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Preise

Kunstpreis der Saalesparkasse

LUCY KÖNIG, Foto: Marco Warmuth

Lucy König aus dem Fachgebiet Bildhauerei/Metall erhält in diesem Jahr den Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse Halle. Anerkennungen erhielten die Arbeiten von Karl Pompe (Zeitbasierte Künste) und Marie Lynn Speckert (Bildhauerei/Metall). Der Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse ist mit 2500 Euro dotiert und wird für das beste Diplom im Fachbereich Kunst der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle verliehen. www.burg-halle.de

Aktionen & Projekte

Circuit

JERIEN VANDESANDE, Circuit 03, Foto: Kristof Francken

Das Projekt "CIRCUIT – Feedback Studies von singuhr – projekte" mit dem belgischen Klang- und Medienkünstler Jeroen Vandesande ist sowohl eine „klassische“ installative Ausstellung als auch ein künstlerisches Forschungsprojekt zum Thema Feedback in der aktuellen Kunst. Während einer zweimonatigen Projektresidenz entwickelt Vandesande eine neue Klanginstallation direkt im Projektraum der Schering Stiftung in Berlin. Die Ausstellung dort läuft vom 10. September bis zum 24. Oktober 2015. „singuhr – projekte“ wurde 2014 als Nachfolgeorganisation der „singuhr – hoergalerie“ gegründet. Die Initiative versteht sich als dezentraler Produktionsort, der die Entwicklung von Klang- und klangbasierter Medienkunst auf unterschiedlichen Ebenen aktiv vorantreiben will. www.schering-stiftung.de

Hochschulen

Bühnenbildner-Retrospektive

JÜRGEN ROSE, Rheingold, 1980, Hamburg, „Was ihr wollt“, 1980, München, Foto: Copyright W. Hösl

Mehr als fünf Jahrzehnte hat Jürgen Rose, von 1973 bis 2000 Professor für Bühnenbild an der Kunstakademie Stuttgart, die Münchner Schauspiel- und Opernbühnen geprägt. Die Bayerische Akademie der schönen Künste München und das Deutsche Theatermuseum in München widmen ihm nun zeitgleich bis zum 18. Oktober 2015 Ausnahmekünstler zwei Ausstellungen, die Jürgen Rose selbst eingerichtet hat. In der Akademie können rund 150 Originalkostüme betrachtet werden. Das Deutsche Theatermuseum zeigt neben Kostümen die ästhetischen Gestaltungsprinzipien seiner Bühnenräume anhand zahlreicher Originalmodelle. „Referenzen zu langjährigen künstlerischen Partnern wie Hans Lietzau, Dieter Dorn, John Cranko oder John Neumeier werden sichtbar, Inspirationsquellen, Materialsammlungen und digital aufgeblätterte Skizzenbücherbieten ein „Making of“. Einen Höhepunkt bilden die von Jürgen Rose mit Hingabe gezeichneten Originalentwürfe für Bühnen und Kostüme.“ www.badsk.de

Aktionen & Projekte

Occupy New York in Bremen

BRANDSTIFTER. Liberty Place New York

Der Mainzer Künstler Stefan Brand mit dem Pseudonym „Brandstifter“ inszeniert Occupy New York an einem Bauzaun in Bremen. in Bremen. Das Motiv „Liberty Place New York“ klebt er dort als A2-Poster am Bahnhofsvorplatz an. Die Foto-Collage mit einem inszenierten Foto rekurriert auf die Aktion des Künstlers 2011 im Occupy Camp in Manhattan, greift auch anonyme Graffitie-Tags aus der NY Subway auf. „Das Ausstellungsprojekt der Bremer Institutionen Zentrum für Künstlerpublikationen, GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst und Künstlerhaus Bremen nimmt die veränderten Konstellationen im und um den öffentlichen Raum auf und spürt der Frage nach, auf welche Weise sie in der aktuellen künstlerischen Produktion seit 1960 gespiegelt, unterlaufen, aufgenommen oder generell thematisiert werden.“ (Ausstellung im Studienzentrum Bremen bis 4. Okt. 2015). www.stadtbesetzung.de

Galerien & Auktionshäuser

Kulturgutschutzgesetz

In einem offenen Brief an Kulturstaatsministerin Monika Grütters wehren sich die Galeristen gegen die geplante Verschärfung des Kulturgutschutzgesetzes: es soll den Verkauf von "nationalem Kulturgut ins Ausland verhindern. Das Vorhaben sei „restaurativ“ und erinnere „erschreckend an nationale Verordnungen der deutschen Geschichte“, beschweren sich die Galeristen. Das Gesetz "würde nicht nur restriktiv den deutschen Kunsthandel und musealen Leihverkehr kontrollieren und behindern; es steht auch der durch Grundgesetz und europäische Verträge garantierten Niederlassungsfreiheit und dem freien Warenverkehr diametral entgegen." Unter dem massiven öffentlichen Druck versprach Ministerin Grütters inzwischen Nachbesserungen.

