagieren“, heißt es in der Ankündigung. Künstlerliste: Alice Channer, Hito Steyerl, Olga Balema, Thea Djordjadze, Barthélémy Toguo, Krištof Kintera, Ham van den Dorpel, Martin Kippenbeger sowie Erwin Wurm. www.museumkurhaus.de

Museen & Institutionen

Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow im Schaulager

Fritsch/Koschkarow, Zita im Schaulager der Laurenz-Stiftung

Bis zum 2. Oktober 2016 zeigt das Schaulager der Laurenz-Stiftung in Münchenstein/Basel die Ausstellung „Zita Щара - Kammerstück von Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow“. Die Exponate entstanden in einem intensiven Austausch der beiden Künstler. Die Thematik kreist um Angst, Machtmissbrauch, Gewalt sowie Exil und Heimat. Das Konvolut erstreckt sich über drei Räume und setzt sich aus sieben Skukpturen und Wandarbeiten zusammen. www.schaulager.org

Museen & Institutionen

Charlie Hebdo-Karikaturen online

Louis-Léopold Boilly (1761–1845), Reunion de 35 Têtes Diverses, um 1820, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst (Ausschnitt)

Das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover, das caricatura museum frankfurt – Museum für Komische Kunst, die Caricatura – Galerie für Komische Kunst in Kassel und das Cartoonmuseum Basel haben sich für eine Online-Präsentation zusammen geschlossen. Zusammen mit der deutsch-französischen Einrichtung „Antenne Métropole“ präsentieren sie unter www.museen-fuer-satire.com Zeichnungen und Texte der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“. In der Ausstellung „Caricatures. Spott und Humor in Frankreich von 1700 bis in die Gegenwart“ sind im Wilhelm Busch-Museum bis zum 6. November 2916 auch die letzten Zeichnungen von Stéphane Charbonnier und Philippe Honoré zu sehen. Charbonnier und Honoré kamen bei dem terroristischen Anschlag auf die Charlie Hebdo-Redaktion im Januar 2015 ums Leben. www.museen-fuer-satire.com

Preview

Richard Deacon in Essen

Richard Deacon, Bamako Monoprint #28 (purple), 2012, Blockdruck mit Metallic-Tinte 100 x 110 cm © Richard Deacon

Vom 26. August bis zum 13. November 2016 zeigt das Museum Folkwang Essen die erste umfassende Schau seines grafischen Werks. 150 Exponate bieten erstmals einen repräsentativen Überblick über das zeichnerische Schaffen des britischen Künstlers von 1968 bis heute. "Mit den Arbeiten auf Papier steht zum ersten Mal ein bislang kaum bekannter Aspekt aus dem Schaffen des Turner-Preisträgers im Fokus einer Ausstellung. Das Zeichnen besitzt für Deacon eine zweifache Funktion: Einerseits werden Entwurfszeichnungen einzelner Skulpturen präsentiert, andererseits aber auch Zeichnungen, die völlig unabhängig vom skulpturalen Werk entstanden sind. Hinzu kommen druckgrafische Arbeiten – ein Bereich im Schaffen Deacons, der vor allem in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen hat. Was Deacons Arbeiten auf Papier mit seinen plastischen Werken verbindet, ist die grundlegende Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen von Konstruktion und freier Form, Fläche und Raum. Dies veranschaulicht eine Auswahl kleinformatiger Skulpturen, die die umfassende Werkschau komplettiert." www.museum-folkwang.de

Aktionen & Projekte

Mitten in der Pampa

Cecilienplatz Berlin

„Mitten in der Pampa“ meint als Redensart gemeinhin die tiefste Provinz, wo sich schon bei beginnender Abenddämmerung die Füchse „Gute Nacht sagen“. Für die Berliner nGbK-Projektgruppe „Kunst im Untergrund 2016-17" mit Jochen Becker, Anna Gogonjan, Eva Hertzsch, Folke Köbberling, Adam Page, Valeska Peschke ist dies jedoch keineswegs die Gegend zwischen Königs Wusterhausen und Wladiwostok, sondern schon mitten in der Hauptstadt der „Bereich der Berliner U-Bahnstationen auf den Linien U55 und U5 zwischen Hauptbahnhof und Cottbusser Platz.“ Für dieses Areal war ein Wettbewerb ausgelobt: „Die Arbeiten sollen ästhetische, stadträumliche sowie gesellschaftspolitische Verhältnisse zwischen Zentrum und Peripherie in Berlin bearbeiten und auf die damit verknüpften urbanistischen, kulturellen und ökonomischen Entwicklungen eingehen, u.a. der Großprojekte 'Verlängerung U5' in Mitte und 'Internationale Gartenausstellung (IGA) 2017' in Hellersdorf. Zentrales Aktionsfeld des Wettbewerbs ist die weitläufige Grünfläche am U-Bhf. Cottbusser Platz, die als 'Place Internationale' für neue Formen von städtischen Aushandlungsprozessen gedacht ist.“ Eine Ausstellung mit ausgewählten Projekten findet vom 8. Juli bis zum 20. Sept. 2016 in der „station urbaner kulturen“ (Cecilienplatz 5) statt. www.kunst-im-untergrund.de.

Museen & Institutionen

Sylvie Fleury in der Villa Stuck

Sylvie Fleury, First Spaceship on Venus, 2015,Courtesy Thaddaeus Ropac Gallery, Paris, Salzburg

Bis zum 3. Oktober 2016 hat Sylvie Fleury eine große Einzelausstellung im Münchener Museum Villa Stuck. „Sylvie Fleury ist bekannt für ihre Inszenierungen von Glamour, Mode und Luxusartikeln: Einkaufstüten bekannter Modefirmen werden im Ausstellungsraum ebenso inszeniert wie auf dem Boden zerbrochene Make-up-Produkte. Statussymbole und Fetische der Konsumwelt werden in den Kontext der Kunstwelt verschoben und damit in ihrem Wert hinterfragt. Im Sinne Duchamps sind ihre Objekte »Readymades «, die Warhols Ansatz einer Kritik der Warenwelt unterstreichen. Die Macht der Marke, das Logo als Signum einer globalen Konsumwelt – diese Marketing-Strategien überhöht Fleury in ihren vielschichtigen Werken. Neon-Schilder verkünden Botschaften der Mode-Industrie: »Envy«, in Mary von Stucks Schlafzimmer zu sehen, zitiert ein bekanntes Parfum und verbindet dabei die Vergänglichkeit eines Duftes mit seiner Vermarktung zu einem Paradox. Werke berühmter (männlicher) Künstler, etwa des Minimal Art-Künstlers Dan Flavin oder Daniel Burens Konzeptarbeiten, ergänzt Fleury provokant mit einer feministischen Konnotation.“ www.villastuck.de

Preview

Maastricht: Family Tree

Zhang Huan, Family Tree, Composició. Sammlung Gemeente Sittard-Geleen / De Domijnen (Ausschnitt)

Im Vorfeld der Verleihung des Bonnefanten Award for Contemporary Art (BACA), der 2016 China zum Schwerpunkt hat, wird in der Ausstellung“Family Tree“ eine Auswahl aus der Sammlung zeitgenössischer chinesischer Kunst des Sammlers Uli Sigg gezeigt, ergänzt um Werke chinesischer Künstler aus verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen in der Euregio Maastricht-Liège-Aachen. Ausstellungsort ist der Landsitz Schloss Wijlre. Laufzeit: 14. Juli bis 30. Oktober 2016. Sigg sammelt seit mehr als 30 Jahren zeitgenössische chinesische Kunst, „was der historischen Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in China insgesamt entspricht. Mittlerweile hat er die weltweit bedeutendste und vollständigste Sammlung auf diesem Gebiet zusammengetragen.“

Museen & Institutionen

Walter Stöhrer in Wiesbaden

Walter Stöhrer, Black Man (Ausschnitt)

