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Messen & Märkte

Art Rotterdam

ART ROTTERDAM

Rund 25.000 Besucher erwarten die Veranstalter auch in diesem Jahr zur Art Rotterdam (11.-14. Feb. 2016). Veranstaltungsort ist auch in diesem Jahr wieder die Van Nellefabriek. Um das Programmprofil zu stärken, hatten die Messemacher 2015 eine neue Abteilung „Intersections“ eingeführt, in der 16 non-kommerzielle Initiativen Video, Installationen und Performances darbieten konnten. Ein weiterer neu eingeführter Sektor gibt jungen Galerien mehr Raum. Neben dem Hauptsektor mit eher etablierten Galerien umfasst die Messe einen weiteren Video-Bereich (Projections), eine Sektion mit „Prospects & Coincepts“ und weitere spezielle Angebote. Auf der Teilnehmerliste findet man überwiegend niederländische und belgische Galerien. Die insgesamt 115-120 Teilnehmer versuchen, ein jüngeres und weniger kaufkräftiges Publikum anzusprechen (daher auch die großzügige Präsentation von Projektionskunst), und damit behauptet sich die Art Rotterdam mittlerweile im 17. Jahr in der Region im Schatten der eher elitären TEFAF-Edelmesse in Maastricht (im März) und der etwas größeren und mehr international orientierten Art Brussels (im April). Eingebunden ist die Messe in die Rotterdam Art Week mit diversen Programmen zu Kunst und Design, und damit will Rotterdam seine Standortbedeutung gegenüber Amsterdam stärken, das immer noch die führende Kunstmetropole zwischen Friesland und der Scheldemündung ist. www.artrotterdam.com

Ausschreibungen

Stellenausschreibung Galerie 5020 Salzburg

In der Salzburger Galerie 5020 ist die Stelle der Geschäftsführung neu zu besetzen. zur Nachbesetzung. „Die Galerie 5020 ist ein auf Vereinsbasis organisierter nichtkommerzieller Kunstraum mit einem engagierten Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das sich der Förderung und Vermittlung aktueller Kunstdiskurse verpflichtet sieht.“ Weitere Infos auf: www.galerie5020.at. Die Aufgaben der Geschäftsführung umfassen u.a. die Leitung der Galerie 5020 in allen geschäftlichen Belangen mit einer Organisation und Umsetzung des Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms, Budgeterstellung, Buchhaltung und Vorbereitung der Jahresbilanz sowie Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung der Website und der Social Media Kanäle und Kommunikation mit Fördergeber. Bedingung: Studium aus den Bereichen Kunst- oder Kulturwissenschaften, Bildende Kunst, Kulturmanagement und/oder Praxis in vergleichbaren Feldern Kenntnis aktueller künstlerischer Ansätze und Verfahrensweisen, Erfahrung in der Kulturarbeit im Bereich der zeitgenössischen Bildenden Kunst, sowie Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift etc. Die Bewerbungsunterlagen sollen eine Dokumentation über die bisherigen Tätigkeiten enthalten. Bewerbungsgespräche sind für Mitte Mai in der Galerie 5020, Residenzplatz 10, 5020 Salzburg geplant. Bei Zusage ist Arbeitsbeginn (Einarbeitung) am 1. Juli 2016. Bewerbungen bis zum 31. März 2016 per Email (PDF max. 5 MB) an: vorstand@galerie5020.at

Ausschreibungen

Stuhr-Stipendium

Die Gemeinde Stuhr unterhält in Stuhr-Heiligenrode mit Unterstützung eine Künstlerstätte mit Wohn- und Arbeitsräumen. Für 2016 wird jetzt ein zehnmonatiges Wohn- und Arbeitsstipendium für den Bereich Bildende Kunst ausgeschrieben. Zwei Künstlerinnen/Künstler aus Bremen oder Niedersachsen können Atelierräume und eine Wohnung mietfrei nutzen und erhalten ein Stipendium in Höhe von derzeit 1.400,00 Euro monatlich. Bedigung: abgeschoossenes Hochschulstudium. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 15. März 2016 einzureichen. Infos und Kontakt: Gemeinde Stuhr, Blockener Straße 6, 28816 Stuhr, Tel. 04 21 / 56 95-2 46, Fax 0421 / 56 95-296, E-Mail: A.Wuehrmann@Stuhr.de, www.Stuhr.de