Kulturpolitik

Kulturetat: fünf Prozent mehr

Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2016 sieht fünf Prozent mehr für die Kultur vor als im jetzigen Etat. Das sind rund 60 Mill Euro mehr als 2015. Neben diversen Stiftungen werden auch die Kulturfonds (z.B. der Kunstfonds und der Fonds Soziokultur) von der Steigerung profitieren können. Vorgesehen sind u.a. 12 Mill. Euro für die Deutsche Welle, 3,5 Mill. Euro für das Humboldtforum Berlin, 380.000 Euro für die Klassik Stiftung Weimar und 520.000 Euro für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

Biennalen

Photoquai-Biennale

NAMSA LEUBA, Beitrag zu „Photoquai 2015“, Musé du Quai Barnsy, Paruis, Copyright: Namsa Leuba

Für den Zeitraum 22. September bis 22. November 2015 ist die fünfte Photoquai-Biennale of World Images in Paris angekündigt. Das Thema lautet: „We are Family“. Künstlerischer Direktor ist Frank Kalero. Er präsentiert 400 ausgewählte Fotografen auf Displays am Seine-Ufer (Quai Branly). Der Schwerpunkt liegt auf Werke von Fotografen, die in Europa noch weitgehend unbekannt sind, und die nun über die Auswahl ihrer Arbeiten in Paris in einen „kulturellen Dialog“ eintreten.

Ausschreibungen

ifa-Förderung

Am 15. August 2015 endet beim ifa-Institut für Auslandsbeziehungen die Bewerbungsfrist für Projekte im Jahr 2016. Förderung kann in den Bereichen Transport-, Reise- und Mietkosten für technisches Equipment beantragt werden. Gefördert werden in öffentlichen Museen und nicht-kommerziellen Galerien stattfindende Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Beteiligungen an international besetzen Ausstellungsprojekten und an internationalen Biennalen. Institut für Auslandsbeziehungen, Abteilung Kunst, Ingrid Klenner, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart, Tel. +49.711.2225-171, Fax +49.711.2225-194, klenner(at)ifa.de, www.ifa.de/kunst/kunstfoerderung/ausstellungsfoerderung.html

Ausschreibungen

Kunst im Stadtbild Wolfsburgs

Der Ideenwettbewerb „Kunst im Stadtbild Wolfsburgs - KiS“ richtet sich an Studierende und Absolventen/innen der Fachrichtung "Freie Kunst" und anderer Kunst-Studiengänge mit dem Schwerpunkt „Kunst im öffentlichen Raum“ an deutschen Hochschulen. Geboten wird die Möglichkeit, Ideen für Projekte zur Kunst im Stadtbild in Wolfsburg vorzuschlagen. Es steht den Teilnehmenden frei, für welchen Standort innerhalb des Stadtraums sie ihre Projekte entwickeln möchten. Einsendeschluss: 11. September 2015, Kontakt: Stadt Wolfsburg, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation , „Ideenwettbewerb zur Kunst im Stadtbild Wolfsburgs – KiS“, Postfach 10 09 44, 38409 Wolfsburg, Goethestraße 10a, 38440 Wolfsburg. izs-stadtarchiv@stadt.wolfsburg.de

Kulturpolitik

Gefährdete Kulturgüter

IMK-ZENTRUM Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste

Erforderliche Brandschutzmaßnahmen für das IMK-Institut für Bildung, Medien und Kunst in Lage-Hörste kosten mindestens 3 Mill. Euro. Gelingt es nicht, für die Sanierung des Gebäudes aus dem Jahre 1954 genügend Spendengelder einzusammeln, steht das Zentrum für die gewerkschaftspolitische Bildungsarbeit Ende 2015 vor dem Aus. Der Deutsche Kulturrat hat das Bildungszentrum daher auf seine Rote Liste der gefährdeten Kulturgüter gesetzt. Aus das Bach-Festival in Armstadt (Thüringen) droht dem Ritstift zum Opfer zu fallen und steht daher ebenso auf dieser Liste wie das Musiktheater und die Tanzkompagnie in Neustrelitz und eine Bibliothek in Erfurt. www.kulturrat.de

Ausschreibungen

Spiekerooger Zeltplatzresidenz

Die Spiekerooger Zeltplatz Residenz beinhaltet ein Honorar von 1.000 Euro, sowie maximal 1.000 Euo Projektkosten. Die Projektkosten sind nach Abschluss des Projektes mit der Nordseebad Spiekeroog GmbH abzurechnen. Der Künstler residiert ab dem 1. Juni 2016 vier Wochen auf dem Zeltplatz von Spiekeroog, in einem dort bereitgestellten Zelt. Die Ausschreibung richtet sich an Installations-, Land Art-, Performance-, Foto- und Videokünstler. Erwünscht sind konzeptionelle, temporäre Projekte im öffentlichen Raum und/oder partizipative Projekte. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2015. Infos: www.spiekeroog.de

