Aktuelle Nachrichten

  • Alle
  • Film
  • Kulturpolitik
  • Ausschreibungen
  • Preise
  • Museen & Institutionen
  • Aktionen & Projekte
  • Galerien & Auktionshäuser
  • Preview
  • In eigener Sache
  • Hochschulen
  • Messen & Märkte
  • Personalien
  • Anzeige
  • Biennalen
  • Publikationen

Ausschreibungen

Buronale-Videopreis

Kaufbeuren im Allgäu hieß im Mittelalter Buron; deswegen ennt man den Wettbewerb um den örtlichen Videokunstpreis "Buronale". Er ist mit 1.000 Euro dotiert und kann an Künstler aus dem In- und Ausland ohne Altersbeschränkung vergeben werden. Deadline ist der 13. Mai 2016. Nähere Infos zu den Konditionen findet man unter www.filmzeitkaufbeuren.de/service/informieren/fuer-videokünstler

Museen & Institutionen

Schwabinger Kunstfund in Bern und Bonn

Max Liebermann, „Zwei Reiter am Strand“ (1901), Werkbeispiel aus dem „Schwabinger Kunstfund“

Schwabinger Kunstfund - das ist die Sammlung von Cornelius Gurlitt (1932-2014) in München. Der Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956) hatte dort in seiner Wohnung und in einer Zweitwohnung in Salzburg rund 1.200 Werke eingelagert, auf die Zollfahnder per Zufall stießen. 2012 wurde die Sammlung von der Staatsanwaltschaft Augsburg beschlagnahmt. Cornelius Gurlitt vermachte seine Sammlung dem Kunstmuseum Bern. Manche Werkle in der Sammlung galten bis dato offiziell als verschollen; in 499 Fällen wurde der Verdacht auf NS-Raubkunst überprüft, der sich bislang in fünf Fällen bestätigte. Nun planen die Bonner Bundeskunsthalle und das Kunstmuseum Bern zeitgleich Ausstellungen zu der Sammlung: „Das umfangreiche Werkkonvolut soll einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt... werden... Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn soll durch die umfassende Darstellung der Thematik auch dazu beitragen, weitere Hinweise zu noch offenen Provenienzen von Werken zu finden. Auch soll an die Schicksale der verfolgten Kunstsammler und ihrer Sammlungen erinnert werden. Die Ausstellungen in der Bundeskunsthalle in Bonn und im Kunstmuseum Bern sind für den Winter 2016/17 geplant und inhaltlich aufeinander abgestimmt... Neben wissenschaftlichen Kuratorenteams wird die Ausstellung im Kunstmuseum Bern von Matthias Frehner und Valentina Locatelli und in der Bundeskunsthalle von Rein Wolfs und Agnieszka Lulinska kuratiert. Beide Häuser haben sich auf einen gemeinsamen Beirat geeinigt: Esther Tisa Francini, Georg Kreis, Gilbert Lupfer, Uwe M. Schneede und Shlomit Steinberg. Bereits im Frühjahr 2015 hat das Restauratorenteam der Bundeskunsthalle das gesamte Konvolut, bestehend aus ca. 1.500 Objekten, konservatorisch erfasst und inventarisiert. Es werden die Möglichkeiten geprüft, die Ausstellungen auszutauschen und an weiteren Orten zu zeigen. So ist für 2017 bereits eine Station im Martin-Gropius-Bau in Berlin geplant.“ www.bundeskunsthalle.de

Hochschulen

Frankfurt: Festival der jungen Talente

Franziska Wildt, Nami Miwa, Ian Rodriguez, Städelschule Frankfurt, Bewegung und Widerstand, Performance, Pressefoto zur Ankündigung

Der Frankfurter Kunstverein ist vom 29. April bis zum 1. Mai 2916 Schauplatz des Festivals der jungen Talente. Verantwortlich für die Umsetzung des Festivals ist in diesem Jahr die HfG Offenbach. Beteiligt sind rund 60 junge Künstler bzw. Studierende mit 23 Projekten zum Thema "Research". Sie kommen aus sechs Institutionen der Region und bestreiten das Festival mit Performances, Installationen, Objekten und Videos. Das Thema des diesjährigen Festivals lautet "Research", wobei nicht nur der Gedanke des Experiments oder der Forschungsarbeit im Vordergrund stehen, sondern auch die Kooperation zwischen verschiedenen Institutionen. www.2016.festivaljungertalente.de