Ausschreibungen

Windkunstfestival

BEWEGTER WIND, Pressefoto, Motiv Fahne

„Changing horizons“ ist das Thema des Wettbewerbs zum Windkunstfestival „bewegter wind“. Es findet vom 14.-28.8.2016 in Nordhessen statt. „Windobjekte, Installationen, Performances und Videos versprechen Kunst und Naturerlebnisse in besonderen Landschaftssituationen.“ Die Preisgelder betragen 6.000 Euro. Bewerbungsschluss für den Ideenwettbewerb ist der 29.3.2016. Infos und Bewerbungsunterlagen unter: www.bewegter-wind.de

Ausschreibungen

Salzburger Künstler

Das Land Salzburg lobt auch 2016 wieder diverse Stipendien und Wettbewerbe aus. Der Eligius-Schmuckpreis des Landes Salzburg wird wieder österreichweit ausgelobt. Die anderen Wettbewerbe sind in der Regel für Künstler aus der Region beschränkt. Beim Jahresstipendium wird ab 2016 noch ein zweites Stipendium für Fotografie ausgeschrieben. Der Einsendeschluss dieses Jahr bereits früher als sonst, nämlich schon am 29. 2. 2016. Die Ausschreibung für die Auslandsateliers endet am 18. Februar 2016. Weitere Arbeitsateliers kann das Land in der Stadt Salzburg (ein Atelier in der Jahnstraße ab Anfang 2017) und ein Wohnatelier für 4 Monate in Wien bieten. Wie jedes Jahr werden auch jetzt die Stipendien für Schüler/innen und Studenten/Studentinnen im Kunstbereich an der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst ausgeschrieben. Nähere Infos unter: www.salzburg.gv.at/bildendekunst

Ausschreibungen

Prix Ars Electronica

Die Einreichfrist für den Prix Ars Electronica 2016 läuft bis einschließlich 4. März 2016. Ausgeschrieben werden diesmal die Wettbewerbskategorien „Computer Animation / Film / VFX“, „Digital Communities“, „Interactive Art +“ und „u19 – CREATE YOUR WORLD“. Neben den Trophäen „Goldenen Nicas“ werden auch wieder Preisgelder in der Höhe von bis zu 10.000 Euro je Kategorie und ein prominenter Auftritt beim Ars Electronica Festival in Linz ausgelobt. Infos und Einreichungen sind unter www.aec.at

Kulturpolitik

Kulturhauptstadt Europas

WROCLAW/BRESLAU, Altes Rathaus, Fotoquelle: Wikipedia/Kolossos

In Regionen, die vom post-industriellen Strukturwandel besonders betroffen sind, ruft die Europäische Union jedes Jahr zwei Kommunen zur Kulturhauptstadt Europas auf. Investitionen in die kulturelle Infrastruktur sollen diese Städte wirtschaftlich stärken durch Erschließung neuer Gewerbemöglichkeiten in den Bereichen Dienstleistung, Tourismus, Kulturbetrieb. Für jede Kulturhaupstadt sind aus dem EU-Fonds „Kreatives Europa“ 1,2 Mill. Euro reserviert. Investitionen werden nicht bezuschusst. In diesem Jahr sind die schlesische Stadt Wroclaw (ehemals Breslau) und die baskische Hafenmetropole San Sebastian. In Wroclaw wird im Rahmen des Hauotstast-Festivals das Kunstprojekt „Mosti“ (Brücken) mit einer künstlerischen Inszenierung der 26 Brücken in der Stadt wiederholt. Im April 2016 wird das Museum Pan Tadeusz eröffnet; es ist einem Gedicht des polnischen Nationaldichters Adam Mickiewicz gewidmet. Die Vergabe der Europäischen Filmpreise beschließt im Dezember 2016 das Europäische Kulturjahr in Wroclaw in einer Zeit, in der die nationalkonservative Regierung Polens mit ihrer umstrittenen Verfassungs- und Medienreform eine politische Kraftprobe mit der EU riskiert. – Während im Baskenland Bilbao sich als Industriemetropole entwickelte, war Sand Sebastian früher ein mondäner Badeort, litt aber in der Zeit des ETA-Terrorismus wie keine andere baskische Stadt unter den Mordanschlägen, bis die ETA 2011 ihren bewaffneten Kampf einstellte. „Das friedliche Zusammenleben aller Menschen ist das Generalmotto von San Sebastián 2016. In anderen Städten wäre das nur eine gefällige Floskel, hier aber ist es die Überwindung eines Traumas, hier ist es ein Lebenstraum“, schreibt die FAZ“. Deswegen legte man besonderen Wer auf eine hohe Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung des Festival-Programms. 50 Mill. Euro umfasst der Festival-Etat, der vollständig in die Programmpunkte und nicht in die Infrastruktur fließt.