Aktionen & Projekte

Bildhauersymposion Skulpturen Rheinland-Pfalz

ANKÜNDIGUNGSPLAKAT zum Bildhauersymposion Skulpturen Rheinland-Pfalz e.V., 2015

Das diesjährige Bildhauersymposion des Skulpturen Rheinland-Pfalz e.V. findet vom 20. August bis zum 20. September 2015 im Natursteinwerk Picard (Schweinstal) statt. Die Vernissage ist am 20. August 2015 in Kaiserslautern bei Human Solutions (Europaallee 10). Eine Werkschau im Steinbruch ist für den 6. September 2015 (11Uhr) angekündigt. Künstlerliste: Christian Heß, Gabriele Künne, Lorena Olivares, Attila Rath Geber und Robert Schmidt-Matt. www.skulpturen-rheinland-pfalz.de

Aktionen & Projekte

Fotofestival Athen

NEUES BENAKI-MUSEUM, Fotoquelle: Wikipedia/Kanakari – Lizenz CC-by-sa 3.0

Bis zum 31. Juli 2015 läuft in Athen das Fotofestival „Reframe Memory“. Austragungsort ist das Benaki Museum. Im Hauptprogramm werden in fünf Museumssälen 76 etablierte und junge Fotokünstler vorgestellt, 12 Multimedia-Programme und Fotobücher. www.photofestival.gr

Hochschulen

Münster: Neuberufung

MARIANA CASTILLO DEBALL, Foto: Hubertus Huvermann / Kunstakademie Münster

Mariana Castillo Deball wurde als Professorin für Bildhauerei an die Kunstakademie Münster berufen. Sie tritt die Nachfolge von Ayse Erkmen an, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. Deball nahm ihre Lehrtätigkeit noch im gerade beendeten Sommersemester auf. Sie lebt in Berlin und Amsterdam. www.kunstakademie-muenster.de

Preise

Kunstpreis der Stadt Nordhorn

BENJAMIN HOULIHAN, Installationsansicht Broken Spaces, KAI 10 I Arthena Foundation 2015, Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf

Benjamin Houlihan erhält den Kunstpreis der Stadt Nordhorn 2015. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Ausstellungseröffnung in der Städtischen Galerie Nordhorn am 4. Dezember 2015. Houlihan ist gelernter Steinmetz, lebt und arbeitet in Düsseldorf und wird von der Kölner Galerie Thomas Rehbein vertreten. www.staedtische-galerie.nordhorn.de

Hochschulen

Sockel-Alarm

ILLUSTRATION zur Pressemeldung, ohne Titel

Am 21. Jui 2015 wird auf dem Mainzer Jockel Fuchs-Platz die fünfte Ausstellung in der Reihe "Sockel-Alarm" eröffnet. 2011 ging Hans Arps „Schlüssel des Stundenschlägers“ als Leihgabe an das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck, wo er ein temporäres Heim gefunden hat, bis die kommende Rathaussanierung abgeschlossen ist. Zurück blieb i Mainz ein leerer Sockel, dem das Kulturdezernat und die Klasse für Bildhauerei von Prof. Sabine Groß der Kunsthochschule Mainz für die Zwischenzeit gemeinsam eine neue Bestimmung gegeben haben. Julia Kothe bestreitet nun die jüngste Ausgabe der Reihe mit ihrer Arbeit„#5 SmartMetal“.

Personalien

Mel Ramos 80 Jahre

Mel Ramos, Fotoquelle: Wikipedia/Vernissagefan

Mel Ramos feiert am 24. Juli 2015 seinen 80. Geburtstag. Er ist der letzte noch lebende Vertreter der Pop Art-Generation, die in deen 1960er Jahren im Kunstbetrieb tonangebend war. Berühmt wurde er mit seinen hyperrealistisch-grafisch gemalten Pin Up-Motiven.

