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Ausschreibungen

POW - Post Otherness Wedding

Im Januar 2015 eröffneten Solvej Helweg Ovesen und Bonaven­ture Soh Bejeng Ndikung ihr Ausstellungsprogramm »POW« (Post-Otherness-Wedding) in der Berliner Galerie Wedding ein. Jetzt suchen sie mit dem Aufruf "Zimmer frei!" für den Zeitraum von sechs Wochen min­destens zwei bis maximal neun Mitbewohner "Qim Sinne von künstlerischen Ideen, Arbeiten, Projekten und Konzepten." Bewerbungen bis zum 15. April 2016 an pow@galeriewedding.de.

Museen & Institutionen

Thomas Struth: Natur und Politik

Ausstellungsansicht „Thomas Struth. Natur & Politics“ im Museum Folkwang, © Thomas Struth; Foto: © Museum Folkwang, Sebastian Drüen, 2016

Bis zum 29. Mai 2016 zeigt das Museum Folkwang Essen die Ausstellung "Thomas Struth. Natur & Politics". "Die Ausstellung umfasst 34 zum Teil großformatige Fotografien aus den Jahren 2005 bis 2015. Die Bilder zeigen hochkomplexe Apparaturen, Strukturen und Konstruktionen, welche unsere Lebenswelt prägen, aber dem Blick der Öffentlichkeit meist unzugänglich sind. Sie erzählen von Versuchen, die Grenzen des technisch Möglichen zu erweitern und mittels künstlicher Welten die natürliche Wirklichkeit zu überbieten. Struth faszinieren dabei nicht nur die komplexen Strukturen, sondern vor allem auch die geistige Anstrengung, die sich in ihnen abbildet. 'Ich wollte den Prozess der Imagination und Fantasie untersuchen. (…) Es geht mir darum, wie etwas, das zuvor nur ein Gedanke war, sich materialisiert und Teil der Wirklichkeit wird. ‚Sich etwas ausmalen‘, dieser Ausdruck beschreibt ja schon die Möglichkeit des Gehirns, in Bildern zu denken.' Die Fotografien handeln von wissenschaftlich-technischen Errungenschaften: Entwicklungen der Raumfahrt, plasmaphysikalische Experimente, Industrieanlagen wie Bohrinseln oder Hochöfen sind Produkte der Ideen und Entwürfe hoch spezialisierter Experten. Von Menschen hergestellt, werfen die Fotografien die Frage auf, wie Macht und Machtstreben sich in Objekten dokumentieren und sich dadurch politische Geltung verschaffen. Die Bilder thematisieren die Konstruktion, Deutung und die Umdeutung von Wirklichkeit, von Erinnerung und Erfahrungen." www.museum-folkwang.de

Ausschreibungen

EHF-2010-Stipendien 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt Stipendien an bedürftige und besonders befähigte Künstler mit deutscher Staatsbürgerschaft. Die Finanzierung erfolgt durch das Trustee-Programm EHF 2010. Insgesamt können sechs einjährige Arbeitsstipendien im Bereich Bildende Kunst, zwei im Bereich Literatur, eines in der Sparte Komposition und eines in der Kategorie Tanz vergeben werden, die jeweils mit 12.000 Euro dotiert sind. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2016. Der Förderungszeitraum beginnt im April 2017. Kontakt: Dr. Hans-Jörg Clement, Leiter Kultur, Kurator und Geschäftsführer EHF 2010, Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin, Ursula Moss, Kulturassistentin, 030-26996-3220, Infos: www.kas.de/wf/de/71.3778/

Ausschreibungen

GWK-Förderpreis

Der GWK-Förderpreis ist für Künstler bis 35 Jahre aus Westfalen-Lippe ausgelobt. Preisgeld: 4.000 Euro. Deadline: 15. April. 2016. Bewerbungsunterlagen bei: www.gwk-online.de

Ausschreibungen

Attendorner Kulturstipendium

„Körper und Kunst“ lautet das Thema des Wettbewerbs um das Attendorner Kulturstipendium. Zugelassen sind Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Aktionskunst, Installation, Konzeptkunst. Der Gewinner erhält eine ein- bis zweimonate Arbeitsförderung auf einem ehemaligen Firmengelände, wo ein Atelier- und Ausstellungsraum zur Verfügung steht. Deadline: 31. März 2016. Bewerbungsunterlagen unter www.ünn.de