Ausschreibungen

Keramik-Wettbewerb

Der Naspa Förderpreis der Nassauischen Sparkasse ist für Keramik ausgeschrieben. Thema: „Fokus Gefäß – Gefäß in Keramik und Porzellan“. Einzureichen sind zwei Arbeiten oder eine Werkgruppe an Gefäßen. Ausgelobt sind vier Preise zu je 5.000 Euro, zwei davon aber nur für Bewerber bis 35 Jahre. Deadline: 14. Februar 2016. Infos und Kontaktdaten: www.keramikmuseum.de.

Ausschreibungen

Oberhausen-Seminar

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen laden ab sofort zur Anmeldung für das Oberhausen Seminar ein. Es findet während der 62. Kurzfilmtage (5.-10. Mai 2016) statt und richtet sich an Teilnehmer, die mit zeitgenössischen Bewegtbildern arbeiten: Das Oberhausen Seminar ist ein experimenteller Kurs, der das Bewegtbild in der zeitgenössischen Kunst im Kontext eines renommierten internationalen Filmfestivals untersucht. Seminarsprache ist Englisch; die Teilnehmerzahl ist auf maximal 30 begrenzt. Leiterin der dritten Ausgabe ist Erika Balsom, eine Londoner Autorin und Dozentin. Anmeldeschluss: 1. Februar 2016, Anmeldung unter: luxmovingimage.formstack.com/forms/the_oberhausen_seminar_2016

Messen & Märkte

India Art Fair

INDIA ART FAIR

Die India Art Fair in New Delhi (28.-31. Jan. 2016) besteht seit 2008 und begleitet den Kunst-Boom, den der indische Subkontinent –parallel zur Entwicklung in China – in den letzten Jahren erkennen lässt. Mit der Hoffnung, dass Indien für den internationalen Kunsthandel demnächst wohl auch immer wichtiger wird, verbindet sich auch das Ansinnen, diese Messe als Plattform für moderne und zeitgenössische Kunst weiter zu festigen. Von den rund 100 Teilnehmern kommen zwar gut drei Viertel aus Indien, doch die Veranstalter bemühen sich gleichzeitig um internationales Flair: 2011 organisierten sie z.B. ein Interview-Marathon mit Hans-Ulrich Obrist. Aufgeteilt ist die Messe in die vier Sektoren „Galleries“, „Focus“, Platform“ und „Institutional“. www.indiaartfair.in

Hochschulen

Städelschule: Eröffnungen

LAWRENCE ABU HAMDAN, Contra Diction (Speech Against Itself), 2015, Courtesy: der Künstler und Mor Charpentier, Paris; Foto: Kunst Halle Sankt Gallen, Stefan Jäggi

An der Frankfurter Städelschule ist die Vernissage der studentischen Jahresausstellung für Freitag, 12. Februar 2016, 18 Uhr angekündigt. Am selben Tag wird anschließend um 20 Uhr die Portikus-Ausstellung „Private Ear“ von Lawrence Abu Hamdan eröffnet. Der Künstler arbeitet mit Video, audiovisuellen Installationen, Bildhauerei, Grafik-Design, Fotografie und Performance. Seine Arbeiten haben politischen Charakter und beschäftigen sich mit Grenzen. Menschenrechten und dem Wahrheitsgehalt von Dokumentarfilmen. www.staedelschule.de

Ausschreibungen

Bierkrug-Gestaltung

Drei Künstler werden aus den Bewerbungen für die Gestaltung des Maidultkruges der Brauerei Hacklberg ausgewählt. Sie enthalten dann ein Entwurfshonorar von je 500 Euro. Zu entwerfen ist ein Aufdruck im Format DIN A 4 für einen Bierkrug. Deadline für die Bewerbung: 14. Februar 2016. Der Entwurf muss dann bis zum 30. April 2016 abgegeben werden. Infos: www.niederbayern-bbk-bayern.de

Messen & Märkte

Art Innsbruck

ART INNSBRUCK 2015, Foto: Copyright „Die Fotografen“

Jubiläum in Innsbruck: zum zwanzigsten Mal öffnet die Art Innsbruck ihre Türen (28. bis 31. Jan. 2016). Das Spektrum der rund 90 Aussteller umfasst Kunst und Antiquitäten vom 19. bis zum 21. Jh: Gemälde, Arbeiten auf Papier, Auflagenobjekte, Originalgraphiken, Skulpturen, Objekte/Installationen, Künstlerbücher, Fotografien, Neue Medien, Porzellan, Glas, Zinn, Bronzen, Spielzeug, Möbel, Teppiche, Silber, Schmuck, Uhren. Außerdem kündigte die Messeleitung ein umfassendes Relaunch für die Art Innsbruck an: in diesem Jahr zieht die Veranstaltung in eine neue Halle um, und für das Frühjahr 2017 ist bereits eine zweite Veranstaltung angekündigt: sie wird unter dem Namen Art Innsbruck Complementary die Stamm-Messe ergänzen. „Wir möchten unseren Ausstellern damit die Möglichkeit geben, sich entweder noch mal mit Neuheiten oder mit speziell auf das Innsbrucker Publikum zugeschnittenen Highlights zu präsentieren“, heißt es dazu. www.art-innsbruck.at