Ausschreibungen

ifa-Künstlerkontakte

Das Programm Künstlerkontakte des ifa fördert die inhaltliche Zusammenarbeit zwischen deutschen Kulturschaffenden und Kulturschaffenden aus Transformations- und Entwicklungsländern. Es unterstützt Arbeitsaufenthalte und Reisen nach Deutschland und Reisen deutscher Kulturschaffende für Projekte in Entwicklungs- und Transformationsländern. Reise- und Aufenthaltskosten können gefördert werden für: Ausstellungen, Performances, Artist-in-Residence Programme, Workshops, Vorbereitungs- und Recherchereisen, internationale Veranstaltungen wie Symposien, Konferenzen und Vorträge. Deadline: 31. August 2015. Info: www.ifa.de

Museen & Institutionen

Anonyme Zeichner

PRESSEBILD ZU ANONYME ZEICHNER, Foto: Copyright Anke Becker

Der Berliner Kunstverein Tiergarten zeigt in seiner Galerie Nord vom 2. bis zum 29. August 2015 die Ausstellung "Anonyme Zeichner". 600 Zeichnungen von zum Teil renommierten Künstlern werden ohne Namensnennung ausgestellt: ein Experiment zu der Frage, ob das Urteil übert ein Kunstwerk anders ausfällt, wenn man den Namen des Schöpfers nicht kennt. Neu ist die Idee nicht: auf der Museumsinsel Hombroich bei Neuss stellte man bereits in den 1990er Jahren in den Pavillons Khmer-Plastiken aus Kambodscha ohne jeglichen Hinweis auf Datierung oder inhaltlicher Bedeutung aus, um "Kunstgenuss pur" zu bieteb, ohne dass ehrfurchtheischendes Name-dropping den Blick verstellt. www.kunstverein-tiergarten.de

Preise

Preis des Künstlerhaus Ahrenshoop

FRANCA BARTHOLOMÄI „NIHIL EST“, Holzschnitt, 2014

Franca Bartholomäi und Klaus Hack erhielten den Preis des Freundeskreises des Künstlerhaus Ahrenshoop e.V. Prämiert wurden die Arbeiten von Klaus Hack „LUFT, WASSER, FEUER, ERDE“ von Klaus Hack und „NIHIL EST“ von Franca Bartolomäi. Bis zum 7. September 2015 sind diese und die Ausstellung im Neuen Kunsthaus zu sehen.zu sehen. Die Künstlerin und der Künstler erhalten jeweils ein Fördergeld in Höhe von 300,- Euro sowie einen 10-tägigen kostenfreien Arbeitsaufenthalt im Gästeappartement des NEUEN KUNSTHAUS. Gestiftet wurde der Preis von der Druckerei Weidner Rostock. www.kuenstlerhaus-lukas.de

In eigener Sache

KUNSTFORUM Biennale Band ist in der App verfügbar!

4 Wochen nach Eröffnung der Biennale!
Die Komplettdokumentation der weltgrössten Kunstausstellung

Handbuch - Begleiter - unentbehrliches Nachschlagewerk

Eine Woche vor Erscheinen der Printausgabe können Sie jetzt die neue Ausgabe als E-Paper im App Store und im Google Play Store ab sofort downloaden und auch offline lesen. Als Abonnent kostenlos: Loggen Sie sich mit Kundennummer und Passwort ein. Das ganze Heft wird auf Ihr Gerät geladen und ist dann jederzeit verfügbar, Sie können das Heft auch dann lesen, wenn Sie gerade nicht online sind.

Die 56. Biennale Venedig war und ist eine Herausforderung.
Nicht nur die von Okwui Enwezor kuratierte Hauptausstellung „All the World’s Futures“ mit ihren 136 Künstlern, auch 89 nationale Pavillons sowie zumindest einige der 44 „Kollateralen Events“ gilt es zu bewältigen.

Für alle, die bereits da waren, bietet dieser KUNSTFORUM-Doppelband die Möglichkeit, das Chaos der Eindrücke zu sortieren. Für alle, die noch hinfahren wollen, wird dieser 608 starke Doppelband und die erstmals realisierte App hilfreicher Wegbegleiter. Und diejenigen, die es nicht nach Venedig schaffen, erhalten hiermit
die vollständigste Dokumentation der internationalen Großausstellung.

Ob kleine Dachkammer im Palazzo Mora (Seychellen) oder 7,5 Millionen Dollar teurer Neubau in den Giardini (Australien):
Traditionell dokumentiert KUNSTFORUM sämtliche nationalen Pavillons der Biennale Venedig und die komplette Hauptausstellung mit ihren Haupt-und Nebenschauplätzen mit fotografischen Rundgängen (Wolfgang Träger) sowie kurzen Erläuterungstexten (Susanne Boecker und Sabine B. Vogel). 

Außerdem Interviews mit vielen der beteiligten Künstlern oder Kuratoren  (Armenien, Australien, Belgien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Irak Luxemburg, Kanada, Korea, Italienisch-Lateinamerikanisches Institut, Lettland, Niederlande, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Singapur, Spanien, Volksrepublik China, USA). Im Fokus steht wieder der deutsche Pavillon, der diesmal als „Fabrik“ firmiert.