Aktionen & Projekte

Vantablack-Monopol für Kapoor

Vantablack beschichtete Aluminiumfolie, Fotoquelle: Wikipedia/Surrey NanoSystems

Als Yves Klein mit seinen monochromen Bildern bekannt wurde und damit die abstrakte Malerei radikalisierte, ließ er sich 1960 das spezielle IKB-International Klein Blue in Frankreich patentieren. Erste Versuche mit ultramarinblauen Pigmenten unternahm er bereits 1949, doch kein Bindemittel führte zu der erwünschten Leuchtkraft. Erst 1955 fand er mit Hilfe des Farbenhändlers Edouard Adam heraus, dass das Fixativ Rhodopas die gewünschten Eigenschaften bietet, Pigmente ohne Leuchtkraftverlust haften zu lassen – das ist das Geheimnis von IKB. Unlängst sicherte sich der britisch-indische Künstler Anish Kapoor ebenfalls Rechte an einer Farbe: mit der Firma Surrey NanoSystems vereinbarte er das alleinige künstlerische Nutzungsrecht an der Farbe Vantablack. Sie besteht stofflich aus einem Geflecht winziger Kohlenstoffnanoröhren auf einer Folie, die das Licht nahezu vollständig absorbieren, d.h. nur 0,035 Prozent des auf einen Gegenstand einfallenden Lichts zurück strahlen lassen. Ein mit Vantablack beschichteter Gegenstand ist in dieser Schwärze nur noch schwer zu erkennen: er verliert seine Formeigenschaften und wird lediglich als Silhouette wahrgenommen. Die Möglichkeiten für eine militärische Nutzung sind offensichtlich, und bei der Auskleidung von Teleskopen vermag Vantablack unerwünschtes Streulicht zu verhindern. Sauer auf die Exklusivrechte, die sich Kapoor sicherte, ist unterdessen sein britischer Künstlerkollege Christian Furr. Er wurde als Porträtist der Queen bekannt und wollte eigentlich auch mit diesem „schwärzesten Schwarz“ arbeiten, was ihm aber nun rechtlich verwehrt ist. Ansprüche auf ein Nutzungsmonopol an bestimmten Farben führten freilich auch früher schon zum Streit: die Firmen Unilever und Beiersdorf fochten einen Rechtsstreit über das Niveau-Blau aus. Der Verlag Langenscheidt sicherte sich die Exklusivrechte am Gelb seiner Wörterbücher; gestritten wurde auch darüber, wer das typische Sparkassen-Rot verwenden darf. Fest steht: Tarnkappenbomber dürfen auch künftig mit Vantablack beschichtet werden. Denn die Herstellerfirma Surrey NanoSystems erklärte, lediglich im Bereich der Kunst sei der alleinige Gebrauch der Farbe dem Künstler Anish Kapoor zugesichert worden.

Personalien

Prinz von Hohenzollern verstorben

Dr. Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Foto: © Bayerische Staatsgemäldesammlungen München

Dr. Johann Georg Prinz von Hohenzollern (31.7.1932 - 02.3.2016) starb im Alter von 83 Jahren. Der Kunsthistoriker arbeitete seit 1966 für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zunächst als Referent für Spanische und Französische Malerei und wurde schon bald mit der Neueinrichtung der zahlreichen Zweiggalerien betraut. 1976 wurde er Stellvertreter des Generaldirektors. 1985 wechselte er in das Amt des Generaldirektors des Bayerischen Nationalmuseums. Ab 1991 führte Johann Georg Prinz von Hohenzollern als Generaldirektor die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. In diese Jahre fallen zahlreiche große und weithin ausstrahlende Ausstellungsprojekte, darunter die richtungweisende, überaus erfolgreiche, von mehr als 226.000 Besuchern besuchte Tschudi-Ausstellung „Manet bis Van Gogh“, die gemeinsam mit der Nationalgalerie in Berlin ausgerichtet wurde.

Ausschreibungen

Detmolder Kunsttage

Die Detmolder Kunsttage stehen thematisch unter dem Bezug zwischen Kunst und Buch bzw. literarischem Text. Vorzugsweise Studenten und junge Absolventen im Bereich Buch- und Textillustration, Künstlerbücher, Unikate, Graphic Novels und Comics etc. sind zur Teilnahme aufgerufen; es gibt jedoch keine Altersbeschränkung. Ausgestellt werden Entwürfe, Skizzen und Originale als Druckvorstufen. Bewerbungen bis zum 25. April 2016 an: Kunstmarkt Detmold e.V., c/o Anja Kleinsorge, Im Lied 2, 32683 Barntrup, info@kunstmarkt-detmold.de

Preview

A. Butzer: Science fiction-Expressionismus

ANDRÉ BUTZER, Untitled, Oil on Canvas, 260x320cm, 2014-2015 (Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin/Paris), Foto: Steffen Krüger, Friedens-Siemense Co., Rangsdorf