Hochschulen

Karlsruhe: Kulturstipendium-Ausstellung

BASTIAN BÖRSIG, ohne Titel, 2014

Bastian Börsig studierte von 2005 bis 2011 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Erwin Gross. Jetzt hat er zum Kulturstipendium der Stadt Karlsruhe eine Ausstellung im Lichthof der Akademie (20. bis 29.April 2016). Die Südwest-Presse“ bescheinigte ihm in einer Rezension „gewagte Farbkombinationen“ und beschrieb seine Bilder als Arbeiten, in denen sich „Farbe und Fläche“ auflösen: „Raum wandelt sich zum Sphärischen, konkrete Gestalt zerfließt ins schemenhaft Angedeutete.“ www.kunstakademie-karlsruhe.de

Ausschreibungen

Hahnemühle-Kalenderwettbewerb

„Tiere wild oder zahm“ lautet das Thema des diesjährigen Hahnemühle-Kalenderwettbewerbs. Zugewinne gibt es ein „Kreativpaket“ im Wert von 350 Euro. Zugelassen sind alle Mal- und Zeichentechniken sowie Mixed Media. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2016. Infos und Kontakt: www.hahnemuehle.com/de/traditional-fineart/kalenderwettbewerb-2017.html

Ausschreibungen

Kunstwettbewerb für das „Erinnern und Mahnen an Rostock-Lichtenhagen 1992

Anlässlich des 25. Jahrestages der rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im August 2017 schreibt die Hansestadt Rostock einen Kunstwettbewerb aus. Das vorgeschaltete, offene Bewerbungsverfahren steht ab Dienstag, den 15. März 2016 online auf der Internetseite „wettbewerbe aktuell“ zur Verfügung. Bewerben können sich professionelle Künstlerinnen und Künstler sowie Künstlergruppen mit jeweils drei themenbezogenen Referenzen.

Ziel des Wettbewerbes ist es, der Erinnerung an das Pogrom eine dauerhafte, sichtbare Form im öffentlichen Raum zu geben. Die von der Rostocker Bürgerschaft einberufene Arbeitsgruppe Gedenken hat dafür das „Konzept des dezentralen Erinnerns und Mahnens“ formuliert. Es sieht vor, dass künstlerische Erinnerungsobjekte an solchen Orten entstehen, die mit den rassistischen Ausschreitungen Lichtenhagens in Bezug stehen. Als Beispiele werden das Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen und das Rostocker Rathaus genannt, weitere Orte sollen im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern von Polizei, Medien, Verwaltung und Politik bestimmt werden. Die Erinnerungsorte sollen die Betrachterinnen und Betrachter ermutigen, sich mit der Komplexität des Geschehens zu beschäftigen und dazu einladen, sich mit der eigenen Rolle vor, während und nach den Angriffen zu beschäftigen.

Aus den bis zum 30. Mai 2016 eingehenden Bewerbungen wählt ein Auswahlgremium 10 Künstlerinnen und Künstler als Teilnehmende des Wettbewerbs aus. Die Teilnehmenden werden anschließend aufgefordert, jeweils einen Vorschlag einzureichen. Für die Realisierung des durch ein Preisgericht ausgewählten Vorschlages stehen bis zu 105.000,00 Euro zur Verfügung. Die Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern fördert den Wettbewerb mit 50.000 Euro.

Termine offenes Bewerbungsverfahren: Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online ab dem 15. März 2016 unter https://www.wettbewerbe-aktuell.de/de/ausschreibungen/online/202/teilnehmerbereich.html nach vorheriger Anmeldung. Abgabefrist: bis 30. Mai 2016, 16.00 Uhr Hansestadt Rostock, Der Oberbürgermeister, Pressestelle, 18050 Rostock, Verantwortlich: Ulrich Kunze, Tel. 0381 381-1417, -1418, Fax 0381 381-9130, E-Mail: presse@rostock.de, www.rostock.de/presse

Ausschreibungen

Talsperren-Symposion in Sachsen

"Verweilen" lautet das Thema zum Symposion anläslich des Mittelsächsischen Kultursommers an der Talsperre Kriebstein. Das Festival dauert vom 27. bis 31. Juli 2016 und wird von vier Künstlerprojekten begleitet, für die pro Teilnehmer 700 Euro zur Verfügung stehen. In dieser Summe sind sämtliche Kosten für Fahrt, Materialien und Werkzeug enthalten. Eines der Werke wird am letzten Tag mit 500 Euro prämiert. Anschließend verbleiben die Projekte auf einem Kunstwanderweg. Deadline: 30. April 2016. Kontakt und Infos: info@mittelsachsen.de, www.mittelsachsen.de