Kritischen Essays und Analysen von unserem KUNSTFORUM Biennale Team:

  • Heinz-Norbert Jocks nähert sich der konzeptuellen Haltung Okwui Enwezors an...
  • Einen kritischen Rundgabg durch „All the World’s Futures“ unternimmt  Amine Haase.
  • Sabine B. Vogel fragt ob die aktuelle Biennale Venedig eine gigantische Geldmaschine ist.
  • Max Glauner widmet sich intensiv den performativen Formaten:  für ihn zeichnet sich damit ein epochaler Wandel ab: „Mit der 56. Biennale ist man endgültig ins Zeitalter der Post-Performance eingetreten.“
  • Und: Wie stellt sich die muslimische Welt im Rahmen der internationalen Großausstellung dar? Abgeschritten ist Glauner die „Achse des Bösen“ mit den Länderpavillons Iran, Syrien und Irak, außerdem stattete er den Pavillons der Türkei, Ägyptens und der Vereinigten Arabischen Emirate einen kritischen Besuch ab.
  • Michael Hübl diskutiert die Schwierigkeit, gesellschaftliche Konfliktlinien mit ästhetischen Mitteln zu reflektieren und die künstlerische Produktion als Instrument politischer Bewusstseinsbildung einzusetzen.

u.v.a.m

Personalien

Ai Weiwei bekommt Pass zurück

AI WEIWEI, Foto: Heinz-Norbert Jocks

Ai Weiwei hat nach vierjährigem Passentzug sein Reisedokument zurück erhalten. Ob er jetzt tatsächlich aus China ausreisen dürfte, ist allerdings weiterhin unklar. 2011 war der oppositionelle Künstler für 81 Tage inhaftiert. Offiziell warf man ihm Steuervergehen vor; er selbst und auch politische Beobachter nehmen jedoch an, dass die Drangsalierung durch die chinesischen Behörden aufgrund seiner kritischen Haltung erfolgt. Der Pass war nach seiner Haftentlassung ohne Begründung einbehalten worden. Dadurch konnte der Künstler bislang auch nicht nach Berlin kommen, um hier eine Gastprofessur anzutreten.

Museen & Institutionen

Karlsruher Museumsnacht

SCHNIPO SCHRANKE, Foto: Copyright Jenny Schäfer

Für Samstag, den 1. August 2015 ist die Karlsruher Museumsnacht angekündigt. Ber Badische Kunstverein beteiligt sich mit enem Programm aus fachkundigen Führungen durch die aktuellen Ausstellungen,  Bastel- Aktionen für Kinder sowie einem Konzert der Band Schnipo Schranke auf der Open Air-Bühne in der Karlsruher Waldstraße. Unter dem Titel „Or, a building“ zeigt die neuseeländische Künstlerin Ruth Buchanan ihre bislang umfangreichste Einzelausstellung in Deutschland. Buchanans Interesse gilt (Ordnungs-)Systemen, die in der Kulturproduktion immer wieder zur Anwendung kommen: Formate des Displays (Buch oder Vitrine), Strukturen zur Aufbewahrung (Sammlung, Archiv oder Bücherei) und Räume der Bearbeitung (Atelier, Galerie oder Museum). www.badischer-kunstverein.de

Biennalen

Künstler-Biennale im Haus der Kunst

KRISTOF KINTERA, I see I see I see, 2009, mixed media, mechanical and acoustical object, Copyright: Krištof Kintera 1995–2015

"In einer zunehmend globalisierten Welt, deren einzige Kontinuität in der unablässigen Verflechtung von Diskontinuitäten steht, haben verbindliche Systeme und Zeichen, Symbole und Allegorien längst ihren Gehalt als gesellschaftliche Übereinkunft eingebüßt. Im Bewusstsein der verloren gegangenen Verbindlichkeiten generieren zeitgenössische Künstler in ihren Werken subjektive Codes und geheimnisvolle Chiffren, deren Lesarten vieldeutig und kontextbezogen sind, doch keinesfalls hermetisch. Die Antwort auf die populäre Frage 'Was will uns der Künstler mit seinem Werk sagen?' kann allein in der Sprache der Kunst erfolgen..." Damit beschäftigt sich die Biennale im Haus der Künstler, die nun zum zweiten Mal in München im Haus der Kunst stattfindet. Termin: 8. August bis 27. September 2015. Künstlerliste: Kurt Benning, Burkard Blümlein, Heiner Blum, Monika Brandmeier, Albert Coers, Jiří David, Lucia Dellefant, Christoph Fikenscher, Sandra Filic, Ossi Fink, Felicitas Gerstner, Helga Griffiths, Rita Hensen, Fabian Hesse, Krištof Kintera, Maud Kotasová, Markus Krug, Labor 45 (Barbara Herold & Katrin Petroschkat, Eva Lammers, Albert Lohr, Patricia London Ante Paris, Edgar Lorenz, Michael Lukas, MXMLN, Herbert Nauderer, Maria & Neda Ploskow, Olaf Probst, Reality (Jiří David, Jan Kadlec, Milan Salák), Berthold Reiss, Eva Ruhland, Pavel Schmidt, Vladimír Skrepl, Wolfgang Stehle, Margita Titlová–Ylovsky, Veronika Veit, Oliver Westerbarkey, Henk Wijnen, Georg Winter u.a. www.kvhdk-muc.de