Vom 22. April bis zum 1. Juli 2916 präsentiert André Butzer in der Neuen Galerie Gladbeck seine neuen Arbeiten, die er als „Science fiction-Expressionismus“ und auch als „N-Bilder“ bezeichnet. Jedes dieser Bilder hat sein charakteristisches Arrangement durch das von Butzer verwendete künstlerische Maß „N“, bei dem es sich jedoch keineswegs um eine rationale Größe handelt.“ Der Buchstabe „N“ verweist auf den fiktiven Ort „Nasaheim“ „als eine Art Wallfahrtsort im Weltraum“. Formal „ist die Basis seines künstlerischen Schaffens das Finden der richtigen Verhältnisse zwischen den verschiedenen Bildelementen. Eindrucksvoll wird bewiesen, dass nicht weltliche und rationale Größen zur Entstehung solcher Werke benötigt werden. Vielmehr entsteht eine autonome Bildsetzung durch den ständigen Bruch mit gesetzten Konventionen und geometrischen Maßen.“ www.neue-galerie-gladbeck.de

Hochschulen

Thema „Gewebe“

Flyergestaltung: Jonas Dorner

Das Kunstfestival „Gewebe. Textile Projekte“ bietet in Bayern bis Juni 2016 Kunst landesweit- und Design-Ausstellungen, Vorträge und Workshops rund um das Thema Gewebe. In der Ausstellung „Champagner und Je t’aime“ ist die Klasse für Freie Kunst /Gold- und Silberschmiedearbeiten von Prof. Suska Mackert an der Kunstakademie Nürnberg vertreten (bis 17. April 2016 in der Akademiegalerie). www.adbk-nuernberg.de

Hochschulen

Zürich: Online-Kurs in chinesischer Kunst

Die Zürcher Hochschule der Künste bieget als erste Schweizer Kunst- und Designhochschule einen Onlie-Kurs zum Thema der chinesischen Gegenwartskunst an. Der englische Onlinekurs «Chinese Contemporary Art Award – A Case Study on Global Culture» startet am 13. April 2016 auf der E-Learning-Plattform iversity.com und bietet „exklusive Inhalte und Interviews über die chinesische Gegenwartskunst der letzten 40 Jahre und damit über die Entstehung eines heute prägenden Kunstsystems...Wie kann Kunst als ein Werkzeug begriffen werden, um fremde Kulturen zu verstehen? Wieso spielen in Schwellenländern kulturelle Werte eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Modernisierung? Was kann Kunst zum öffentlichen Image eines Landes beitragen? Mögliche Antworten auf diese Fragen werden im Onlinekurs «Chinese Contemporary Art Award» anhand einer Fallstudie über globale Kultur erarbeitet.“ Der in sechs Kapitel gegliederte Kurs richtet sich an Kuratoren, Kunstsammler, Künstler, Journalisten, Kulturschaffende, Forscher etc. „Das orts- und zeitunabhängige Lehrangebot ist öffentlich zugänglich und kostenlos. Für 119 Euro kann ein Certificate of Accomplishment erarbeitet werden, das nach einer Online-Prüfung durch die ZHdK und Iversity ausgestellt wird. Der Onlinekurs wurde durch das Zentrum Weiterbildung der ZHdK produziert.“ Kontakt und Infos: www.iversity.org/en/courses/ccaa-chinese-contemporary-art-award

Museen & Institutionen

Leverkusen: Schöne Bescherung

Sigmar Polke (hinten) und Gerhard Richter (vorne) 1966, Foto: Courtesy Gerhard Richter Archiv, © Gerhard Richter, 2016

Vom 13. März bis zum 28. August 2016 zeigt das Museum Morsbroich Leverkusen die Ausstellung „Sigmar Polke – Gerhard Richter. Schöne Bescherung“. Beide waren in den 1960er Jahren in Düsseldorf Mitbegründer der Gruppe „Kapitalistischer Realismus“, und damals kannten sie sich so gut, dass sie „nicht mehr miteinander pokern konnten“. Für ihre 50 Jahre zurückliegende Gemeinschaftsausstellung in der Galerie h 1966 gestalteten sie ein Künstlerbuch mit inszenierten Fotografien, zu denen das berühmte Bild in der Badewanne gehört. „Die Ausstellung präsentiert einige Trouvaillen aus dem Werk Sigmar Polkes, die noch diesen subversiven Geist atmen. Gingen die beiden Künstler nach 1970 auch verschiedene Wege, so gibt es in ihrem Schaffen doch wiederholt Berührungspunkte, wie ein Vergleich von Polkes zufallsgesteuerten Klecksografien in einem Stenogramm-Heft (1985) mit Richters Edition November (2008) zeigt.“ www.museum-morsbroich.de