Kulturpolitik

Abgabenpflicht

Galerien und Kunsthändler müssen einen gewissen Prozentsatz ihres Jahresumsatzes quasi als eine Art „Arbeitgeberbeitrag“ an die Künstlersozialkasse“ abführen, und wer bei seinem öffentlichen Performance-Auftritt einen bekannten Song abspielt, muss sein Scherflein an die Musikverwertungsgesellschaft GEMA überweisen. Wann und wieviel an Tantiemen und Gebühren fällig werden ist oft unklar. Daher führt das Kulturbüro Rheinland-Pfalz der LAG Soziokultur und Kulturpädagogik e.V am 27. April 2016 in Pforzheim eine Informationsveranstaltung „Abgabepflichten im Kulturbetrieb – GEMA, Künstlersozialabgabe, »Ausländersteuer« und mehr“ durch. info@kulturbuero-rlp.de

Preview

Laas Abendroth im Kunstmuseum Ahlen

Laas Abendroth: Bilder versenken, 2015, Objekt/Mischtechnik, Maße variabel © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Über die Bilderflut, mit der malwütige Kunstproduzenten den Kunstmarkt und öffentliche Räume überschwemmen, wurde schon in den neunziger Jahren geklagt. Die niederländische Regierung lagerte in den 1980er Jahren im Rotterdamer Hafen Werke ein, die geförderte Künstler als Gegenleistung für die Alimentation überließen, bis das Förderprogramm drastisch reduziert wurde, weil irgendwann niemand mehr wusste, was man muit diesen Arbeiten anfangen sollte. "Kunst muss wieder weniger werden" meint in unseren Tagen mit augenzwinkernder Ironie auch der Künstler Laas Abendroth. Nur so ließe sich ein "Kulturinfarkt" verhindern. Er "versteht sich als Vertreter eines konzeptuellen Realismus im Spiegel von Dada, Pop-Art und Fluxus" und stellt vom 22. Mai bis zum 30. Oktober 2016 im Kunstmuseum Ahlen Bildwerke, Objekte, Installationen und Video-Arbeiten aus. Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Reihe "Sammlung Plus", die alle zwei Jahre "Neuerwerbungen im Kontext des Sammlungsbestandes zusammen mit Interventionen zeitgenössischer Künstler" präsentiert. www.kunstmuseum-ahlen.de

Ausschreibungen

Münster: Kunst am Balkon

Seit 2012 bietet in Münster die Künstlerinitiative Kunst am Balkon die Möglichkeit, Projekte an ungewöhnlichen Orten zu realisieren. In diesem Jahr sind Profi-Künstler zu einem Symposion "Forschungs-Feld unter freiem Himmel" aufgerufen. Das Symposion findet drei Tage lang auf einer Wiese in ländlicher Umgebung statt; geschlafen und diskutiert wird in Zelten. Unterkunft und Verpflegung sind frei; alle anderen Kosten müssen die Teilnehmer selber tragen. Massive Eingriffe in die Natur oder Lärm sind bei der Umsetzung künstlerischer Ideen unerwünscht. Termin: 24. bis 26. Juni 2916. Formlose Bewerbung per Mail bis zum 10. Mai 2016 an stipendium@kunst-am-balkon.de

Aktionen & Projekte

Bieler Fototage

Les Deux Labyrinthes, 2014 – 2016 © Michel Le Belhomme

Die Bieler Fototage (29.4.-22.5. 2016) feiern ihr 20jähriges Jubiläum und haben dazu „drei junge Festivals eingeladen, sich an der Programmgestaltung zu beteiligen: Goa Photo (Indien) hat den Fotografen Farhad Rahman vorgeschlagen, Joburg Photo (Südafrika) Matt Kay, und Fotopub (Slowenien) María Elínardóttir. Die Ausstellungen von Simone Haug, Annick Ramp und Delphine Schacher, ebenso wie die sie begleitende Publikation «Downs and Ups», sind aus einer engen Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungsschwerpunkt LIVES (NFS LIVES) hervorgegangen. Das Festival hat sich zudem mit zwei Organisationen zusammengetan, die ebenfalls ihr 20-jähriges Jubiläum feiern: Dem vfg Nachwuchsförderpreis für Fotografie, für die Organisation von Reflex, einem gemeinsamen Geburtstagsfest, und dem Forum für die Zweisprachigkeit für die Ausstellung von Jon Naiman. Die Bilder von Lucien Hervé werden im Rahmen des 50. Geburtstags des Bieler Kongresshauses gezeigt. Zusätzlich zum PhotoforumPasquArt, das eine Ausstellung von Penelope Umbrico zeigt, beteiligt sich in diesem speziellen Jahr auch das CentrePasquArt am Festival mit einer Installation von Aernout Mik.“ Termine: 29. April 2016, ab 18 Uhr: Vernissage Bieler Fototage, 21. Mai, ab 18 Uhr: REFLEX: Fest 20 Jahre Bieler Fototage und vfg Nachwuchsförderpreis für Fotografie. www.bielerfototage.ch

Aktionen & Projekte

Köln: Kulturparcours "Ins Offene"

