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Ausschreibungen

Stuhr-Stipendium

Die Künstlerstätte in Stuhr-Heiligenrode lobt für 2015/2016 je ein Wohn- und Arbeitsstipendium für die Bereiche Malerei und Bildhauerei aus. Für die Dauer von zehn Monaten werden einem/r Künstler/in aus Bremen oder Niedersachsen Atelierräume und eine Wohnung mietfrei zur Verfügung gestellt. Außerdem wird ein Stipendieum von 1.400,00 Euro/Monat ausbezahlt. Voraussetzung: abgeschlossenes Hochschulstudium. Abgabeschluss für Bildhauerei ist der 30. April 2015 und für Malerei der 31. August 2015. Ausschreibungsunterlagen bzw. weitere Infos bei: Gemeinde Stuhr, Blockener Straße 6, 28816 Stuhr, Tel. 04 21 / 56 95-2 46, Fax 0421 / 56 95-296, E-Mail: E.Woeltje@Stuhr.de, www.Stuhr.de.

Aktionen & Projekte

Artis

Die New Yorker Organisation Artis bemüht sich um die internationale Anerkennung zeitgenössischer israelischer Künstler. Dazu unterstützt die Initiative Ausstellungen israelischer Künstler sowohl in Museen als auch in alternativen Kunsträumen sowie Rechercheprojekte von Autoren, Wissenschaftlern und Kuratoren in Israel. Im Frühjahr 2015 stellt Artis auch ein neues Stipendienprogramm vor. www.artiscontemporary.org

Museen & Institutionen

Destination Wien

Die Kunsthalle Wien zeigt von 17. April bis 31. Mai 2015 die Ausstellung „Destination Wien 2015“. Sie schließt an die Ausstellungsreihe „Lebt und arbeitet in Wien“ an. Im Unterschied zu diesen Vorgängerausstellungen hat „Destination Wien 2015“ nunmehr ein übergeordnetes Thema: „Ausgehend vom Status quo der geopolitisch-kulturellen Lage Wiens und den sich hier öffnenden Potenzialen, Fragen und Konfliktfeldern wird die Ausstellung Formen der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten des Zusammenlebens präsentieren. Welchen Einfluss haben ökonomische, politische oder institutionelle Interessen auf die Bewohner der Stadt und auf die  Produktions- und Präsentationsbedingungen ihrer Künstler? Welchen Mehrwert generiert eine kulturell reiche Stadt wie Wien gegenüber ländlichen Gebieten? Wie gehen die Bewohner/innen der Stadt mit dem historischen Überbau um und wie werden gesellschaftliche Strömungen wahr-, an-  und aufgenommen? Wie sieht unsere Zukunft aus?“ www.kunsthallewien.at

Ausschreibungen

Krongarten 2015

Eine Grünfläche inmitten der Parkplätze, eine Oase inmitten dem Verkehr. Ein Ort der Ruhe, der Zusammenkunft, der Natur und der Kunst – all dies ist seit 2012 nach langen Diskussionen und viel Vermittlungsarbeit in der Krongasse möglich. Von 1. Mai bis 30. September 2015 werden in der Wiener Krongasse 2 Parkplätze zu einer öffentlichen Fläche mit einer begehbaren Skulptur umgewandelt. Sie dient als Treffpunkt und Ort für Veranstaltungen. Für die Gestaltung stehen 500 Euro zur Verfügung. Das Material muss leicht auf- und abzubauen sowie feuerfest sein. Einreichung einer digitalen Projektskizze von max 4 A4 Seiten als PdfDatei bis 15. Feb. 2015 an: art@hinterland.ag, www.krongarten.at

Personalien

Will Mc Bride gestorben

WILL McBRIDE, Foto: Copyright Dany Keller

Will Mc Bride, Fotokünstler, starb im Alter von 84 Jahren in einem Berliner Krankenhaus. Gebürtig war er aus St. Louis, lebte aber jahrzehntelang in Berlin und hatte dort 1957 die erste Ausstellung eines Fotografen im Amerikahaus.