Preview

Marylin Monroe zum 90. Geburtstag

Marylin Monroe, Foto: Bruno Bernard / Bernard of Hollywood

In diesem Jahr wäre die Schauspielerin Marylin Monroe (1926-1962) 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat die auf Fotokunst spezialisierte Kölner Galerie infocus eine Ausstellung mit etwa 70 Fotos zusammen gestellt. Dazu erscheint auch ein Katalog mit meistens ganzseitigen Abbildungen. Die Ausstellung "dokumentiert das Leben der jungen Norma Jeane ab 1945 und ihre Verwandlung in Marilyn Monroe, eine der herausragendsten weiblichen Kultfiguren der Moderne, Popikone und Sexsymbol, deren Look bis zum heutigen Tag immer wieder nachgeahmt wird. Zu sehen sind z. T. sehr seltene Aufnahmen wie z. B. ein frühe Anzeige für eine Schokoladenreklame zum Valentinstag; Norma Jeanes erstes Titelfoto eines US Magazins (Romance), der legendäre 'flying Skirt' (von Elliott Erwitt und Bernard of Hollywood) zum Film „7 year itch“ und nahezu unbekannte sehr private Aufnahmen über Marilyn Monroe mit dem bedeutendem amerikanischen Autoren Carl Sandburg von Arnold Newman und Bilder der legendären Poolszene von Lawrence Schiller." Laufzeit: 9. April bis 7. Mai 2016.

Preise

BEST-Förderpreise an Düsseldorfer Akademie

(v.l.): Prof. Dr. Robert Fleck (Prof. für Kunst und Öffentlichkeit, Kunstakademie Düsseldorf), Projektpreisträgerin 2016, Jacquline Hess (Klasse Prof. Eberhard Havekost), Christian von Göler (Geschäftsführer bei der BEST GRUPPE), Lucia Sotnikova, die neue Stipendiatin der BEST GRUPPE (Klasse Prof. Andreas Gursky), Stefan Peters (Geschäftsführer bei der BEST GRUPPE) und Projektpreisträgerin 2016, Alicia Viebrock (Klasse Prof. Herbert Brandl). © Berit Schneidereit, Düsseldor

Lucia Sotnikova aus der Klasse von Professor Andreas Gursky erhält den BEST Kunstförderpreis als zwölfmonatige wirtschaftliche Förderung sowie einer Einzelausstellung in den Räumen des Unternehemns im Düsseldorfer Medienhafen. Jacqueline Hess aus der Klasse von Professor Eberhard Havekost und Alicia Viebrock aus der Klasse von Professor Herbert Brandl wurden mit dem BEST Projektpreis in Höhe von jeweils 500 Euro ausgezeichnet. www.kunstakademie-duesseldorf.de

Museen & Institutionen

Mainz: drei Siegerentwürfe für Museumsneubau

Gutenbergmuseum Mainz, zweiter Erweiterungsbau, Aufnahme von 2007, Fotoquelle: Wikipedia/Amras wi

2017 könnte man mit dem Umbau des Mainzer Gutenbergmuseums beginnen. Für eine erste Modernisierungsphase stehen bereits 5,1 Mill. Euro zur Verfügung. Die Jury kürte drei Siegerentwürfe: die Hamburger DFZ Architekten GmbH will das Museum mit einem bronzebeschichteten Leseturm mit eingravierten Buchstaben optisch akzentuieren. Der zweite Preisträger, das Frankfurter Architektenbüro Christof Mäckler, entwarf einen Anbau mit einer klar gegliederten, mehrgeschossigen Glasfassade in Main-Sandstein, während der drittplatzierte Entwurf der Stuttgarter Lederer Ragnarsdottir Oei GmbH einen Neubau mit fensterloser Giebelwand darstellt. Welcher der drei Entwürfe tatsächlich umgesetzt wird, entscheidet sich in derzeit noch laufenden Vergabegesprächen. 1962 und 2000 erhielt das Museum bereits zwei Erweiterungsbauten. Mit dem jetzigen dritten Erweiterungsprojekt soll das Museum zu einem „Gutenberg Quartier“ umgestaltet werden.

Personalien

KunstWerke Berlin: Neuer Direktor

Krist Gruijthuijsen, Foto Ali Kepenek

Krist Gruijthuijsen tritt am 1. Juli 2016 den Direktorenposten bei den Berliner KunstWerken an. Seine Vorgängerin Gabriele Horn ist künftig Direktorin der Berlin Biennale. Gruijthuijsen ist außerdem für die Programmgestaltung verantwortlich, die seit 2003 in den Händen von Ellen Blumenstein als Chefkuratorin lag. Der neue Direktor war zuletzt künstlerischer Leiter des Grazer Kunstvereins und Lehrgangsleiter der Abteilung für bildende Kunst am Sandberg Instituut in Amsterdam. Er gründete auch den Kunstverein Amsterdam, den er von 2009 bis 2012 leitete.Die KunstWerke Berlin sind Träger und Hauptveranstaltungsort der Berlin Biennale. www.kw-berlin.de

Museen & Institutionen

Frankfurt: Online-Kurs

Städel-Museum, Fotoquelle: Wikipedia/Simsalabimbam

In Kooperation mit dem Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft und Centre for Digital Cultures an der Leuphana Universität Lüneburg hat das Städelmuseum Frankfurt einen kostenfreien Onlinekurs entwickelt „Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne“ führt von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Basierend auf 250 ausgewählten Werken der Städelschen Sammlung hat man ein Programm mit rund 40 Stunden Arbeitsmaterialien zur Kunstgeschichte zusammen gestellt. Link: www.onlinekurs.staedelmuseum.de