Diogenes von köln-Nippes, Foto: Anneliese Fikentscher

Über Konstantin von Eckardt ist nicht viel bekannt. Man weiß nur, dass "er einer einflussreichen Familie der deutschen Nachkriegsjahre" entstammte, "sein Vater galt als Vertrauter Konrad Adenauer". Im Kölner Stadtteil Nippes war er als "Diogenes" oder "Zeichner von Nippes" bekannt: irgendwann beschloss er den Ausstieg aus einer bürgerlichen Existenz und lebte fortan "über 20 Jahre öffentlich im Zentrum von Nippes, auf einem Fleckchen an der Kirche St. Marien. Hier bewohnte er eine Nische in der Gesellschaft, kehrte das Private ins Öffentliche und beharrte auf der von ihm bevorzugten Tätigkeit des Zeichnens." Am Wochenende vom 22. bis 24. April 2016 arragniert aus Anlass seines Todes eine Arbeitsgruppe einen Kulturparcours im öffentlichen Raum des Viertels. Titel: „Ins Offene. Hommage an den Zeichner von Nippes“. Das Wochenende "umfasst eine Lesung von Bernt Hahn (Schauspieler), philosophische Vorträge von Matthias Burchardt und Saša Josifović (Universität Köln), ein Konzert mit Norbert Stein (Patamusic) sowie im Parcours verankerte Ausstellungsstationen. Diese bespielen ungewöhnliche Orte, beispielsweise die Kirche St. Marien, ein leerstehendes Ladenlokal oder einer Bushaltestelle, und beinhalten Werke 17 junger wie namhafter Künstler von Joseph Beuys über Evamaria Schaller bis Boris Becker." Initiatoren des Projekts sind Michael Stockhausen, Dorothea Bohde, Tarika Johar, Seda Pesen und Luisa Schlotterbeck.

Aktionen & Projekte

Köln: "Sichtkontakt"

Während der Art Cologne-Woche (13. -17. April 2016) führen die Aktionskünstler Hermann-Josaef Hack und Andreas Pohlmann vor dem Kölner Messegelände (Messeeingang Süd, Barmer Platz) die Aktion "Sichtkontakt" durch. Sie bringen "Flüchtlinge aus den Notunterkünften Köln-Porz und Siegburg mit den Besuchern in der KölnMesse in Kontakt... In einem Zelt aus Bildern des Malers Hack, das als Anlaufstelle für die Messebesucher dient, befindet sich die technische Basis, nicht mehr als ein Notebook, mit dem man über Videokonferenz direkt mit Bewohnern der Flüchtlingsunterkünfte sprechen kann. Bereits Wochen zuvor haben die Flüchtlingskinder über 1500 Kulturtaschen des Museumsdienstes Köln einzeln bemalt. Diese Taschen werden mit Infomaterialien des Museumsdienstes an die Besucher weiter gereicht als Einladung der Flüchtlingskinder zur Kontaktaufnahme..."

Aktionen & Projekte

Aachen: Women in Art

Galerie project.claus, Aachen, Einladungskarte

In der Aachener Galerie project.claus kuratiert Nora Claus eine Ausstellung "Women in Art" mit Barbara Zimmermann, Danielle Petzold und Katharina von Koschembahr. Vernissage mit Performance von Danielle Zimmermann: 30. April 2016. Laufzeit: 6. Mai bis 18. Juni 2016. Am 28. Mai 2016 findet ein Filmabend zum Thema statt: "Warum malen Frauen anders? Malen Frauen anders?" „Das Thema ist wörtlich im doppelten Sinn zu nehmen. Frauenkörper sind das durchgängige thematische Feld, auf dem sich die Malerinnen in groß- und kleinformatigen Bildern bewegen. Dabei kann die Frau schemenartig, fast konturlos aus nächtlichen Räumen hervortreten (Barabara Petzold), sich in märchenhaften Szenerien (Katharina von Koschembahr) der Gegenwart entziehen oder laut und selbstbewusst ihre Körperlichkeit zur Geltung bringen (Danielle Zimmermann).“ Infos: www. projectclaus.com

Aktionen & Projekte

Michael Schmidt-Retrospektive geplant

Michael Schmidt, o.T., aus: LEBENSMITTEL, 2006-2010, Copyright: Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt

2014 verstarb der Fotograf Michael Schmidt; 2020 wäre er 75 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass plant die Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt in Hannover eine Michael Schmidt-Retrospektive für das Jahr 2020. Die Stiftung sichert und bewahrt Kulturgut in Form von Werken und Archiven bedeutender zeitgenössischer Fotografen und Medienkünstler. Außerdem will sie zum Aufbau einer weiterreichenden Kooperation solcher Institutionen beitragen, die die Fotografie und Medienkunst in ihr Ausstellungskonzept integrieren oder über korrespondierende Sammlungen verfügen. Als Kurator der Stiftung und der Retrospektive ist Prof. Thomas Weski seit Herbst 2015 tätig. Seit 2015 stehen auch Räume in Berlin zur Verfügung. Die Schmidt-Retrospektive soll aber in einem der Häuser der Nationalgalerie gezeigt werden.