Kulturpolitik

Humboldt-Forum

HUMBOLDT-FORUM, Entwurf, Ansicht von der Nord-West-Seite, Copyright: Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum / Architekt: Franco Stella mit FS HUF PG

2019 soll das Humboldt-Forum in restaurierten Stadtschloss von Berlin seinen Betrieb aufnehmen. Für den Umzug der umfangreichen Sammlung Dahlem in das neue Areal stellten die Politiker unlängst zwei Millionen Euro zur Verfügung. Dort hat man vier Jahre lang das „Humbokdt Lab“ sozusagen als Probebühne für das Humboldtforum durchgeführt. Es fallen demnächst nicht nur Umzugskosten für den Transport der Sammlungsbestände zum nun Standort an, denn seit im Museum Dahlem im Januar 2016 die Bereiche Südostasien, Südsee, Nordamerika und die großen Ausstellungsflächen geschlossen wurden, müssen Zehntausende Objekte restauriert werden, bevor man sie in die Umzugskisten packen kann. Für die Stabsstelle des Humboldt-Forums hat der Bund weitere 3,5 Mill. Euro ausgeschrieben. Leiter ist der Archäologe Andreas Scholl, der in diesen Wochen Büroräume aquiriert und sich um die Stellenausschreibungen kümmert. Neil Mac Gregor, der dritte Gründungsdirektor des Humboldt-Forums neben Hermann Parzinger und Horst Bredekamp, war bis Ende 2015 Direktor des British Museums. 2016 soll er dann bis zu zwei Wochen im Monat in Berlin anzutreffen sein, um an der Ausgestaltung mit zu wirken. Die jetzigen Träger, nämlich das Land Berlin, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Humboldt-Universität wollen in Kürze eine Betriebsgesellschaft für die Verwaltung und für die Bewirtschaftung gründen. Sie wird dann die Stabsstelle und die drei Gründungsdirektoren ersetzen; an deren Stelle tritt dann als Geschäftsführer ein hauptberuflicher Intendant. Das inhaltliche Programm st freilich nicht unumstritten. In der „Zeit“ polemisierte z.B. Hanno Rauterberg gegen die Museumspläne: „Je weiter der Schlossbau vorankommt, desto obskurer erscheint die Idee, ausgerechnet hier, hinter neuen Barockfassaden die ethnologischen und asiatischen Sammlungen auszubreiten“. Denn nur Vordergründung sei dieses Konzept einer Ausstellung von Ethnologica als Geste der Weltoffenheit nun der Völkerfreundschaft zu verstehen, denn in Wiklichkeit dienten die Exponate nur als „Kulisse von Staatsempfängen und Galadiners, eingebettet in eine große deutsche Inszenierung der Selbstverklärung.“ Auch Andreas Kilb beurteilt in der „FAZ“ die Museumsidee als eher „wolkig“ und die „Dreiteilung der Nutzungsansprüche“ im Forum zwischen den Trägern Land, Preußenstiftung und Universität mit ihren jeweiligen Eigeninteressen als „Geburtsfehler“ des Projekts, „ganz gleich, wie viele Brücken die Bundeskulturpolitik zwischen den verschiedenen Interessen noch schlagen wird.“ www.humboldt-forum.de

Kulturpolitik

Popkongress

Das Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur an der Stiftung Universität Hildesheim führt vom 4. bis 6. Februar 2016 einen Popkongress durch. Thema: „Curriculum Pop – Oder: Der Preis der Institutionalisierung“. Dazu heißt es: „Popmusik und Populäre Kultur – ob singulär oder im Verbund mit Ethnologie, mit Medien- oder Literaturwissenschaft – kann man in Zürich, Paderborn und Hamburg, in Mannheim, Hildesheim, Lüneburg oder Siegen lehren, forschen, studieren. Was aber folgt aus diesem Weg in und durch die Institutionen? Welche Konsequenzen hat die notwendige Verwissenschaftlichung für eine Disziplin, die bis heute in starkem Maße durch performative ‚ways of living‘ und vielfach durch eine explizite Fanperspektive geprägt ist?... Der Popkongress 2016 widmet sich deshalb den Fragen, die die Populärkultur-Studien an ihr eigenes Material stellen wollen, müssen oder sollten, sowie den Fragen, die das Curriculum Pop an uns zurück stellt: Welche Form und welche Formen der Institutionalisierung und/oder Kanonisierung wünschen wir uns, bzw. wünschen wir uns gerade nicht?...“ www.popkongress.de