Personalien

Lust und Freude

Ludwig Poullain (* 23. Dezember 1919 in Lüttringhausen) war von 1969 bis 1977 Vorstandsvorsitzender der WestLB und von 1967 bis 1972 Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). (Foto: Dominik Asbach)

Ludwig Poullain, bis 1977 Vorstandsvorsitzender der Westdeutschen Landesbank WestLB, trat dem Eindruck entgegen, die Bank habe seinerzeit Kunst nach einem nüchternen Investment-Plan angekauft. Der „Welt am Sonntag“ teilte Poullain mit: „Es ging mir nie darum, in Kunst zu investieren. Ich kaufte die Bilder aus Lust und Freude“. Über seine Nachfolger im Vorstandsbüro beklagte sich der kunstsinnige Ex-Banker, dass sie ein Bild von Beckmann aus diesem Büro auf den Flur verbannt hätten: „Es war ein starkes Bild, das einen hohen Widerstand erforderte. Das wollten meine Nachfolger nicht.“

Preise

Evonik Jugendkunstpreis

WETTBEWERBSBEITRAG ALBERT EINSTEIN GYMNASIUM FRANKENTHAL, Foto: Georg Lukas, Essen, Copyright: MKM

Der Evonik Jugendkunstpreis in Höhe von 5.000,- Euro geht an das Albert Einstein Gymnasium Frankenthal. Die Auszeichnung  gilt der Arbeit „Anpassung und Wagnis“, „die malerische Antworten auf einen erlebten Raum gibt.“ Den 2. Preis gewann das Andreae Gymnasium Herrenberg. Über den dritten Preis freut sich das Angela Merici GymnasiumTrier. Die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. präsentiert das Wettbewerbsprojekt „Jugend interpretiert Kunst“ im Duisburger Museum Küppersmühle. www.museum-kueppersmuehle.de

Ausschreibungen

Sozialwerk VG Bild-Kunst

Die Stiftung Sozialwerk der VG Bild-Kunst ist eine rechtsfähige Einrichtung. Sie gewährt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Urhebern im visuellen Bereich finanzielle Unterstützung in sozialen Notlagen, bei Erwerbs- und Berufsunfähigkeit sowie im Alter. Ihre Mittel erhält sie in erster Linie aus den Erträgen der VG Bild-Kunst. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung besteht nicht. Infos: www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/stiftung-sozialwerk.html

Ausschreibungen

Altena-Stipendium

Am 28. Februar 2015 endet die Einreichfrist für das Stipendium der Werkstatt Altena. Es dauert vom 1. Juni bis 30. November 2015 und ist mit 700 Euro/mtl. dotiert. In Frage kommen Bewerbungen mit einem Studienabschluss ab 2013. Deadline: 28. Februar 2015. Kontakt: www.werkstatt-altena.de/stipendium

Ausschreibungen

Förderung in Sachsen

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen unterstützt auch im zweiten Halbjahr 2015 künstlerische Arbeitsprojekte. Gefördert werden „überregional bedeutsame Projektideen“ von hoher künstlerischer Qualität und mit klarem inhaltlichen Profil. Die Vorhaben müssen im zweiten Halbjahr 2015 verwirklicht werden. Einsendeschluss ist der 1. März 2015. Antragsformulare sind unter www.kdfs.de bereitgestellt.

Biennalen

Triennale Fellbach

SUSANNE GAENSHEIMER, Foto: Renato Ribeiro Alves

Susanne Gaensheimer kuratiert die 13. Triennale Kleinplastik in Fellbach 2016. Im Hauptberuf ist Gaensheimer Direktorin des Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. Sie kuratierte den Deutschen Pavillon auf der 54. und 55. Biennale von Venedig. Die Fellbacher Triennale hat sich auf zeitgenössische Skulptur in kleinem Format spezialisiert. Die letzten Veranstatungen dort kuratieerten Ulrike Groos (2010) sowie Angelika Nollert und Yilmaz Dziewior (2013). Gaensheimer sieht im „eng umrissene Format der kleinformatigen Skulptur gerade in einer Zeit der formalen Entgrenzung und medialen Reizüberflutung... eine besondere Chance“. www.triennale.de

Museen & Institutionen

Trockel-Ausstellung

ROSEMARIE TROCKEL, Märzôschnee ûnd Wiebôrweh sand am Môargô niana më, Ausstellungsansicht 1.OG, Kunsthaus Bregenz. Foto: Markus Tretter. © Rosemarie Trockel, Bildrecht Wien 2015 und Kunsthaus Bregenz

Rosemarie Trockel wählte für ihre Werkschau im Kunsthaus Bregenz einen Ausstellungstitel in Vorarlberger Mundart: „Märzôschnee ûnd Wiebôrweh sand am Môargô niana më“ (frei übersetzt: Märzschnee und Frauenschmerz sind am Morgen nimmer mehr). Bis zum 6. April 2015 sind installativ inszenierte Caollagen und Poster zu sehen, sowie neue Werke, bei denen sie auf die Architektur des Museumsgebäudes eingeht. Architekt des Museums ist Peter Zumthor. www.kunsthaus-bregenz.at  

Galerien & Auktionshäuser

„A beautiful blur“

A blur, a beautiful blurry blur, 2014 curated by Giti Nourbakhsch. Installation view Galerie Karin Guenther, Hamburg

Giti Nourbakhsch,bis 2012 Galeristin in Berlin, kuratierte in Hamburg eine Ausstellung in der Galerie von Karin Günther. Die Werkschau mit dem Titel „A blur, a beautiful blurry blur“, bitet bis zum 14. März 2015 einen Einblick in das Werk von Marvin Gaye Chetwynd, Berta Fischer, Simone Gilges, Chris Johanson, Stefan Marx, Mike Ploog, Vincent Tavenne und Ina Weber.