Aktionen & Projekte

Ahoy 2 you

VERA SOUS, Workshop Ahoy 2 you in Aachen, 2015, Foto: Anne Gold

Sinnvoller geht es nicht! Die Aachener Künstlerin Vera Sous hat mit einem Aufruf unter dem Motto „Ahoy 2 You“ jugendliche Flüchtlinge und Asylsuchende dazu eingeladen, während eines dreiwöchigen Sommer-Workshops unter ihrer Anleitung gemeinsam ein großes Hausboot zu bauen. Ein solch soziales Kunstprojekt eignet sich hervorragend dazu, die Integration der neuen Bewohner der Stadt zu fördern. Sous denkt an eine Art Arche Noah, in welche jeder Teilnehmer seine persönlichen Wünsche und Hoffnungen einbringen kann. Überdies werden den Teilnehmern vielerlei handwerkliche und technische Fähigkeiten nahe gebracht, in denen sie sich erproben können. Ein Blick in die Werkstatt, zu welcher der ansonsten von Wolfgang Becker bespielte großzügige Laden „Kunstwechsel“ umgerüstet wurde, zeigt, wie viel kreative Potenz in den Jugendlichen schlummert. Da wird eifrig und phantasiereich gesägt, gehämmert, genäht, geklebt und gemalt: die ersten sichtbaren Ergebnisse, der hölzerne Bug des Bootes und mehrere skulpturale Aufbauten, sind wahrlich imponierend; das Geschaffene feuert die Werkelnden selbstredend zu weiteren handwerklichen Höhenflügen an. Eine lockere, freudvolle, konstruktive Atmosphäre durchströmt den Raum. Man spürt ein Miteinander, und das, obgleich die zeitweilig annähernd 30 Jugendlichen aus Afghanistan, Syrien, Eriträa, Albanien, Guinea, Irak, Iran ... sich kaum untereinander verständigen können. Selbst geringe Deutschkenntnisse sind da hilfreich, nicht zuletzt auch für die Assistenten und Unterstützer der Aktion, zu denen u.a. die Malerin Michaela Frank und die Kunsthistorikerin Ana Sous zählen. Das schönste Geschenk der Aktion: es bilden sich echte Freundschaften unter den Teilnehmern und mit den einheimischen Besuchern. Am kommenden Samstag wird das Fastenbrechen des Ramadan mit einem musikuntermalten Zuckerfest begangen und am 26.7. 2015 findet das große Abschlussfest in Aachen statt. Das Boot selbst wird an einen anderen Ort schippern und von dort aus Kunde von diesem gelungenen Ereignis geben.

Aktionen & Projekte

Skulpturengarten Hagebölling

WILFRIED HAGEBÖLLING, Stollen, 1985/90, Stahl, Höhe 3 m

Seit 2001 hat der Bildhauer Wilfried Hagebölling in einem Naturschutzgebiet am Ortsrand von Paderborn einen Skulpturengarten angelegt. Er umfasst voluminöse, begehbare Stahlskulpturen des Künstlers, aber auch Arbeiten aus Stein und Beton. Unlängst wurde dieses Projekt in das Europäische Gartennetzwerk (EGHN) aufgenommen. Der Skulpturengarten von Wilfried Hagebölling im Stadtteil Sennelager ist bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat von 15 – 18 Uhr geöffnet u. n. Vereinbarung (Tel. 05251-25255). www.wilfriedhageboelling.de