Aktionen & Projekte

Desvio

Felipe Dulzaides und Hans Hs Winkler, Desvio, Havana, Cuba, 2013-2015

Das Stadtbild Havannas ist in den letzten 30 Jahren entscheidend von den Interventionen der Künstlergruppe „Desvio“ (deutsch: Umleitung) mit geprägt worden. Zwischen 2013 und 2015 arbeiteten der kubanische Künstler Felipe Dulzaides und sein Berliner Kollege Hans Hs Winkler, Berlin auf den Spuren dieser anonymen Künstlergruppe im Stadtraum der kubanischen Hauptstadt. Die Recherchen haben abschliessend nun in einem Buch zusammengefasst und kürzlich in Havanna in der Biblioteca Nacional Ruben Martinez Villena präsentiert. Das Buch wurde von ihnen ausschliesslich allen öffentlichen Bibliotheken in Havanna zur Verfügung gestellt.

Preise

Reinhold-Schneider-Preis

Susi Juvan, Foto: Martin Geier

Susi Juvan empfing den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis des Reinhold-Schneider-Preises. Die Auszeichnung wird als Kulturpreis der Stadt Freiburg vergeben. Andreas von Ow darf das Stipendium (3.000 Euro) antreten und Helga Marten wurde mit einer Ehrengabe von ebenfalls 3.000 Euro bedacht. www.freiburg.de

Preise

Helvetia Kunstpreis

Stella, American Dream, Foto: Sarah Wiesendanger

Stella, Absolventin der Züricher Hochschule der Künste, erhält den diesjährigen Helvetia Kunstpreis (15.000 Franken) und darf auf der Messe Liste Basel ausstellen. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Arbeit „American Dream“ über die Traumfabriken von Hollywood und Las Vegas. Der Helvetia Kunstpreis fördert Absolventen Schweizer Fachhochschulen im Bereich Bildende Kunst und Medienkunst.

Preise

ars viva-Preis

ars viva-Preisträger 2016: Calla Henkel & Max Pitegoff, Flaka Haliti, Hanne Lippard (v.l.n.r.). Fotoquelle: obs/Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.

Flaka Haliti, Hanne Lippard, Calla Henkel und Max Pitegoff sind die aktuellen ars viva-Preisträger. Sie stellen bis zum 22. Mai 2016 in der Galerie für Zeitgenössische Kunst aus. Der Ars Viva-Preis für Bildende Kunst wird seit 1953 jährlich vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. an Nachwuchskünstler vergeben. www.gfzk.de

Aktionen & Projekte

Kandidaten für den Kölner Kulturpreis gesucht

Kölner Kulturpreis, Logo

Alle kulturinteressierten Bürger können wieder ihre persönlichen Favoriten für den Kölner Kulturpreis einreichen. Vorschläge für den besten Kulturmanager und das beste Kulturereignis des vergangenen Jahres sind bis zum 31. März 2016 möglich. Die Preisverleihung findet am 29. Juni 2016 statt. Der Kölner Kulturpreis ist eine Auszeichnung des Kölner Kulturrats. Vorschläge unter www.koelnerkulturrat.de

Aktionen & Projekte

Lichtenberg Studios

Pressefoto zur Ankündigung

Die Berliner Lichtenberg Studios laden für den 9. März 2016 zu einer Vortragsveranstaltung ein. Ab 19 Uhr spricht Marit Wolters über ihre Arbeit. Sie wohnt im März als Residenz-Künstlerin in den Lichtenberg Studios und erkundet den Bezirk: “Als Künstlerin sehe ich mich besonders in der Rolle einer aufmerksamen Beobachterin. Ich analysiere den mich umgebenden Raum, entlehne ihm Strukturen und Funktionen, adaptiere und transformiere sie und bringe sie neu in die Szene ein. So verändere ich meinen Standpunkt von der Rezipientenin zur Produzentin..." www.Lichtenberg-Studios.de

Preise

Pop-Cap Preis für afrikanische Fotografie

Nicolas Henry, African Tales form today

Die Gewinner des diesjährigen Pop Cap-Preises für afrikanische Fotografie sind Julia Runge,  Jason Larkin, Nicolas Henry, Sabelo Mlangeni, Thom Pierce. Sie setzten sich gegen 900 andere Einreichungen aus 94 Ländern durch. Die Gewinner nehmen an einem Residenzprogramm teil und bekommen internationale Einzelausstellungen ausgerichtet. piclet.org

Personalien

Pijbes verlässt Rijksmuseum

Wim Pijbes im Rijksmuseum, Fotoquelle: Wikipedia/Vincent Mentzel

Wim Pijbes gibt am 1. August 2016 den Direktorenposten am Amstderamer Rijksmuseum auf und wird dann Leiter des neuen privaten Museums für moderne Kunst „Voorlinden“ in Wassenaar bei Den Haag. In seine Amsterdamer Amtszeit fällt die Renovierung mit umfassendem Umbau des Rijksmuseums bis 2013. Das Museum meldet seit der Neueröffnung 2,4 Mill. Besucher – d.h. doppelt soviel wie vorher.