Kulturpolitik

Olaf Schwencke 80 Jahre

OLAF SCHWENCKE, Foto: Copyright Kulturforum der Sozialdemokratie

Am 27. Januar 2016 wird der Kulturpolitiker Olaf Schwencke 80 Jahre alt. Aus diesem Anlass richten die Kulturpolitische Gesellschaft und das Kulturforum der Sozialdemokratie ihm zu Ehren eine Veranstaltung im Berliner Willy Braandt-Haus aus. Schwencke war in den 1990er Jahren Präsident der Hochschule der Künste Berlin (HdK) und bis 1997 Präsident der von ihm mit gegründeten Kulturpolitischen Gesellschaft. www.kupoge.de

Ausschreibungen

Workshop zur Kunstpräsentation

Wenn sich ein Sammler oder eine Jury zum Atelierbesuch ansagen, machen viele unerfahrene Künstler manches falsch. Der eine verhaspelt sich und textet die Besucher voll, ohne dass diese sich in Muße auch nur ein einziges Werk anschauen können. Der andere will ebenso langatmig seine gesamte Werkentwicklung demonstrieren und zeigt in aller Breite erst mal nur seine lediglich halbwegs gelungenen Arbeiten aus dem ersten Studiensemester und lässt das wrklich Meisterhafte aus jüngster Zeit verschämt in der Ecke stehen. Um dem abzuhelfen, veranstaltet das Künstlerhaus Schloss Plüschow  einen Workshop "Wie mache ich Kunst sichtbar?" Kursleiter ist Dr. Peter Funken aus Berlin. Sein Seminar spricht Nachwuchskünstler bis 35 Jahre an. Programm: 1. Sprechen über die eigene Kunst – eine erlenbare Kunst 2. Eigenes Auftreten, Präsentationen, Texte für Wettbewerbe, Bewerbungen und Ausschreibungen 3. Selbstvermarktung für Künstlerinnen und Künstler. Termin: 13.2. bis 14.2. 2016. Die Teilnahme ist kostenfrei. Übernachtung ist möglich. Anmeldung/Kontakt: mail@plueschow.de

Hochschulen

Forschungsprojekt Phychip

THERESA SCHUBERT, Wachstum eines Schleimpilzes zwischen zwei Elektroden, Foto: Theresa Schubert

Projektpartner an der Bauhaus-Universität Weimar für das Forschungsprojekt "Phychip" ist die Professur Gestaltung Medialer Umgebungen mit der Künstlerin Theresa Schubert. Vom 4. bis 5. Februar 2016 organisiert die Professur nun zum Abschluss dieses Projekts die interdisziplinäre Konferenz "Inoculum". Bei "Phychip" geht es um selbstwachsende Computer auf Basis des Schleimpilzes Physarum polycephalum. "Die Auseinandersetzung mit lebenden Materialien findet heute nicht mehr ausschließlich in den Naturwissenschaften statt. Auch Geisteswissenschaftler, Künstler oder selbst Hobby-Gentechniker erproben und reflektieren das Verhältnis zwischen dem Menschen und anderen Lebensformen. »Inoculum« knüpft an dieses Phänomen an und bringt Expertinnen und Experten der Kunst, Naturwissenschaft und Philosophie zusammen, um ihren jeweiligen Zugriff auf das Lebendige zu diskutieren. Inspiriert von der Methode der Inokulation, der Einbringung von Lebendmaterial in Zellen, möchte die Konferenz eine kontroverse Debatte ›injizieren‹ und kultivieren. Vorträge und Diskussionen stellen die Forschung mit Schleimpilzen, aber auch anderen biologischen Materialen, in einen historischen, sozialen und philosophischen Kontext, Performances präsentieren die künstlerische Auseinandersetzung mit Thema..." www.uni-weimar.de

Kulturpolitik

Taskforce Gurlitt: Abschlussbericht

Zwei Jahre lang bearbeitete eine Expertenkommission („Taskforce“) das 1.500 Werke umfassende Erbe des Münchener Kunstsammlers Cornelius Gurlitt. Der Abschlussbericht ist ernüchternd: „Wir alle hätten uns mehr Ergebnisse in kürzerer Zeit erhofft“, bilanzierte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Denn nur bei 11 der 499 raubkunstverdächtigen Gemälde konnte die Herkunft einwandfrei geklärt werden, und lediglich in fünf Fällen steht zweifelsfrei fest, dass NS-Unrecht die früheren Besitzer um ihr Eigentum gebracht hat. Weitere Aufklärungsarbeit obliegt nun dem Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg, das noch die Provenienz von rund 700 Werken näher erforschen muss.