Kulturpolitik

Wolfenbüttel: Jubiläum

WOLFENBÜTTELER SCHLOSS, Tagungsort der Bundesakademie, Fotoquelle: Wikipedia/Brunswyck

Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel wurde 30 Jahre alt. Aus Anlass dieses Jubiläums stehen die Veranstaltungen 2016 unter dem Jahresthema „Fernlicht“. Am 21./22. April 2016 führt sie eine Tagung „Wirklichkeiten gestalten – Games, Film und digitale Medien in der Kulturellen Bildung“ durch. Für den 8. und 9. Juni 2016 ist eine Veranstaltung zum Thema „Kunstvermittlung an Kunstvereinen in Niedersachsen angekündigt. www.bundesakademie.de

Preise

Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung

Egmont Schaefer im jahr 1993, Fotoquelle: Wikipedia/SpreeTom

Barbara Camilla Tucholski wurde mit dem Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung ausgezeichnet (1.000 Euro). Der Preis wird vom Verein Berliner Kabinett 1998 zu Ehren des Berliner Zeichners Egmont Schaefer (1908–2004) ausgelobt. In der Jurybegründung heißt es: „Die Arbeiten von Barbara Camilla Tucholski sind seit Jahrzehnten der zeichnerischen Linie verpflichtet. Gewürdigt wird ein Werk, das reale Orte in künstlerische Räume verwandelt, in dem Naturreflexion, Spontaneität und Reduktion ohne Illusionismus in einem überzeugenden und ausgewogenen Verhältnis stehen.“

Ausschreibungen

Kunst im öffentlichen Raum – Förderschwerpunkt 2016 des Landes Tirol.

Das Land Tirol lobt wieder den mit Euro 80.000,- dotierten Förderschwerpunkt „Kunst im öffentlichen Raum“ 2016 aus. Mit dieser Aktion werden sowohl permanente Kunstprojekte als auch temporäre Interventionen im öffentlich zugänglichen Raum gefördert. Die Aktion „Kunst im öffentlichen Raum“ fördert Projekte, "die in Tirol stattfinden und sich mit den spezifischen Gegebenheiten der jeweils ausgewählten Orte auseinandersetzen". Ausgeschlossen sind hierbei "die nachträgliche Förderung oder der Ankauf eines bereits realisierten Kunstwerks, klassische „Kunst am Bau“-Projekte, Publikationen, die nicht Teil eines Projektes sind, sowie Veranstaltungen im öffentlichen Raum wie Konzerte oder Theateraufführungen ohne inhaltlichen Zusammenhang zu der Förderaktion." Bewerbungsschluss ist der 17. Juni 29016.  Kontaktadresse: „Kunst im öffentlichen Raum 2016“ an das Amt der Tiroler Landesregierung – Abteilung Kultur Leopoldstraße 3/4 6020 Innsbruck. Nähere Infos: www.koer-tirol.at

Preview

Max Schaffer in der GAK Bremen

Max Schaffer, Pressefoto zu Power of Style (Ausschnitt)

Das Duchamp'sche Ready made und das surrealistische "objet trouvé" erfahren bei Max Schaffer eine zeitgemäße Neuinterpretation. So eignete er sich 2012 in der Wiener Secession das alte Lüftungssystem an, das man dort gerade ausgebuat und im Hof auf den Müll geworfen hatte. Vom 21. Mai bis zum 31. Juli 2016 stellt er in Bremen bei der GAK-Gesellschaft für aktuelle Kunst aus. Auch diese Ausstellung "Power aus Style" besteht aus verschiedenen Versatzstücken, mit denen er die Kunstgeschichte kritisch-ironisch kommentiert. "Die verschiedenen Versatzstücke von Power of Style stellen das Rezeptionsverhalten gegenüber Kunst und ihren institutionellen Zusammenhängen in den Mittelpunkt. Zuordnungen verschwimmen und Fragen stellen sich: Was ist Ausstellung, was institutioneller Unterbau? Was originäre Zeichnung oder schriftliche Äußerung, was ihre Interpretation oder wissenschaftliche Analyse? Was Kunstwerk, was Merchandising? Was künstlerische Audioarbeit, was touristische Führung? Was Ausstellungsraum, was Büro oder Stadtraum? Wo hört das eine auf, wo fängt das andere an? Durch seine konsequente Form der Verschmelzung und Verrückung stellt Schaffer die Frage nach der Erwartungshaltung, den Wahrnehmungsmechanismen und der Rolle der Betrachter/innen und spielt sie in Power of Style auf vielfältige Weise weiter." www.gak-bremen.de