Ausschreibungen

Nachwuchsstipendien in Österreich

Das österreichische Bundeskanzleramt lobt Start-Stipendien für den künstlerischen Nachwuchs aus. Für die Dauer von sechs Monaten werden 95 Stipendien mit 1.000 Euro/mtl. vergeben. Die Auslobung richtet sich an die Sparten bildende Kunst, Architektur, Design, Mode, künstlerische Fotografie, Video- und Medienkunst, Musik, darstellende Kunst, Filmkunst, Literatur und Kulturmanagement. Deadline: 31. März 2015. www.bundeskanzleramt.at.

Biennalen

Deutscher Pavillon: Vorstellung in Berlin

OLAF NICOLAI, Escalier du Chant, Performance, 30 Jan. 2011, Pinakothek der Moderne. Photo: Haydar Koyupinar © Pinakothek der Moderne, Bayerische Staatsgemäldesammlungen München. Courtesy Galerie EIGEN + ART, Leipzig/Berlin.

Für den 10. Februar 2015 ist eine öffentliche Vorstellung des deutschen Biennale-Beitrags angekündigt: der Eintritt zu der Veranstaltung im Berliner Kunstquartier Bethanien ist frei (Studio 1, Mariannenplatz 1). Der deutsche Pavillon in Venedig wird in diesem Jahr von Florian Ebner kuratiert. „Widerständige Bilder in Zeiten digitaler Überbelichtung“ heißt das Thema. „Die Ausstellung fordert die Besucher zu einer Reflexion auf über die materielle und politische Natur der Bilder im digitalen Zeitalter und einer globalisierten Welt. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler Olaf Nicolai, Hito Steyerl, Tobias Zielony und das in Kairo lebende Künstlerpaar Jasmina Metwaly und Philip Rizk geben an diesem Abend... einen Einblick in ihre künstlerische Haltung und ihre Arbeitsweise.“ www.deutscher-pavillon.org

Biennalen

Deutscher Pavillon: Förderung

Florian Ebner, geboren 1970 in Regensburg. Bild: Museum Folkwang

Mit insgesamt 150.000 Euro fördern drei Stiftungen aus Essen den diesjährigen deutschen Beitrag zur Biennale von Venedig. An der Unterstützung für den deutschen Pavillon beteiligen sich die RWE Stiftung für Energie und Gesellschaft, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und die Stiftung Mercator. Kurator des Pavillons ist Florian Ebner, im Hauptberuf Leiter der fotografischen Sammlung im Museum Folkwang. Es arbeitet schon seit langem mit diesen drei Stiftungen zusammen, insbesondere auch beim Aufbau seiner Fotoabteilung. Hauptsponsor des deutschen Pavillons ist der Sparkassen- Kulturfonds im Deutschen Sparkassen- und Giroverband. www.deutscher-pavillon.org 