Museen & Institutionen

Hamburg: Kupferstichkabinett online

ALBRECHT DÜRER, Liebespaar, 1492/94, Courtesy: Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle unternimmt eine „vollständige Erschließung“ ihres Kupferstichkabinetts und ihrer Kunstbibliothek. Eine erste Etappe wurde soeben erfolgreich bewältigt: von den ca. 130.000 Blättern im Kupferstichkabinett sind mittlerweile 15.000 Abbildungen online abrufbar. Diese Web-Präsentation umfasst einen Bestannd an rund 4.000 Altmeisterzeichnungen sowie 11.000 italienischen Druckgraphiken (Einzelblätter und Graphiken aus Büchern) aus dem Zeitraum von ca. 1450 bis 1850. Die digitalen Bilddateien können ohne Registrierung angeschaut werden unter www.hamburger-kunsthalle.de

Aktionen & Projekte

Sonsbeek '16 -transaction

Ruangrupa, Ruru huis Arnhem, Foto: Courtesy Stichting Sonsbeek

Vom 4. Juni bis 18. September 2016 findet im Sonsbeekpark, im Museum Arnhem und an verschiedenen Orten innerhalb der niederländischen Stadt Arnheim die Ausstellung „Sonsbeek '16 -transaction“ statt. Ausrichter ist die Stichting Sonsbeek; Kuratoren sind die Mitglieder des indonesischen Kollektivs ruangrupa. Die erste Ausstellung dieser Reihe wurde bereits 1949 durchgeführt. Seitdem war eine Entgrenzung der Kunst aus dem rein musealen Raum zugunsten von Projekten im öffentlichen Raum immer ein wichtiger Schwerpunkt gewesen. Auch jetzt reflektieren die Kuratoren „aktuelle, gesellschaftliche Themen im Arnheimer Kontext“. Auf diese Weise erfahren sie selber „etwas über die Stadt und ihre Bewohner. Dafür schließt sich ruangrupa mit gut vierzig renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus zweiundzwanzig Ländern zusammen. Im Sonsbeekpark werden Kunstinstallationen zu sehen sein, die größtenteils begehbar sind und für die Dauer der Ausstellung auch als Plattform dienen, u.a. für Lesungen, Workshops und Performances. www.sonsbeek.org

Personalien

Heinz Mack 85 Jahre

Heinz Mack, Fotoquelle: Wikipedia/Vernissagefan

Am 8.3.2016 beging Prof. Heinz Mack seinen 85. Geburtstag. Der Künstler hat sein Atelier im historischen Huppertzhof in Mönchengladbach, wird aber seit der Gründung der ZERO-Gruppe 1958 zusammen mit Otto Piene als Düsseldorfer Künstler wahrgenommen. Mack, Piene und ihr Mitstreiter Günther Uecker beschritten bis dahin völlig unbekannte Wege im Bereich der ungegenständlichen Kunst. Sie vernetzten sich schnell international;zeitweise gehörte aber auch der Kölner Künstler Hans Salentin zu ihrer Gruppe. Der erstmals zur documenta 1964 von Mack, Piene und Uecker erschaffene Lichtraum war unlängst Teil mehrerer Zero-Präsentationen in New York, Berlin und Amsterdam. Seit kurzem ist er nach seiner Tournee wieder im Düsseldorfer Museum am Ehrenhof zu sehen.