Hochschulen

Offenbach: Bronzemedaille für „Sushi“

SUSHI 15, Cover, Redaktion und Gestaltung: Felix Kosok, Karin Rekowski und Yuan Wang

Initiiert und als Chefredakteur betreut von Klaus Hesse, Professor für Kommunikationsdesign an der HfG Offenbach, wurde das Jahresmagazin „sushi“ dort seit 1998 von wechselnden Studentengruppen konzipiert, gestaltet und produziert. 15 Jahre lang dokumentierte dieses Magazin die besten Abschluss- und Semesterarbeiten von Kunst- und Designhochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unlängst wurde die letzte Ausgabe von „sushi“ beim Wettbewerb“Gute Gestaltung 16“ des Deutschen Designer Clubs e.V. (DDC) in der Kategorie „Zukunft des Wettbewerbs“ mit der Bronzemedaille bedacht. www.hfg-offenbach.de

Personalien

Festschrift

BUCHCOVER „Reproduction/Production – Ein Buch für Gerhard Theewen…“. Hrsg. Eric Otto Frihd (Ausschnitt)

Gerhard Theewen, Kölner Kunstbuchverleger, feierte seinen 60. Geburtstag und das 20jährige Bestehen seines Salon Verlags. 1976 hatte Theewen die Künstlerzeitschrift „Salon“ gegründet, aus der dann 1996 der gleichnamige Verlag hervorging. Aus Anlass dieses Jubiläums und des runden Geburtstags erschien im Verlag der Buchhandlung Walther König eine Festschrift mit Beiträgen u.a. von Bazon Brock, Walter Grasskamp, Gérard Goodrow und von Künstlern wie Rosemarie Trockel, Thomas Strukth, Hans-Peter Feldmann etc.

Hochschulen

Archivdatenbank der Akademie der Künste ist online

Das Archiv der Berliner Akademie der Künste zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst und Kultur der Moderne im deutschen Sprachraum. Seit kurzem sind seine umfangreichen Bestände für jeden online recherchierbar. Zudem stehen die Akten der Preußischen Akademie der Künste digitalisiert zur Verfügung. Trotz Kriegsverlusten ist die Geschichte der drittältesten europäischen Akademie gut dokumentiert. Über 2.000 Aktenbände werden in der Datenbank nicht nur ausführlich verzeichnet, sie sind auch digitalisiert verfügbar. Abzurufen sind aus der Archiv-Datenbank insgesamt detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten. Zu den Beständen gehören neben der Kunstsammlung und dem vom Historischen Archiv betreuten „Gedächtnis“ der Akademie zurzeit 1.130 Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern, die Archive von 45 Institutionen und Verbänden sowie 70 thematische Sammlungen. Internetadresse Archivdatenbank (zugänglich nach Anmeldung): www.archiv.adk.de

Biennalen

Venedig: Direktorin für 2017 berufen

CHRISTINE MACEL, Foto: Courtesy La Biennale di Venezia

Für die Biennale von Venedig 2017 hat das Komitee nach dem Vorschlag des Präsidenten Paolo Baratta zur künstlerischen Direktorin Christine Macel berufen. Sie ist verantwortliche Kuratorin für den Hauptteil des Ausstellungsprogramms. Macel war ab 1995 Kuratorin und Inspektorin für bildende Kunst im französischen Kulturministerium und ab dem Jahr 2000 Chefkuratorin am Musée d'Art moderne im Centre Pompidou Paris. In Venedig hat sie bereits 2007 den belgischen und 2013 den französischen Biennale-Pavillon kuratiert. Die nächste Biennale von Venedig findet vom 13. Mai bis zum 26. November 2017 statt. www.labiennale.org

Preview

Heimo Zobernig und Jumana Manna in Malmö

JUMANA MANNA, A magical substance flows into me, 2015 HD video, length: 70 min. Video still Courtesy the artist and CRG Gallery, New York