Ausschreibungen

i,Slam Preis

Der gleichnamige Berliner Verein stiftet den i,Slam Preis für sozial- und gesellschaftskritische Kunst. Altersgrenze: 16 bis 27 Jahre. Die Bewerber müssen in Deutschland leben. Ihr Wettbewerbsbeitrag soll zur Stärkung eines harmonischen Zusammenlebens und zu gegenseitigem Respekt und Anerkennung nützlich sein. In jeder Kategorie Literatur/Musik und Gesang/Video- und Kurzdokumentation/Malerei, Foto und Design werden unter allen Teilnehmern Fördermittel bis zu 10.000 Euro ausgeschüttet. Deadline: 30. Juni 2016. Nähere Infos unter www.i-slam.de/kunstpreis

Personalien

Enwezor bleibt weitere fünf Jahre Haus der Kunst-Direktor

Okwui Enwezor

Okwui Enwezor bleibt für weitere fünf Jahre Direktor des Münchner Haus der Kunst. „Mit dieser Entscheidung wird die programmatische Neuausrichtung des Haus der Kunst bestätigt, die Okwui Enwezor seit seiner Ernennung im Oktober 2011 etabliert hat“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Direktor habe „mit einer gestiegenen Zahl von bis zu zwölf Ausstellungen pro Jahr konsequent die formale und inhaltliche Erweiterung des Mediums Ausstellung vorangetrieben, sowie neue Formate zum wissenschaftlichen Diskurs eingeführt und das Vermittlungsangebot gestärkt“. Erstmals fand in der fast 80jährigen Geschichte des Hauses auch eine Einzelausstellung mit einer Künstlerin statt, nämlich 2015 mir Louise Bourgeois. Zu erwähnen sind als Meilensteine in der bisherige Ära Enwezor auch die Reihe von Konzerten im Rahmen der Ausstellung „ECM - eine kulturelle Archäologie“, gefolgt von „Klang und Stille" (2012) und den Soundperformances von Mark Leckey (2014).

Galerien & Auktionshäuser

Lisson Gallery: Filiale in New York

LISSON GALLERY, Marylebone/London, Fotoquelle: Wikipedia/Oxyman

1967 gründete von Nicholas Logsdail die Lisson Gallery in London. Sie richtete ihr Programm und Minimal Art und Concept Art aus; in den 1980er Jahren lag der Schwerpunkt auf den „New Britsih Sculptors“. Die Galerie zählt heute den weltweit am längsten existierenden Galerien für zeitgenössische Kunst. 2011 kam eine Dependance in Mailand hinzu, und neben den beiden Standorten in London betreibt die Galerie ab dem 3. Mai 2016 auch einen Standort in New York. Direktor dort ist Alex Logsdail, Sohn von Nicholas Logsdail. Die New Yorker Dependance zeigt bis zum 18. Juni 2016 eine Ausstellung der in Kuba geborenen US-amerikanischen Malerin Carmen Herrera. www.lissongallery.com

Personalien

Gustav Metzger 90 Jahre

Gustav Metzger, Fotoquelle: Wikipedia/Andy Miah

Gustav Metzger, Erfinder der autodestruktiven Kunst, die sich z.B. durch Säure selbst zerstört, wurde 90 Jahre alt. Für Metzger sind solche Werke eine Metapher auf den zerstörerischen Charakter unserer Zivilisation. Der Künstler musste seinerzeit vor den Nazis nach London fliehen, wo er heute noch lebt. Dort besuchte der Musiker Pete Townshend („The Who“) eine seiner Vorlesungen, und es heißt, Metzgers Kunst habe Townshend zum Zertrümmern seiner Gitarre während der Bühnenshow inspiriert. Von Gustav Metzgers Experimenten, Lichtstrahlen durch schmelzende Kristalle zu schicken, seien auch die Lightshows von Pink Floyd beeinflusst worden.

Preise

ADKV-Art Cologne-Preis für Kunstvereine

Der Kunstverein Arnsberg und der Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg teilen sich den diesjährigen ADKV-Art Cologne Preis für Kunstvereine (8.000 Euro). „Die Jury hat sich bewusst zur Teilung des Preises entschieden, um die Gleichwertigkeit unterschiedlicher Konzeptionen herauszustellen, für die beide Kunstvereine jeweils exemplarisch stehen“, heißt es dazu. Der Preis würdigt seit 2008 die Arbeit der Kunstvereine. Er wird in Kooperation der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine mit der Art Cologne verliehen.