Aktionen & Projekte

Hacking Habitat im Gefängnis Wolvenplein in Utrecht

Gefängnis Wolvenplein

Das Gefängnis Wolvenplein in Utrecht ist bis zum 5. Juni 2016 Schauplatz der Ausstellung „Hacking Habitat“ mit Beiträgen von 80 Künstlern und Designern. U.a sind Exponate von Susan Hiller, Melanie Bonajo, Metahaven, Johan Grimonprez, Felix Burger, Samson Kambalu und William Kentridge zu sehen, des weiteren auch die gesamte Serie „Bonzobunker“ von Joseph Beuys. Das Gefängnis dient nicht nur als Ausstellungsort und äusserliche atmosphärische Kulisse, sondern es bietet inhaltlich auch eine Metapher für „das zeitgenössische Phänomen, wie uns die technologischen, politischen und wirtschaftlichen Systeme derzeit beeinflussen. In der Atmosphäre des ehemaligen Gefängnisses wird die Erfahrung der digitalen Haft zusätzlich verstärkt. Ist das Smartphone ein Panoptikum unserer Zeit?“ Dem Besucher wird ein „Science fiction-Erlebnis in Echtzeit“ geboten. Die Ausstellung besteht nämlich aus „zwei Erzählsträngen: die der weltweit zunehmenden Technokratie und die der sie bekämpfenden Gegenseite. Dabei geht es nicht einfach nur um Gut und Böse. Die Ausstellung fragt vielmehr danach, wie ein Gleichgewicht gefunden werden kann zwischen Technologie und Menschlichkeit. So wurden unter dem Motto: Wie bleibt das Leben in Zukunft lebenswert? Reaktionen von unterschiedlichen Teilnehmern gesammelt. Künstlerische Auftragsarbeiten wurden nach dem Prinzip entwickelt: disconnect to reconnect. Denn wie stellen wir die Verbindung zwischen Mensch und Maschine wieder her?“ www.hackinghabitat.com

Kulturpolitik

Rehberger-Installation: Gerichtsurteil

Tobias Rehberger, Portrait des Künstlers. © Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2014 Foto: Gaby Gerster

Bei der Räumung eines Clubs kam 2012 eine Installation des Künstlers Tobias Rehberger abhanden. Der Bildhauer hatte eine Raucher-Lounge mit 3.000 Glühbirnen geschaffen. Die Clubbetreiber verklagten die Eigentümerin der Immobilie, die Deka-Bank, und forderten 2,95 Mill. Euro Schadensersatz. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt verwarf die Berufung der Clubbetreiber gegen das erstinstanzliche Urteil: Nach den Verjährungsfristen im Mietrecht hat ein Mieter nur maximal sechs Monate Zeit, um gegen den Vermieter oder Eigentümer Ansprüche geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist dürfe der Vermieter mit einer vom Vermieter zurückgelassenen Sache grundsätzlich machen, was er wolle (Az.: 2 U 182/14).

Personalien

Neues Kuratorenprojekt am Museum of Modern Art

Kathy Halbreich, Laurenz Foundation Curator und Associate Director, he Museum of Modern Art. New York, Foto: Peter Ross

Kathy Halbreich, Associate Director am New Yorker Moma, wurde zur Laurenz Foundation Kuratorin berufen. Die Position wurde soeben neu eingerichtet. Zur ihrer Besetzung rotieren die Museumskuratoren künftig. Die Stiftung unterstützt finanziell die kuratorische Arbeit am Museum.

Museen & Institutionen

Die Kräfte hinter den Formen

Julian Charrière. Metamorphism (Detail), 2015, Lava-Steine, Computerschrott, Tischgestell, 3 Tischplatten, Courtesy Julian Charrière, Ausstellungsansicht Galerie im Taxispalais, Innsbruck, © 2015 Bildrecht, Wien; VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Rainer Iglar, Salzburg

„Die Kräfte hinter den Formen“ lautet der Titel einer Ausstellung, die in Krefeld die Museen Haus Lange und Haus Esters vom 20. März bis zum 31. Juli 2016 präsentieren. „Das Interesse“ an den Lebensbedingungen in unserer Umwelt und deren Veränderung und Gestaltung durch menshcliche Eingriffe „manifestiert sich nicht nur im kulturwissenschaftlichen Schlagwort eines ‚geological turn‘ oder in der wirkmächtigen These vom Anthropozän – jener erst jüngst definierten erdgeschichtlichen Epoche, die den Menschen zum bestimmenden geologischen Faktor erklärt –, sondern auch in der Kunst.“ Zwölf Künstler setzen „sich mit Formkräften der Natur und allgemein mit prozesshaften Strukturen auseinander“. setzen. Die Ausstellungsdramaturgie führt den Besucher motivisch „vom Inneren der Erde und Strukturen des Organischen über das Mineralreich und das Sandkorn bis hin zu Fels und Lava, Wasser und Eis, Elektrizität und Sauerstoff.“ Künstlerliste: Jonathan Bragdon, Nina Canell, Julian Charrière, Olafur Eliasson, Ilana Halperin, Roger Hiorns, Per Kirkeby, Katie Paterson, Giuseppe Penone, Jens Risch & Guests, Hans Schabus, George Steinmann.