Aktionen & Projekte

Lichtfalle Hamburg

HAMBURGER CRUISE DAYS 2014, Fotoquelle: Wikipedia/Dav Hir

Nana Petzet und Bernd Reuter inszenieren vom 7. bis zum 11. August 2015 im Hamburger Hafen eine temporäre Lichtinstalltion zur Untersuchung der Auswirkungen des „Blue Port“ auf die Artenvielfalt. Der Mensch ist eigentlich ein tagaktives Lebewesen, und früher bedeutete die Verrichtung eines „Tagwerks“ jene Arbeitsleistung, die man zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang erledigen kann. Doch seit es elektrifizierte künstliche Beleuchtungen gibt, hat der Mensch die Umwelt seinen veränderten wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnissen angepasst und „mit Hilfe von künstlicher Beleuchtung seinen Aktivitätsradius auf die Nacht ausgedehnt.“ Petzet und Reuter sehen darin aber auch ein „Umweltproblem der Lichtverschmutzung“, das „im Vergleich zu Radioaktivität, Lärm, Klimawandel, Luft- und Wasserverschmutzung offenbar weniger wahrgenommen“ werde. Mit ihrer „Lichtfalle Hamburg“ testen die beiden Künstler nun die Attraktivität blauer Leuchtstoffröhren auf Insekten. Solche Röhren hatte der Lichtkünstler Michael Batz anlässlich der „Cruise Days“ verwendet und dafür 40 km Kabel für 12.000 Lichtquellen verlegt und damit die Parade der Hamburger Kreuzfahrtschiffe illuminiert. Für Petzet und Reuter steht dieser „Blue Port“ „exemplarisch für eine Politik des Hamburger Stadtmarketings, die künstliche Beleuchtung unhinterfragt als ästhetisches Mittel feiert, immer nach dem Motto: Licht erzeugt Aufmerksamkeit, Licht zieht Besucher an, also je mehr Licht, desto besser...“ Ihr Projekt „Lichtfalle Hamburg bringt am Beispiel des „Blue Port“ die Folgen von groß angelegten Stadtilluminationen auf die Artenvielfalt zur Sprache und bezieht sich im übertragenen Sinn auch auf die ganze Stadt als „Lichtfalle“ für alle lebenden Organismen, einschließlich des Menschen...“ www.lichtfallehamburg.de

Aktionen & Projekte

Fotodoks-Festival

FOTODOKS-Festival, Bildmotiv zum Pressetext (Ausschnitt)

Das Festival “Fotodoks” für Dokumentarfotografie wird vom 13. bis zum 18. Oktober 2015 unter dem Motto “Past is now” ausgerichtet. Partnerregion sind in diesem Jahr die Länder Ex-Jugoslawiens. Zum Festival-Thema heißt es: „In jedem Heute bleibt das Gestern spürbar – als Vorbild oder prägender Einfluss, verschwommene Erinnerung oder traumatisierendes Erlebnis, als Wiederholung oder Neudefinition von bereits Dagewesenem. Sowohl in die Geschichte Ex-Jugoslawiens, als auch Deutschlands ist die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eingeschrieben: vor 20 Jahren hat das Friedensabkommen von Dayton den Krieg in Bosnien und Herzegowina beendet und markiert damit einen der wichtigen historischen Eckdaten zwischen den Jugoslawienkriegen und der sukzessiven Unabhängigkeit der einzelnen Teilrepubliken. Während Ländergrenzen neu gezogen wurden, hat man in Deutschland mit der staatlichen Wiedervereinigung vor 25 Jahren eine Grenze aufgehoben. Diese beiden Wendepunkte geben Anlass, um sowohl über sich verändernde Territorien und Identitäten, als auch über Zeit, Erinnerung und Vergessen nachzudenken.“ www.fotodoks.de

Aktionen & Projekte

Skulpturenpark Waldfrieden

LYNN CHADWICK, „Conjunction IX“, Copyright und Courtesy: re-book marketing & kommunikation e.K., Bonn.

In einem Waldgelände zwichen den Wuppertaler Stadtteilen Elberfeld und Barmen hat der Bildhauer Tony Cragg einen Skulpturenpark eingerichtet. Das Gelände ist ideal geeignet, um Skulpturen inmitten wechselnder landschaftlicher Verhältnisse zu präsentieren. Der Skulpturenpark ist zu jeder Jahreszeit zugänglich. In zwei Gebäuden finden ganzjährig Wechselausstellungen sowie Kammermusikkonzerte und Lesungen statt. Für gehbehinderte Menschen ist das Außengelände nur eingeschränkt zugänglich. Die aktuelle Ausstellung zeigt bis zum 18. Oktobert 2015 einen Überblick über das bildhauerische Werk von Lynn Chadwick (1914-2003) in den 1950er und 1960er Jahren. Chadwick machte sich einen Namen mit Metallskulpturen, die „sowohl vom menschlichen Körper als auch von der Natur inspiriert wurden und deren Formensprache der reinen Abstraktion zum Teil sehr nahe kommt.“ www.skulpturenpark-waldfrieden.de

Aktionen & Projekte

Im Wald

ILLUSTRATION/PRESSEBILD zur Presseankündigung Im Wald (Ausschnitt)

Für den /./8./.9. August 2015 jeweils ab 17 Uhr haben die Künstler "katze und krieg", Oleg Soulimenko und Andrey Andrianov eine Performance-Aktion "Im Wald" im Bergischen Land angekündigt. Dazu heißt es: "Das Publikum wird mit dem Bus aus der Stadt entführt und in den ca. 35 Minuten entfernten Wald nahe von Overath gebracht, um dort die Performance Im Wald zu erleben." Tickets: 9 Euro/15 Euro, ermäßigt auch für Künstler. Kartenreservierung: Tel. 0151 / 17889289 oder katzeundkrieg@yahoo.de