Museen & Institutionen

Leverkusen: Petition zum Museumserhalt

Museum Schlos Morsbroich Leverkusen, Fotoquelle: Wikipedia/Emmanuel 13

Scharfen Gegenwind aus der Kunstszene verspüren derzeit die Stadtoberen von Leverkusen, die aus sparpolitischen Gründen mit einer Schließung des Museums Schloss Morsbroich liebäugeln. Nach nur fünf Wochenhaben z.B. die Initiatoren einer Unterschriftenaktion bereits 10.000 Signaturen erreicht und damit das notwendige Quorum für eine offzielle Petition längst erfüllt. Die Aktion läuft noch bis zum 1. September 2016 weiter. Nun sehen die Initiatiren die Lokalpolitiker im Zugzwang - letztere müssen nun Stellung zu den Schließungsvorschlägen der Wirtschaftsprüfer nehmen, die dem kommunalen Kultuerbetrieb mehr betriebswirtschaftliche Effizienz abverlangen. Wer sich an der "Offenen Petition" beteiligen möchte, findet einen Kontakt unter:  www.openpetition.de/petition/online/offene-petition-fuer-den-erhalt-des-museum-morsbroich

Aktionen & Projekte

Berlin: Radio KUNCI

Radio Kunci, Einladungskarte

"Wird eure Heimat auch zu unserer Heimat werden? Wie schafft man überhaupt ein Gefühl der Zugehörigkeit an einem Ort, der einem nicht gehört? Was sind die Grenzen des „Numpang“? Worin liegt der Unterschied zwischen seinem Gebrauch und seinem Missbrauch? Wie machen Menschen, die in demselben Raum leben, diesen Raum lebendig?" Mit diesen und anderen thematischen Fragen beschäftigt sich Radio KUNCI in der Veranstaltungsreihe "Radio KUNCI @ifa-Galerie Berlin" ab dem 14. April 2016. KUNCI Cultural Studies Center ist ein unabhängiges, transdisziplinäres Kollektiv in Indonesien. Es arbeitet "an der Schnittstelle von Theorie und Praxis". Seit seiner Gründung im Jahr 1999 in Yogyakarta "widmet sich KUNCI der Erforschung, Produktion und Verbreitung von kritischem Wissen - durch Publikationen, disziplinübergreifende Begegnungen, Recherchen, künstlerische Interventionen und pädagogische Praxis." Die Veranstaltungen dauern bis zum 14. Mai 2016. Der Eintritt im Berliner ifa-Institut ist frei. www.ifa.de

Aktionen & Projekte

Salzburg: Der Geheimagent

Stab Douglas, Szene aus The Secret Agent

Die neue Filminstallation des kanadischen Künstlers Stan Douglas im Salzburger Kunstverein untersucht bis zum 10. Juli 2017 Terrorismus und politische Identitäten in Europa. Ausgangspunkt ist der Roman „The Secret Agent“ (Der Geheimagent) von Joseph Conrad aus dem Jahr 1907. Conrad beschreibt in diesem Roman eine wahre Begebenheit, als 1894 ein Sprengstoffanschlag auf das Greenwich Observatory in London verhindert wurde. Douglas verlegt die Handlung nach Portugal, wo im Jahr 1974 die „Nelkenrevolution“ die faschistische Ära einer konservativ-autoritären Diktatur von António de Oliveira Salazar beendete. In der unruhigen Zeit zwischen 1974 und 1976 verübten Links- und Rechtsextremisten in Portugal zahlreiche Anschläge. „Die spannende und raffinierte Filminstallation kombiniert Fiktion mit Geschichte, Revisionismus mit Spekulation und politische mit literarischen Identitäten“. Die Arbeiten von Stan Douglas „sprengen oft die Konventionen des Filmemachens und verändern die Beziehung des Publikums zum Spektakel des Kinos, der Fotografie und der Geschichte.“

Hochschulen

Münster: Wewerka-Pavillon

Wewerka Pavillon Münster, Courtesy: Stadt Münster

Hyuna Kang und Eu Sun Ko stellen vom 19. April bis zum 19. Juni 2016 im Wewerka-Pavillon der Kunstakademie Münster aus. Stefan Wewerka entwarf den Pavillon für die Kasseler documenta 1987. Seit 1988 steht er in Münster und dient dort der Kunsthochschule aus Ausstellungsraum. Hyuna Kang hat sich auf Zeichnung und Comics spezialisiert. Eu Sun Ko studiert an der Kunstakademie Münster in der Bildhauerei-Klasse von Henk Visch. www.kunstakademie-muenster.de

Aktionen & Projekte

Spotlight

Peter Frey, Intendant des Spotlight-Festivals

Das Stuttgarter „Sportlight“-Festival für Bewegtbildkommunikation gilt als wichtiger Treffpunkt der Kreativszene. Es wird am 29. und 30. April 2016 zeitgleich zum Internationalen Trickfilmfestival ausgerichtet. Intendant ist der Regisseur und Autor Peter Frey, der in den 1980er Jahren seine Karriere als Theaterregisseur begann und sich in den letzten zehn Jahren u.a. auf Literarisches Kabarett spezialisierte. Der Wettbewerb teilt sich in zwei Bereiche für Professionelle und Studenten auf, die in den Kategorien „TV und Kino“, „Web und Mobile“, „Animated Com“ sowie „Trainer/Teaser/Trenner“ antreten. Fachjury und Publikumsjury (Liveabstimmung am Abschlussabend) vergeben ihre Preise separat. www.spotlight-festival.de

Aktionen & Projekte

Kurzfilmtage Oberhausen

Preisträger der Int. Kurzfilmtage Oberhausen 2015

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen finden in diesem Jahr zum 62. Mal statt, und zwar vom 5. bis 10. Mai 2016. Jedes Jahr konkurrieren 60 bis 70 Beiträge im weltweit ältesten internationalen Filmwettbewerb für diese Sparte. Seit den 1990er Jahren ausgewählt lassen die Kurzfilmtage auch Videos gleichberechtigt neben Filmen zum Wettbewerb zu, und seit 2009 müssen die Beiträge in diesem Wettbewerb deutsche Festivalpremieren sein. Wer es in den Wettbewerb schafft, darf sich in einer Reihe mit Filmemachern wie Werner Herzog, Aki Kaurismäki, Roman Polanski oder Martin Scorsese wähnen. Insgesamt werden Geldpreise in Gesamthöhe von fast 20.000 Euro. Der im vergangenen Jahr erstmals verliehene e-flux-Preis wird 2016 erneut verliehen. „Der Preis, eine richtungweisende Kooperation zwischen einem Filmfestival, das für seine künstlerische Ausrichtung bekannt ist, und e-flux, einer Kunst-Plattform, die Diskussion, Verbreitung und Produktion zeitgenössischer Kunst fördert, wird erneut von der Internationalen Jury der Kurzfilmtage verliehen. Er geht an eine herausragende Film- oder Videoarbeit, die eine neue Form für das poetische und elektrische Potenzial des bewegten Bildes im Zeitalter globaler Informationsflüsse findet. Der e-flux-Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird im Internationalen Wettbewerb der Kurzfilmtage verliehen.“ www.kurzfilmtage.de

Hochschulen

Vanitas Machine

Verena Friedrich, Vanitas Machine, 2013

Verena Friedrich, Absolventin der Kunsthochschule für Medien Köln, erhielt für ihre Diplomarbeit eine Auszeichnung der Jury beim Japan Media Arts Festival. Ihre Installation „Vanitas Machine“ „stellt eine Kerze ins Zentrum einer Maschinerie, um sich mit dem Wunsch nach ewigem Leben und dem Potential lebensverlängernder Maßnahmen auseinanderzusetzen. Als eines der klassischen Vanitas-Symbole erinnert eine brennende Kerze an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und den unauflöslichen Zusammenhang von Material und Dauer...“ Für diese Arbeit hatte sie bereits 2015 eine „lobende Erwähnung“ beim Linzer Prix Ars Electronica erhalten. www.khm.de

Hochschulen

Kuratoren-Symposion

Manche Kuratoren sehen ihre Ausstellungsinszenierung als eine eigene künstlerische Leistung an, andere sehen sich eher als vermittelndes Bindeglied zwischen Museum und Besucher. Das Deutsche Hygiene Museum Dresden lädt für den 27. Mai 2016 zu einem Symposion über „Die Verantwortung der Kuratoren“ ein. In der Reihe „Ausstellen als Wissenschaft – Zur Zukunft des Kuratorischen“ fand bereits im vergangenen Oktober ein Symposion statt, in der wissenschaftliche, raumästhetische und pädagogische Perspektiven diskutiert wurden. Welche Verantwortung ein Kurator dabei hat, lässt sich gewiss ebenfalls aus unterschiedlichen Perspektiven erörtern: denn der ausgestellte Künstler erwartet gemeinhin vom Kurator Respekt vor seinem Werk, und in der heutigen Zeitstimmung, wo manchmal doch recht rigoros politische Korrektheit eingefordert wird, muss es bei einem solchen Symposion wohl auch darum gehen, wie weit Tabubrüche gehen können oder Provokationen hingenommen werden müssen. www.dhmd.de

Anzeige

Anzeige

In eigener Sache

Anzeige

In eigener Sache

Eine Woche vor Erscheinen der Printausgabe können Sie als Abonnent die neue Ausgabe als App im App-Store und im Google Play-Store kostenlos downloaden und lesen.