Die Malmö Konsthall präsentiert bis zum 1. Mai 2016 den österreichischen Künstler Heimo Zobernig und Jumana Manna, die damit ihre erste Einzelausstellung in Schweden hat. Im Mittelpunkt steht ihre 70 Minuten lange Filmarbeit "A magical substance flows into me" (2015), die sich auf das Radioprogramm "Oriental Music" 1937/37 bezieht, das seinerzeit der deutsch-jüdische Musikethnologe Robert Lachmann für den Rundfunk in Palästina zusmamen gestellt hatte. Eine Präsentation ortsbezogener Skulpturen im Korridor ergänzt die Ausstellung. Auch Zobernig hat seine erste Einzelpäsentation in Skandinavien und zeigt neue Skulpturen, die sich auf Ingmar Bergmans Theaterstück "Wood painting" beziehen. www.konsthall.malmo.se

Preview

Captured Motion

ANETTE ROSE, Pressebild zu Captured Motion

In ihrem Projekt „Captured Motion“ untersucht Anette Rose Automatisierungsprozesse, die unsere Arbeits- und Lebenswelt maßgeblich prägen. Die Ausstellung ist eine Fortsetzung ihres Langzeitprojekts „Enzyklopädie der Handhabungen“ (seit 2006). Gezeigt wird eine Montage noch nicht veröffentlichter Videos, die Rose als Artist-in-Residence am Institut für Textilforschung und im Motion Capture-Labor der RWTH Aachen filmte. Der Titel „Captured Motion“ spielt auf das "wissenschaftliche und künstlerische Verfahren an, mit dem die Bewegungsabläufe komplexer Maschinen, aber auch redebegleitende Handbewegungen der Ingenieure, festgehalten wurden. So entsteht ein Geflecht von Ausdrucksbewegungen, welches flüchtige Skulpturen bildet." Die Ausstellung „Captured Motion“ ist eine Kooperation zwischen dem Haus am Lützowplatz, Berlin (dort ab 21. Januar 2016 zu sehen) und dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg. www.edith-russ-haus.de

Aktionen & Projekte

Great Pacific Garage Patch

HANS PRÄFFCKE, Installation „Great Pacific Garage Patch“ am Strand von Kuilei Cliffs Beach, Hawai'i /USA, Foto: Präffcke

Der Aachener Künstler Hans Präffcke arbeitet im Bereich der Land Art zu Umweltproblemen und anderen politischen Themen. Seine jüngste Installation inszenierte er an einem Strand auf Hawaii: In der Installation an der Kuilei Cliffs Beach auf Hawai'i unter Kokospalmen und vor wilden hawaiianischen Goodeniaceae-Küstenpflanzen erinnerten viele mehrfarbige Plastiktüten an unseren leichtfertigen Umgang mit Plastikverpackungen. Die durchsichtigen Modefarben der Tüten verschmolzen sich mit dem grünlich schimmernden und glitzernden Calcit-Kristallen des Strandsandes, wie sie sich sonst mit den Konsumgütern verbinden, um sie noch begehrlicher erscheinen zu lassen. Die indifferente Anordnung der Tüten assoziierte einerseits Individualität – obwohl es sich letztlich um uniformen Konsumdruck handelt - und andererseits das Chaos von Plastikmüll...“ (Deutschlandfunk). Seit die Platiktüte 1953 erfunden wurde, galt sie jahrzehntelang als Inbegriff westlicher Konsumkultur. Doch inzwischen ist der Tragebeutel in Verruf geraten, nicht nur wegen der allzu sorglosen Wegwerfmentalität, sondern auch wegen des Rohölverbrauchs für die Herstellung. Dass es in der EU demnächst wohl ein Plastiktütenverbot geben wird, ist absehbar. Präffcke hat sich bewusst für den romantischen Palmenstrand für seine Kunstaktion entschieden, um vor allem auf das Problem aufmerksam zu machen, dass die Entsorgung von Plastikmüll die Weltmeere verseucht.

Museen & Institutionen

Podiumsdiskussion "Vom Kuratieren"

VOM VERBERGEN, Ausstellung im MAK Frankfurt, Foto: Anja Jahn

Das Museum Angewandte Kunst Frankfurt lädt am Mittwoch, den 27. Januar 2016, um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ein, um gemeinsam mit Kollegen und Kuratoren anderer Frankfurter Häuser und im Rahmen der Ausstellung und Sammlungspräsentation „Vom Verbergen“ über das Kuratieren "als eine Tätigkeit zwischen Zeigen und Verbergen nachzudenken". Auf dem Podium sitzen: Oliver Elser (Deutsches Architekturmuseum Frankfurt am Main) Peter Gorschlüter (MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main) Dr. Eva Linhart (Museum Angewandte Kunst) Grit Weber (Museum Angewandte Kunst). Moderation: Matthias Wagner K (Direktor Museum Angewandte Kunst).