Hochschulen

Münster: Kooperationsvereinbarung

KOOPERATIONSVEREINBARUNG: (v.r.) Prof. Maik Löbbert, Rektor der Kunstakademie Münster, Prof. Britta Peters, Prof. Kasper König, Prof. Dr.. Marianne Wagner, Frank Bartsch, Kanzler der Kunstakademie, Imke Itzen, Projektleitung SP17, Karl-Heinz Bonny, Vorsitzender des Freundeskreis der Kunstakademie Münster e.V., Foto: Martin Lehmann / Kunstakademie Münster</p

Die Kunstakademie Münster und die Freunde der Kunstakademie Münster e.V. haben eine umfangreiche Kooperation mit den Skulptur Projekte Münster 2017 geschlossen. Damit will man einen intensiven Dialog zwischen den Kuratoren und Künstlern der Skulptur Projekte 2017 mit den Studierenden der Kunstakademie ermöglichen. Zum Auftakt wurde soeben ein Seminar „Akademie-Museum.Maulwurfshügel“ abgehalten. Geplant sind zudem eine öffentliche Vortragsreihe „Münster Lectures (immer dienstags 18 Uhr) und ab Mai 2016 eine eigene Publikationsreihe. Kasper König, Britta Peters und Marianne Wagner nehmen bis zum Sommersemester 2017 Gastprofessuren an er Kunstakademie Münster wahr. „In Seminaren und Workshops werden sie mit den Studierenden die Inhalte der kommenden Ausstellung auf wissenschaftlicher Ebene diskutieren. Aber auch das Format 'Skulptur Projekte' im Allgemeinen und dessen Zukunft werden Gegenstand der Auseinandersetzung sein.“ www.kunstakademie-muenster.de

Kulturpolitik

UNESCO-Welterbe

HAMBURGER SPEICHERSTADT, Fotoquelle: Wikipedia/Holger Ellgard-GNU Free Documentation License

Die Unesco-Welterbe-Kommission beschloss die Aufnahme der Hamburger Speicherstadt und des Kontorhausviertel in die Liste des Weltkulturerbe. Es ist das erste Weltkulturerbe für Hamburg und die 40. Kulturstätte in Deutschland. Das zwischen 1920 und 1940 gebaute Kontorhausviertel war das erste Bürozentrum Europas. Die Büros nutzen damals die Reedereien un die Hafenverwaltung. Die Speicherstadt entstand zwischen 1895 und 1927 auf einer Inselgruppe in der Elbe. Die Lagerhäuser sind durch Kanäle, Brücken und Straßen miteinander verbunden.

Personalien

Neue Geschäftsführerin

LILIAN ENGELMANN, Foto: Nihad Nino Pusija

Lilian Engelmann übernimmt am 1. September 2015 die Geschäftsführung der nGbK-neue Gesellschaft bildende Kunst in Berlin. Die 38-jährige Kunsthistorikerin war bislang am Frankfurter Kunstverein tätig. Sie studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Betriebswirtschaft in Leipzig und Wien und verfügt über 12 Jahre Erfahrung als Ausstellungsmacherin und Projektmanagerin in der zeitgenössischen Kunst. www.ngbk.de

Preise

Bayerische Förderpreisträger

FÖRDERPREISVERLEIHUNG: Dr. Tobias Hammerl, Stadtmuseum Herzogskasten Abensberg sowie Friederike Kotouc von der Kunsthalle Schweinfurt und Christiane Rolfs mit Anna Logemann und Sonja Schweiger vom Museum im Kulturspeicher Würzburg freuen sich über den Förderpreis „Vermittlung im Museum“, mit dem Mitglied des Vorstands der Versicherungskammer Bayern, der Leiterin der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Dr. Astrid Pellengahr und Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Dr. Ludwig Spaenle Foto: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern/Vivi D'Angelo

Auf dem Bayerischen Museumstag in Kulmbach wurde der Förderpreis „Vermittlung im Museum“ von der Bayerischen Sparkassenstiftung an die Museumspädagogik des Museum im Kulturspeicher Würzburg verliehen. Die Museumspädagogik dieses Instituts wurde für das konzipierte, inklusive Projekt „Sinnbilder- Kunst mit allen Sinnen“ ausgezeichnet. Hierbei sollen Schülern mit Sehbeeinträchtigungen „Erlebnisfelder“ geboten werden, die sie selber mitgestaltet haben. Mit Hilfe des Preisgeldes können methodisch oder technisch innovative Vermittlungsansätze umgesetzt werden. Ziel des Wettbewerbs ist es, "die Vermittlungsbemühungen in den bayerischen nichtstaatlichen Museen und Ausstellungshäusern zu würdigen und nachhaltig zu fördern." www.kulturspeicher.de

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In eigener Sache

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