Preview

Das imaginäre Museum

ANDY WARHOL 100 Campbell's Soup Cans, 1962, © 2011 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts / Artists Rights Society (ARS), New York Foto: Axel Schneider

Ein Science fiction-Szenario ist Ausgangspunkt des Projekts „Das imaginäre Museum“. Die Kuratoren gehen von der Annahme aus, dass im Jahre 2052 die Museen – aus was für Gründen auch immer – vom Verschwinden bedroht sind und auch sonst die Kunst in der Gesellschaft keine Rolle mehr spielen würde. „Über 80 Hauptwerke aus den drei europäischen Sammlungen“ des MMK Frankfurt, des Centre Pompidou Paris und der Tate London „werden unter diesem Science-Fiction-Szenario zu einem transnationalen Museum auf Zeit vereint. Gezeigt werden Werke von bedeutenden künstlerischen Positionen aus den 1920er-Jahren bis in die Gegenwart“. Die Ausstellung läuft in Frankfurt vom 24. März bis zum 4. September 2016 im MMK 2 (Abschlusswochenende dort am 10/11. Sept. 2016). Künstlerliste: Absalon, Josef Albers, Paul Almasy, Pawel Althamer, Thomas Bayrle, Alighiero Boetti, Louise Bourgeois, Marcel Broodthaers, Mark Brusse, Reg Butler, Marc Couturier, Carlos Cruz-Diez, Attila Csörgö, Walter de Maria, Erik Dietman, Marcel Duchamp, Jimmie Durham, Robert Filliou, Fischli/Weiss, Dan Flavin, Lucio Fontana, Dora Garcia, Dan Graham, Isa Genzken, Felix Gonzalez-Torres, Victor Grippo, Hans Haacke, Jeppe Hein, Birgit Jürgenssen, On Kawara, Martin Kippenberger, Joseph Kosuth, Edward Krasinski, Barbara Kruger, Lee Lozano, Piero Manzoni, Allan McCollum, Mario Merz, Giorgio Morandi, Ron Mueck, Claes Oldenburg, Roman Opalka, Martin Parr, Philippe Parreno, Sigmar Polke, Walid Raad, Albert Georg Riethausen, Bridget Riley, Cindy Sherman, Andreas Slominski, Daniel Spoerri, Hiroshi Sugimoto, Alina Szapocznikow, Jeff Wall, Andy Warhol, Lawrence Weiner, Rachel Whiteread, Hannah Wilke, Akram Zaatari. www.mmk-frankfurt.de

Museen & Institutionen

Tobias Madison in der Kestnergesellschaft

TOBIAS MADISON, Courtesy: der Künstler, Foto: Mathilde Agius

Im Zentrum eines erweiterten Kunstbegriffs im Werk von Tobias Madison steht „die grundlegende Frage nach Selbstbestimmung und Autonomie, nach den Freiräumen der Kunst, des Einzelnen und der Institutionen heute. Eigens für die Ausstellung“ in der Hannoveraner Kestnergesellschaft „hat Tobias Madison ein Konzept entwickelt, das die gesamte Ausstellungsfläche... umspannt“. Thematisch geht es um eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Kindern und Erwachsenen...“ Die Ausstellung mit dem Titel „das blut, im fruchtfleisch gerinnend beim birnenbiss“ läuft bis zum 24. April 2016.bwww.kestnergesellschaft.de

Museen & Institutionen

Künstlerräume im Ständehaus

Ständehaus Düsseldorf, Fotoquelle: Wikipedia/Jan Heitkötter

Das K21 Ständehaus in Düsseldorf verfügt über drei Etagen hinweg 22 fortlaufend wechselnde Räume für „intensive Begegnungen mit Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und vor allem raumbezogener Kunst“. Ausgewählte zeitgenössische Künstler dürfen hier ihre Arbeiten für die Dauer von einem Jahr zu zeigen „und dabei in einen Dialog mit den Positionen aus der Sammlung treten. Eine Folge wechselnder Raumeindrücke entsteht, die der Reichhaltigkeit und Dichte zeitgenössischer Kunst Ausdruck geben, die Sinne inspirieren und die Wahrnehmung immer wieder aufs Neue herausfordern.“ Das diesjährige Programm der Künstlerräume startet mit Diango Hernández, Ibrahim Mahama sowie Bertold Stallmach / Nina Fischer & Maroan el Sani. Die Rauminstallation „in orbit“ von Tomás Saraceno ist noch bis Juni 20916 zu sehen. www.kunstsammlung.de

Hochschulen

Land Hessen übernimmt Städelschule

Städedlschule Frankfurt, Hapzeingang, Fotoquelle: Wikipedia/Artmax

1817 richtete Johann Friedrich Städel in Frankfurt am Main eine Museumsstiftung ein; aus ihr ging dann als Kunstakademie auch die Städelschule hervor. Bis jetzt war die renommierte Kunsthochschule mit etwa 200 immatrikulierten Studenten in der Obhut der Stadt Frankfurt. Ab 2019 übernimmt dann das Land Hessen die Städelschule. Schon jetzt investiert das Land in einer dreijährigen Übergangsphase rund 6 Mill. Euro in das Haus, und in diesem Zeitraum will auch die Stadt Frankfurt noch Gelder für die Modernisierung der Werkstätten bereit stellen. Ab 2019 ist das Land Hessen allein verantwortlich. Geplant sind dann jährlich rund 4 Mill. Euro an Investitionen. www.staedelschule.de

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