Messen & Märkte

Art Karlsruhe

ART KARLSRUHE, Foto: Jürgen Rösner 

Für den Kunstjournalisten Helmut Lorscheid ist bei Kunstmessen „auch die Liste derer, die nicht dort ausstellen... interessant“. Dass der Berliner Galerist Johann König die Art Karlsruhe (5. bis 8. März 2015, Preview: 4. März 2015) meidet, ist ihm eine ausführliche Erwähnung wert. Die anderen, die kommen wollen und dürfen, teilen unter sich 35.000 qm für rund 200 One Artist-Shows und 20 Skulpturenplätze auf. Zwecks besserer Übersichtlichkeit ist der Parcours thematisch gegliedert: die Halle 1 ist unter dem Label „Limited“ in erster Linie für Editionen, Objekte und Fotografie reserviert. Neu in diesem Bereich sind z.B. die INDA Gallery und die Várfok Galerie aus Budapest mit ungarischer Fotokunst. In den Hallen 2 und 3 liegt der Schwerpunkt auf Malerei und Skulptur, und in der Halle 4 auf „Contemporary Art“. Zahlreiche Aussteller in der Halle 2 setzen in diesem Jahr auf Werke der ZERO-Gruppe, deren Arbeiten sich auf dem Markt zur Zeit großer Nachfrage erfreuen. Wer sich für Klassiker wie Chagall und Picasso interessiert, wird in der Halle 3 fündig. Mit 50.000 Besuchern jährlich zählt die Art Karlsruhe im zwölften Jahr ihres Bestehens zu den größeren Veranstaltungen dieser Art; und sie gilt als relativ solide: kein Party-Rummel wie in Miami, keine Rekordpreise mit Millionenbeträgen wie in Basel, sondern eher Durchschnittspreise bis etwa 60.000 Euro bei der Gegenwartskunst und bis etwa 150.000 oder 200.000 Euro bei der Klassischen Moderne machen das Profil dieser Kunstmesse aus. Über die Messe des vergangenen Jahres lästerte Rose-Maria Gropp in „Faz.Net“, sie sei „eine Veranstaltung für die Ausstattung des Eigenheims“ gewesen. Aber eine Kunstmesse ist nun mal in erster Linie eine Verkaufsveranstaltung, und wer den gutbürgerlichen Kunstgeschmack bedient, macht am ehesten gute Umsätze; fürs Experimentelle sind hingegen die Kunstvereine und die Kunsträume zuständig. Dass auf der Art Karlsruhe das ZKM und auf der Art Cologne die Kunsthochschule für Medien Sonderausstellungen bespielen dürfen, ist eher ein Alibi zur Versöhnung der Avantgarde-Kunst mit dem Kommerz. Unter den 210 Ausstellern sind in diesem Jahr 32 Neuzugänge, mithin immerhin 15 Prozent der Teilnehmer, die für mehr Abwechslung im Angebot sorgen. Knapp die Hälfte von ihnen kommt aus dem Ausland, davon sechs Galerien aus Italien. www.art-karlsruhe.de

Messen & Märkte

Art Paris Art Fair

Art Paris Art Fair, Pessebild

Vom 26. bis zum 29. März 2015 präsentieren auf der Art Paris Art Fair im Grand Palais 140 Galerien ihr Programm. Seit 2012 leitet Guillaume Piens die Messe mit moderner und zeitgenössischen Kunst, Design, Fotografie und den Ständen von Kunstverlagen. In diesem Jahr lässt die Veranstaltung eine deutliche Auffrischung erkennen: 51% seiner Aussteller, vor allem aber auch 51% der ausländischen Teilnehmer sind 2015 neu dabei. Nach Russland und China sind in diesem Jahr Singapur und Südostasien Ehrengäste auf der Art Paris Art Fair. Das Kunstprogramm von dort betreut Lola Lenzi als Kuratorin. Es umfasst einen Messeauftritt von zehn Galerien mit Kunst aus  Kambodscha, Birma, Malaysia, Indonesien, Singapur, Phillipinen, Vietnam und Thailand. www.artparis.com

Messen & Märkte

Art Market Budapest

Art Market Budapest. Pressebild

Der nächste Art Market Budapest findet vom 8. bis 11. Oktober 2015 statt. Die Bewerbungsfrist für Galerien läuft derzeit. Rabatte („Discounted rates“) können bei Anmeldung bis zum 31. März 2015 beansprucht werden, die endgültige Deadline für Anmeldungen ist der 31. Mai 2015. Kontakt: ART MARKET BUDAPEST Hegedű u. 9., 1061 Budapest, Hungary, info@artmarketbudapest.hu, +36.1.2390007, www.artmarketbudapest.hu, www.facebook.com/ArtMarketBudapest

Aktionen & Projekte

4000 Lichter

HERMANN-JOSEF HACK, „4000 Lichter“, Kunststation St. Peter, Köln, 2015, Foto: Andreas Pohlmann

Ein Zeichen der Gastfreundschaft und des Willkommenheißens setzte der Künstler Hermann Josef Hack in seiner Installation „Basislager“ in der Kunst-Station Sankt Peter in Köln. Dazu hatte Hack die Kölner aufgerufen, sich mit Kerzen an der Aktion zu beteiligen und im Kirchenraum 4.000 Lichter anzuzünden – eines für jeden Flüchtling, der sich dezeit in der Domstadt aufhält. „Neben einer ausgezeichneten Orgelmusik von Dominik Susteck, dem Klang der Friedensglocke der Chorweiler Gemeinde, die in Abständen geläutet wurde, wurde die freundliche Stille ab und zu von Zitaten aus dem Koran, der Bibel und Texten verschiedener Autoren unterbrochen, während hunderte Gäste ihre Lichter auf dem Boden zu einer riesigen Lichtfigur zusammenfügten“, berichtete der Künstler anschließend über die zweistündige Aktion.

Aktionen & Projekte

Reichenhaller Akademie

KUNSTAKADEMIE BAD REICHENHALL, Foto: Max Köstler

In diesem Jahr bietet die Kunstakademie Bad Reichenhall neue Studiengänge und Meisterkurse an. . Prof. Heribert C. