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Ausschreibungen

Light Work

Jedes Jahr lädt Light Work 12 bis 15 Künstlerinnen und Künstler ein, an seinem Artist-in-Residence-Programm in den USA teilzunehmen. Die ausgewählten Künstler werden eingeladen einen Monat in Syracuse zu leben und zu arbeiten. Sie erhalten ein Stipendium in Höhe von 5.000 Dollar, ein Appartement, ein digitales Studio, eine Dunkelkammer und 24-stündigen Zugang zu den Einrichtungen von Light Work. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler, die mit Fotografie und anderen bildbasierten Medien arbeiten. Bewerbungsschluss für Aufenthalte 2017 ist der 1. Juli 2016. Kontakt: Light Work, Artist-in-Residence Program, 316 Waverly Avenue, Syracuse, NY 13244, USA, air@lightwork.org, Infos: www.lightwork.org.

Aktionen & Projekte

Kunst im Park

Seit 2002 führt die Initiative KRR-Kultur Köln Rechtsrhein alljährlich im Schlosspark von Köln-Stammheim ein Skulpturenprojekt durch.Die Vernissage findet immer an den Pfingsttagen statt, in diesem Jahr werden die neuen Skulpturen am 15. und 16. Mai 2016 vorgestellt und können den ganzen Sommer über dort besichtigt werden. Der Park ist ganzjährig geöffnet und gehörte im 19. Jh. zu einem alten Rittergut. Er ist heute nördlicher Endpunkt einer noch unfertigen Rheinpromenade, die mit Unterbrechungen vom Deutzer Rheinpark und dem Stadtteil Mülheim bis an die Grenze zum Leverkusener Industriegebiet führt. An dem Skulpturenprojekt nehmen größtenteils lokale, aber auch auswärtige Künstler teil. www.schlosspark-stammheim.com

Hochschulen

Münchener Akademie-Galerie

Lilian Robl und Annabell Lachner sind Studenten in der Klasse von Stephan Huber an der Münchener Kunstakademie. In der Klasse liegt der Schwerpunkt auf Plastik, Installation, Zeichnung und Video. Roblsund Lachner führten auch schon mehrfach gemeinsam Performances auf. Im Mai/Juni 2016 stellen sie ihre Arbeiten unter dem Titel „Gestern haben wir den absoluten Raum gefunden“ aus. www.klassehuber.de

Preview

Barbara Hepworth im Arp-Museum

Als einzige Station in Deutschland präsentiert das Arp Museum Rolandseck (Remagen) vom 22. Mai bis zum 28. August 2016 die Ausstellung „Barbara Hepworth – Sculpture for a modern World“. Die Künstlerin (1903-1975) wurde in den 1950er und 1960er Jahren durch ihre abstrakten Holzskulpturen bekannt. Zu sehen sind nun mehr als 100 Werke, darunter Skulpturen, Zeichnungen und Stoffentwürfe. www.arpmuseum.org

Personalien

Carl Frederik Reuterwärd gestorben

Carl Frederik Reuterwärd, schwedischer Künstler, starb im Alter von 81 Jahren. Berühmt wurde er mit der Skulptur eines geknoteten Revolvers, die er nach der Ermordung des Beatles John Lennon 1980 schuf. Seit 1988 steht die Skulptur mit dem Titel „Non Violence“ vor dem New Yorker UN-Gebäude. Kopien davon sind in 30 weiteren Städten aufgestellt. Reuterswärd wollte damit Lennons Einsatz für den Weltfrieden würdigen. Der Musiker hatte zusammen mit seiner Frau Yoko Ono Ende der 1960er Jahre mit öffentlichen Happenings für den Frieden demonstriert, u.a. mit einem „Bed In“ in einem Amsterdamer Hotel. Carl Frederik Reuterwärd hatte bei Fernand Léger in Paris studiert und war in den 1960er Jahren Lehrer am Stockholmer Kunstinstitut. Wie sein Lehrmeister Léger, so arbeitete auch Reuterswärd als Künstler häufig eng mit Architekten zusammen.

Ausschreibungen

Atelierstipendium Villa Minimo 2016

Der Kunstverein Hannover vergibt zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses den »Preis des Kunstvereins – Atelierstipendium Villa Minimo«. Der Preis ist in drei Stipendien aufgeteilt. Das einjährige Nachwuchsstipendium Niedersachsen für den Jahresverlauf 2017 wird an Künstler aus Niedersachsenoder Bremen bis maximal drei Jahre nach ihrem Hochschulabschluss vergeben. Um ein nationales Nachwuchsstipendium (Januar 2018–Dezember 2018) können sich auch Künstler mit Wohnsitz in anderen deutschen Bundesländern bewerben. Das zweijährige Förderstipendium ist wiederum Künstlern bis 35 Jahren aus Bremen oder Niedersachsen vorbehalten. Neben einer Wohn_Atekiernutzung in der Hannoveraner Villa Minimo werden monatlich jeweils 800 Euro ausbezahlt. Deadline ist der 30. Mai 2016. Download Bewerbungsunterlagen: www.kunstverein-hannover.de/files/kvh_pdk_ausschreibung_bewerbung2016.pdf

Ausschreibungen

Rheinland-Pfalz: Balmoral- und Landesstipendien für 2017

Das Künstlerhaus Schloss Balmoral in Bad Ems fördert Künstler aus allen Ländern durch die Vergabe von insgesamt sechs Anwesenheitsstipendien. Die Stipendien sind mit 1.400 Euro pro Monat dotiert und den Stipendiaten werden jeweils ein Wohn-/Schlafraum sowie ein Atelier zur Verfügung gestellt. Es werden jährlich jeweils zwei Stipendien für die Dauer von drei Monaten und vier Stipendien für die von neun Monaten und ein Kuratorenstipendium vergeben. Bewerbungsschluss für die Aufenthaltsstipendien 2017 (Anwesenheitspflicht!) ist der 30. Juni 2016. Der thematische Schwerpunkt liegt diesmal auf keramischer Plastik. Kontakt: Künstlerhaus Schloss Balmoral, Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, Villenpromenade 11, 56130 Bad Ems, Tel.: 02603 9419-0, info@balmoral.de, Infos: www.kuenstlerhaus-balmoral.de</p>

Ausschreibungen

Skulpturenpreis Stadtbergen

Der Wettbewerb um den Skulpturenpreis Stadtbergen läuft noch bis zum 3. Juni 2916. Preisgelder: 2.000/750/500 Euro. Regionale Begrenzung: Künstler aus Schwaben. Die prämierten Werke werden ab dem 18. September 2016 auf der Rasenanlage im Hopfengarten ausgestellt. Infos und Kontakt: www.stadtbergen.de

Galerien & Auktionshäuser

Galerie-Jubiläum

1971 wurde in Zürich die Galerie Bob Gysin gegründet. Sie feiert nun ihr 45jähriges Bestehen. Seit 2010 leitet Marion Wild die Galerie. Sie ist zusammen mit dem Architekturbüro Bob Gysin & Partner, BGP, das mittlerweile 50 Mitarbeiter beschäftigt, an der gemeinsamen Adresse Ausstellungstrasse 24 zu finden. Gemeinsame Projekte ergeben sich vor allem im Bereich Kunst am Bau oder Kunst im öffentlichen Raum. www.gbg-galerie.ch

Aktionen & Projekte

Kultursymposium Weimar

Das Goethe-Institut etablierte eine neue Veranstaltungsreihe „Kultursymposium Weimar“, um „globale Gesellschaftsfragen zu diskutieren.“ Das erste Symposion vom 1. bis 3. Juni 2016 steht unter dem Motto „Teilen und Tauschen“. Bei den rund 75 Veranstaltungen an 15 Spielorten werden an diesen drei Tagen „klassische Formate wie Vorträge und Paneldiskussionen durch Fish Bowls, Tauschperformances und andere künstlerische Interventionen ergänzt.“ Dazu sind 300 Teilnehmer ans Kultur, Wirtschaft und Politik eingeladen. Zur Eröffnung des Kultursymposiums sprechen der tschechische Ökonom Tomáš Sedlácek und der amerikanische Gesellschaftstheoretiker und Bestsellerautor Jeremy Rifkin. Zum Thema des Symposiums heißt es inhaltlich: „Einer der Themenstränge wird sich mit kulturellen Bedeutungen des Teilens und des Tauschens auseinandersetzen, mit ihrer Anthropologie und ideengeschichtlichen Entwicklung. Die engste Bedeutung von 'teilen' ist die des Trennens, erkennbar zum Beispiel in der etymologischen Verwandtschaft von sharing' und 'Schere'...“ Mit dem „Tausch als Grundfigur von Kommunikation, Gesellschaft und Religion“ befasst sich ein zweiter Themenstrang. Weitere Schwerpunkte sind „Teilen als Utopie“, „Teilen und Tauschen als Doktrin“, also die religiös oder ideologisch begründete Forderung nach solidarischem Teilen und ihrer (möglichen) Erzwingung im gesellschaftlichen Alltag, ebenso wie das Teilen von Informationen und Bildern in Netzwerken. Die Symposium-Reihe findet in zweijährigem Rhythmus statt, d.h. die nächste Veranstaltung dieser Art ist 2018. www.goethe.de

Ausschreibungen

Stiftung Kunstfonds

Die Stiftung Kunstfonds schreibt verschiedene Förderprogramme bundesweit aus. Im Programm für Kunstvermittlung und Publikationen werden Ausstellungen, Kunstprojekte, Dokumentationen und Künstlerkataloge gefördert. Nächster Bewerbungsschluss: 30. Juni 2016. Die Anträge sind ab April 2016 zum Download verfügbar. Druckkostenzuschüsse für in Deutschland ansässige Verlage vergibt der Sonderfonds der VG BILD-KUNST zur Förderung von Verlagspublikationen. Die Regelförderung beträgt max. 75 Prozent der Herstellungskosten. Nächster Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016 (Posteingang!). Für den HAP Grieshaber Preis der VG BILD-KUNST ist keine Eigenbewerbung möglich. Im Künstlerprogramm können sich einzelne bildenden Künstlerinnen und Künstler, die dauerhaft in Deutschland leben, um ein Stipendium oder Zuschüsse für künstlerische Projekte bewerben. Nächster Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2015. Hierfür sind Antragsformulare ab Juli 2016 zum Download verfügbar. www.kunstfonds.de

Preise

MAK-Schindler-Stipendien 2016/17

Das MAK-Schindler-StipendiatInnenprogramms wird vom Bundeskanzleramt Österreich / Kunstsektion in Zusammenarbeit mit dem MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst ausgelobt. Die Jury wählte einstimmig Bewerber aus dem Bereich Architektur und aus der Bildenden Kunst für sechs Projekte sowie 3 Ersatzprojekte aus. Sie verbringen einen Stipendienaufenthalt in Los Angeles. Das MAK-Center präsentiert zweimal pro Jahr die dort entwickelten Arbeiten. Aus dem Bereich Architektur dürfen Nico King und Alessandro Bava das Stipendium antreten. Ersatzleute sind Gergely Hory, Zoltán Major und Péter Müller. Für die Bildende Kunst wurden Anastasiya Yarovenko, Petrit Halilaj, Alvaro Urbano, Anna Jermolaewa und Alina Schmuch ausgewählt. Auf der Ersatzliste stehen Anna Witt und Baptiste El Baz sowie Kay Walkowiak. www.MAK.at

Preview

Bosch-Ausstellung wandert nach Madrid

Eine große Überblicksausstellung zu Hieronymus Bosch (ca. 1450-1516) ist vom 31. Mai bis zum 11. September 2016 im Museo Nacional del Prado Madrid zu sehen. Zuvor hatte die Ausstellung im Frühjahr im Het Noordbrabants Museum von s'Hertogenbosch mehr als 421.000 Besucher angelockt. In der 180jährigen Geschichte des Museums war dies die meistbesuchte Ausstellung. Zum 500. Todestag des Malers zeigt die jetzige Station in Madrid eine noch umfangreichere Werkschau. www.museodelprado.es

Preise

Egmont Schaefer-Preis an B. Tucholski

Barbara Camilla Tucholski wurde der Egmont Schaefer-Preis für Zeichnung zuerkannt. Der Preis wird vom Berliner Verein Kabinett e.V. vergeben und ist mit 1.000 Euro dotiert. Mit der Verleihung verbunden ist eine Preisträgerausstellung in der Galerie Parterre. Die Jury würdigte Tucholskis Schaffen als „ein Werk, das reale Räume in künstlerische Räume verwandelt“. www.berlinerkabinett.de

Personalien

Sammlung Gercken: Stiftung für Dresden

Günther und Annemarie Gercken haben einen Teil ihrer Sammlung mit zeitgenössischen Grafiken, Gemälden und Skulpturen in eine Stiftung eingebracht. Diese Stiftung ist an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden angesiedelt. Zudem Konvolut gehören zunächst über 30 Gemälde und mehr als 250 Grafiken von deutschen Künstlern seit den 1960er Jahren. Später sollen weitere Werke hinzu kommen. Zur Sammlung gehören Arbeiten u.a. von Horst Antes, Dieter Roth, Felix Drouese, Markus Lüpertz, Georg Baselitz und Stephan Balkenhol.

Museen & Institutionen

Museum Morsbroich: Rote Liste

Der Deutsche Kulturrat hat das Museum Schloss Morsbroich Leverkusen auf die Rote Liste der gefährdeten Kultureinrichtungen gesetzt. Wirtschaftsprüfer haben der Stadt vorgeschlagen, zwecks Sparmaßnahmen das Museum zu schließen. Bis Ende Juni 2016 soll die Stadtverwaltung einen Vorschlag ausarbeiten; dann will der Stadtrat eine endgültige Entscheidung treffen. Aber nicht nur in der Kunstszene, sondern auch unter den Lokalpolitikern gibt es Widerstände gegen die Schließungspläne.

Ausschreibungen

Architekturpreis Land Salzburg

Das Land Salzburg verleiht zur Förderung und Anerkennung beispielgebender Leistungen auf dem Gebiet der Architektur alle zwei Jahre einen Preis für Bauwerke im Bundesland Salzburg, die zum „Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als drei Jahre fertig gestellt sein dürfen... Die Auszeichnung kann für alle Bauaufgaben, auch im Bereich des Bauingenieurwesens, verliehen werden. Arbeiten können von jeder Person eingereicht werden.“ Das Siegerprojekt wird mit 10.000 Euro prämiert. Außerdem wird an Personen unter 40 Jahren ein Stipendium in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Einreichungen (Plakat 88 x 120 cm Hochformat, analog mit Darstellung des Gebäudes) sind bis zum 16. Juni 2016 möglich. Die Unterlagen sind mit dem Vermerk „Architekturpreis Land Salzburg 2016“ bzw. „Architekturpreis Land Salzburg 2016 – Stipendium“ an die Initiative Architektur, Hellbrunner Straße 3, 5020 Salzburg zu senden. Anfragen: Tel.: 0662/87 98 67, Fax: 0662/87 28 69, Mail: office@initiativearchitektur.at

Personalien

Martina Karbe gestorben

Im Alter von 60 Jahren starb die Kölner Künstlerin Martina Karbe an einer Krebserkrankung. Sie war Meisterschülerin bei Prof. Werner Schriefers an den Kölner Werkschulen und arbeitete hauptsächlich im Bereich der Malerei und der Zeichnung. Ihre aktuelle Ausstellung im Kölner Haus- und Grundbesitzerverein läuft noch bis zum 16. September 2016. Um Karbes Nachlass kümmert sich die Galerie Manoel Munes.

Museen & Institutionen

Militärmuseum Berlin-Gatow: Ausbau vertagt

Auf dem ehemaligen Flugplatz von Berlin-Gatow soll das Militärhistorische Museum ausgebaut werden. Geplant ist bis 2019 u.a. ein neues Eingangsgebäude mit Museumsshop und Gastronomie. Das Bundesministerium für Verteidigung vertagte allerdings unlängst die Entscheidung darüber: man habe noch Klärungsbedarf bei offenen Fragen. Auf dem 1935 angelegten Flugplatz war in der Nazizeit eine Luftkriegsakademie untergebracht. Von 1945 bis 1994 nutzte die britische Royal Air Force den Stützpunkt, den anschließend die Bundeswehr übernahm. Allerdings wurde der Flugbetrieb 1994 eingestellt. Für das Militärhistorische Museum stehen derzeit nur baufällige Hangars zur Verfügung; von den 120 historischen Flugzeugen muss die Hälfte im Freien geparkt werden. Der geplante Umbau mit einer Verdoppelung der überdachten Ausstellungsfläche dürfte zehn bis fünfzehn Jahre in Anspruch nehmen – den Planern im Verteidigungsministerium schwebt nämlich ein „Museum von Weltrang“ vor, wie im „Berliner Tagesspiegel“ nachzulesen ist.

Aktionen & Projekte

Darmstadt: Waldkunstpfad

Die Kuratorin Ute Ritschel und der Verein für Internationale Waldkunst e.V. organisieren auch in diesem Sommer wieder im Forstrevier am Darmstädter Böllenfalltor einen Waldkunstpfad. 18 Künstler aus zwölf Ländern realisieren dort vom 13. August bis 25. September 2016 auf dem 2,6 Kilometer langen Rundweg Skulpturen, Installationen, Performances, Theater, Klangkunst und Interventionen. Das Motto lautet diesmal: „Kunst Transformation“. Kuratorin Ritschel erklärt dazu, bei diesem Motto ginge es „um die Verwandlung im Wald: Wie verändern wir den Wald mit Kunst, wie verändern die Besucher den Wald, und wie werden sie selbst durch Kunst und Natur verändert? Die Erforschung der kulturellen Bedeutung von Wald und auch künstlerische Feldforschungsprojekte im Wald sollen das Thema ausloten.“ Im Vorfeld der Freiluftausstellung und der Aktionen wird bereits ab dem 25. Juli 2016 ein Künstler-Symposion ausgerichtet, an das sich am 12. August 2016 die 6. Internationale Waldkunstkonferenz zum Thema „Macht über Natur?“ anschließt. Die Veranstalter schätzen, dass bei der letzten Veranstaltung vor zwei Jahren rund 100.000 Spaziergänger den Waldkunstpfad frequentiert haben, allein an den Wochenenden wurden mehr als 20.000 Besucher gezählt. - Zur Finanzierung des aufwändigen Projektes trägt ein Flohmarkt im Internationalen Waldkunstzentrum in der Ludwigshöhstraße 137 bei. Vom 3. bis 5. Juni können Interessierte dort Bücher, Kleidung, Accessoires und manches mehr zugunsten des Waldkunstpfades und zur eigenen Freude erwerben. Am Samstag, 4. Juni, ist der Flohmarkt eingebettet in einen Tag der offenen Tür. Für Kinder wird vaußerdem vom 18. bis 22. Juli 2016 ein Sommercamp angeboten. Während des Waldkunstpfades können sie in verschiedenen Workshops unter anderem Paradiesgärten bauen, Waldlabyrinthe anlegen oder mit Binsen flechten und an Kinderführungen teilnehmen. Ein Theaterstück für Kinder, „Der kleine Prinz“ nach der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry wird am 27. und 28. August sowie am 3. und 4. September im Wald aufgeführt – Regie: Kirsten Uttendorf. www.waldkunst.com.

Hochschulen

Academy of Emergency Art

An der Danish Art School in Holbæk legten in diesem Frühjahr die ersten Studenten der „Academy of Emergency Art“ ihre Graduierten-Prüfung ab. Das „Notfall-Kunst“-Ausbildungssystem soll den „Aufmerksamkeitsmuskel“ der Studenten tranieren und wurde vor 8 Jahren von dem Künstler Thierry Geoffroy/Colonel entwickelt. Nach dessen Angaben haben bereits 450 Künstler dieses Ausbildungsprogramm absolviert. Es besteht im wesentlichen aus einem „Ausstellungsformat“, bei dem die Exponate täglich wechseln: die Teilnehmer sollen lernen, künstlerisch schnell auf aktuelle wichtige Ereignisse zu reagieren.

Galerien & Auktionshäuser

Maurizio Cattelan: Hitler-Skulptur versteigert

Aufsehenerregend und provozierend sind seine Skulpturen häufig, oft auch komisch und skurill: Maurizio Cattelan stellte in einer Installation den Papst dar, wie er von einem Meteoriten getroffen wird. Als der Multimillionär Peter Brant von dem Künstler seine Frau Stephanie Seymour porträtieren lassen wollte, schickte ihm Cattelan eine Skulptur in Form einer Hirschgeweih-Trophäe. Jetzt wurde bei Christie's in New York für 17,2 Mill. Dollar Cattelans Skulptur „Him“ (2001) versteigert – sie zeigt den knienden Adolf Hitler beim Beten. Als Maurizio Cattelan diese Figur 2012 in einem Hauseingang des ehemaligen Warschauer Ghettos ausstellte, hatte es Proteste gegeben. Wer bei der jüngsten Christie's-Auktion für den betenden Hitler den Zuschlag bekam, ist nicht bekannt. www.christies.de

Personalien

Japanische Künstlerin wegen Obszönität verurteilt

Megumi Igarashi, japanische Künstlerin, wurde vom Bezirksgericht in Tokyo zu einer Geldstrafe von umgerechnet ca. 3.300 Euro verurteilt. Die Künstlerin wurde der Verbreitung von „obszönem Material“ für schuldig befunden. Megumi Igarashi benutzt auch das Pseudonym „Rokudenashiko“, was übersetzt „unanständiges Mädchen“ bedeutet. Sie war festgenommen worden, weil sie Kunst in Form einer Vagina verbreitet hatte und verteidigte sich, dass sie das Vagina-Motiv aus künstlerischen und nicht aus „obszönen“ Gründen bearbeitet hatte.

Preview

Herford: Grün stört - Im Fokus einer Farbe

"Farben formulieren Haltungen: Rot lebt. Blau träumt. Grün stört. Aber wie genau? Erzählen Farben nur von sich selbst oder haben sie eine weiter reichende Botschaft? Grün eröffnet ohne Zweifel eine Atmosphäre von Wirklichkeit, die sehr gut in unsere Zeit passt." Über die emotionale und psychische Wirkung von Farben geht es in der aktuellen Ausstellung im Marta Herford (22. Mai bis 14. August 2016). Beispiele hierfür bieten Exponate von 22 Künstlern, u.a. Thomas Huber, Günter Umberg, Vlatka Horvath und Studio Job. www.marta-herford.de/

Preise

DGPh Kulturpreis für Lothar Schirmer

Mit seinem frühen und beeindruckenden Engagement als Büchermacher hat Lothar Schirmer maßgeblich zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform beigetragen. Sein Verlagsprogramm umfasst Publikationen zur deutschen, englischen, französischen und US-amerikanischen Kunst und Fotografie des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart. Dafür wird Lothar Schrimer im kommenden Herbst auf der Kölner photokina mit dem DGPh-Kulturpreis ausgezeichnet. www.dgph.de

Museen & Institutionen

Beuys-Werkschau in Kleve

Joseph Beuys starb vor 30 Jahren; in diesem Jahr wäre er 95 Jahre alt geworden. Aus diesen beiden Anlässen zeigt das Museum Kurhaus Kleve bis zum 4. September 2016 die Ausstellung „Joseph Beuys – Werklinien“. Das damals leer stehende Kurhaus nutzte Beuys von 1957 bis 1964 als Atelier. Seit 1997 wird es als Museum genutzt. Die jetzige Ausstellung präsentiert „zum ersten Mal rund um die originalen Räume auf die wichtigsten Werkgruppen, die dort entstanden sind. Dabei werden symptomatische Werklinien verfolgt, die von den Anfängen bis zum Spätwerk reichen.“ Eingeteilt ist die Werkschau in „mehrere Schwerpunkte, die eng mit dem Klever Umfeld dieser Jahre verbunden sind: dem 'Büdericher Ehrenmal', den Werken um Anacharsis Cloots und der 'Straßenbahnhaltestelle' sowie '4 Bücher Aus: Projekt Westmensch'“. www.museumkurhaus.de

Biennalen

Romanian Vistas: The BB7 Travel Agency

Niels Van Tomme (Kurator) und Charlotte Van Buylaere (kuratorische Assistentin) sind für das aktuelle Bucharest-Biennale-Programm (26.5. -17.7. 2016) verantwortlich. Einen Vorgeschmack darauf bietet die von ihnen ebnfalls kuratierte Ausstellung "Romanian Vistas: The BB7 Travel Agency" im Onomatopee in Eindhoven (Niederlande). Dort stellen vom 8. bis zum 29. Mai 2016 die Biennale-Teilnehmer Andrea Faciu, SPEEDISM und Allard van Hoorn aus. Der Ausstellungsraum verwandelt sich dabei in ein Reisebüro für die siebte Bucharest Biennale (BB7). Das Konzeprt der drei Künstler tangiert "urbane und gesellschaftliche Privatisierung". www.bucharestbiennale.org

Messen & Märkte

ARCO Lisboa

Auch die ARCO Madrid will nun international expandieren und bespielt in Lissabon, und zwar im Stadtteil Belém, mit der Filialveranstaltung ARCO Lisboa die Fábrica Nacional de Cordoaria. 40 Galerien ziehen dort vom 26.-29.5. 2016 ein. Schwerpunktmäßig will man dort Künstler zeigen, die einen Dialog mit „portugiesischen Kreativen“ eingehen und sich als weiteren Programmschwerpunkt ansonsten auf die historischen kulturellen und ökonomischen Verbindungen zu Brasilien und Spanien konzentrieren. Wenn der Start gelingt, soll die ARCO Lisboa künftig jährlich stattfinden. www.ifema.es

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