Museen & Institutionen

Katharina Sieverding in Tölz

KATHARUINBA SIEVERDING, Die Sonne um Mitternacht sschauen (Blue), 2010-2015, digitale Filmprojektion

Bis zum 14. Februar 2016 ist jede Nacht von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen in der Galerie für Landschaftskunst / GFLK Halle Süd, von Bad Tölz Katharina Sieverdings digitale Filmprojektion "Die Sonne um Mitternacht schauen (Blue)" (2010-2015) zu sehen.

Museen & Institutionen

Kassel: Images

EINLADUNGSKARTE ZU IMAGES

Susanne Pfeffer kuratiert die Ausstellung "Images", die bis zum 1. Mai 2016 im Museum Fridericianum Kassel läuft. "Als originärer Raum der Kunst erweitert sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts mittels neuer Technologien der imaginäre Raum". So ergibt sich ein permanentes Wechselspiel zwischen Imaginärem und Realität, wobei aber "das imaginäre Potenzial des Bildes" mehr und mehr "an Bedeutung gewinnt. Der Begriff des image bezeichnet diesen Prozess". In der Stadt der Gebrüder Grimm mit ihrer Volksmärchensammlung hat jeder seine persönliche Vorstellung von einem "Schneewittchen" im Kopf - von der alten Kinderbuchillustration bis zum Disney-Trickfilm überlagern allerlei kulturelle Erinnerungsbilder unsere bildlliche Phantasie. Diesem Potenzial der individuellen Vorstellung stellt z.B.  Pierre Huyghe mit dem Neonschriftzug "I Do Not Own Snow White" (2005) "den Rechtsanspruch auf eine spezifische bildliche Darstellung gegenüber. Indem er das Recht thematisiert, hinterfragt er zugleich, ob individuelle Vorstellung einen originären Ursprung besitzen kann oder sich nicht vielmehr aus einer Vielzahl existierender Bilder zusammenfügt." www.fridericianum.org

Hochschulen

Richard Sapper gestorben

RICHARD SAPPER, Foto: Richard Sapper

Prof. Richard Sapper verstarb im Alter von 83 Jahren in Mailand. Der Industriedesigner hat an der Stuttgarter Kunstakademie von 1986 bis 1997 als Professor für Industriedesign gelehrt. www.abk-stuttgart.de

Preview

Dialogführung zu Song Dong In der Kunsthalle Düsseldorf

Derzeit ist in der Kunsthalle am Grabbeplatz in Düsseldorf die erste Retrospektive des chinesischen Künstlers Song Dong zu sehen. Er ist einer der wichtigsten, international anerkannten Konzept-Künstler Chinas, der, in den Bereichen Performance, Bildhauerei, Video, Installation tätig, auf der letzten Documenta mit einem, bepflanzten, aus Abfällen bestehenden Hügel Aufsehen erregte. Am Donnerstag, den 28.01.,um 18.00 Uhr lädt die Kunsthalle zu einer Dialogführung ein. Den Dialog führen Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle und Kurator der einzigartigen Show, und unser langjähriger Korrespondent, Autor und Kurator Heinz-Norbert Jocks, der, seit elf Jahren China bereisend, dort unter anderem an der Tianjin Academy of Fine Arts unterrichtet. www.kunsthalle-duesseldorf.de

 

Preise

Bonnefanten-Preis

CAI GUO-QIANG, Fotoquelle. Wikipedia/Ed Schipul

Cai Guo-Qiang gewann den Bonnefanten Award for Contemporary Art (BACA) 2016 (50.000 Euro). Neben dem Preisgeld darf der Künstler die Ausrichtung einer Einzelausstellung im Maastrichter Bonnefantenmuseum mit Katalog im Herbst 2016 beanspruchen. Der Maler, Bildhauer und Aktionskünstler lebt seit 1995 in New York und vertrat China 1999 auf der Biennale von Venedig und wurde für seinen Beitrag auch mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet. 2005 wirkte er ein weiteres Mal in Venedig, diesmal als Kurator auf der Biennale. www.bonnefanten.nl

Preise

Deutscher Lichtkunstpreis

MISCHA KUBALL, Foto: Schiko, Düsseldorf

Mischa Kuball nahm den Deutschen Lichtkunstpreis entgegen (10.000 Euro). Der Preis wird von der Robert Simon Kunststiftung vergeben; die Verleihungszeremonie fand im Kunstmuseum Celle statt. www.celle.kunst.de

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