Vom 15. Juli bis zum 18. September 2016 präsentiert das Museum Wiesbaden die Kabinettausstellung "Walter Stöhrer – Black Man" mit acht großformatigen Bildern des Künstlers aus dem Jahr 1977. Walter Stöhrer kam  als Schüler von HAP Grieshaber schon früh mit den abstrakten Expressionisten Cy Twombly und Jackson Pollock in Berührung "Die große Besonderheit an seinen eruptiven Farbbahnen, seiner sehr ehrlichen Malerei ist es aber, dass er einen überzeugenden eigenen und „figürlichen“ Weg — durchaus in seiner verletzenden Wildheit vergleichbar mit der von Willem de Kooning — eingeschlagen hat. Das furios Gestische und das konstant Figürliche, eher unvereinbar in der Kunst nach 1945, wird von Stöhrer mit großer malerischer Kraft zusammengebracht. Diese extreme Position findet im Jahr 1977 ihren Höhepunkt. Das Museum Wiesbaden besitzt mit dem Gemälde Black Man eine exemplarische Arbeit aus dieser Werkphase." www.museum-wiesbaden.de

Kulturpolitik

City Tax Berlin: „Ausgebremst“

„Ausgebremst“ fühlt sich der Berliner BBK von der Senatskulturverwaltung: als das Land Berlin 2014 eine „City Tax“ als Übernachtungssteuer für Touristen einführte einführte, sollten die Einnahmen auch ausdrücklich in die Künstlerförderung fließen. 2015 wurden für bildende Künstler auch 43 Recherchestipendien zu je 8.000 Euro bewilligt. Beworben hatten sich dafür freilich 1.327 Künstler, und das war den Senatsbeamten dann offenbar zu viel – sie verhängten „gegen diese Künstlerinnen und Künstler... überraschend in der diesjährigen Ausschreibung 2016 eine Bewerbungssperre... Den Ausschluss begründete die Senatskulturverwaltung mit der nicht zu bewältigenden Bewerberzahl von 2015.“ Die Maßnahme führte aus Sicht des BBK denn auch zu einem eher zweifelhaften Erfolg. Denn dass für die 60 Stipendien diesmal nur noch 300 Bewerbungen eintrudelten, vermittelt aufgrund dieser „künstlich gedrosselten“ Bewerberzahlen „ein unrealistisches Bild vom Bedarf an Direktförderung mit dem Ergebnis einer nach oben verzerrten Förderquote“, beklagt sich der BBK. Zusammen mit anderen Verbänden und Netzwerken fordert der Berliner BBK daher, eine solche Regelung wieder abzuschaffen, dass sich jeder nur noch alle zwei Jahre bewerben darf.

Preview

Milan Grygar: Sound on Paper

Milan Grygar, Pressefoto zur Ausstellung

Das ZKM Karlsruhe präsentiert in einer großen Einzelausstellung vom 23. Juli bis zum 30. Oktober 20916 das Werk von Milan Grygar. Zu sehen und zu hören sind u.a. seine ersten "Akustischen Zeichnungen" von 1965. Dokumentiert werden auch einige Auffü+hrunmgen, die nach seinen Partituren realisiert wurden. Aufführungen. Das ZKM nahm dieses Material ursprünglich mit Magnettonbändern auf, inzwiaschen sind diese Tondokumente aber digitalisiert. Im Rahmen der Vernissage am Freitag, den 22. Juli 2016 wird die "Architektonicka partitura" [Architektonische Partitur] aus dem Jahre 1971 vom ensemble chronophonie aus Freiburg neu aufgeführt. www.zkm.de

Museen & Institutionen

Julian Schnabel in Koblenz

Julian Schnabel, Childhood, 2005, Copyright Julian Schnabel (Ausschnitt)

Das Ludwigmuseum Koblenz zeigt bis zum 14. August 2016 die erste größere Retrospektive des grafischen Werks von Julian Schnabel in Deutschland. Die Werkschau heißt „Palimpsest“, das bedeutet im Altgriechischen ein Verfahren des Ausradierens und Wiederbeschreibens von Pergamenten und verschiedener anderen Unterlagen. Die ausgesuchten graphischen Arbeiten decken einen Zeitraum von 1983 bis 2016 ab und gehören einem Werkkorpus an, der einen signifikanten Bestandteil im künstlerischen Œuvre von Julian Schnabel ausmacht. Die Ausstellung zeigt den visionären Künstler, einen rastlosen Erfinder und Suchenden, der unentwegt überraschende Drucktechniken und Materialien ausprobiert. Hervorzuheben sind seine Radierungen, Collagen und Lithografien, die zum Teil auf Samtstoff und auf verschiedene andere Unterlagen, wie etwa Weltkarten, aufgedruckt wurden.“ www.ludwigmuseum.org

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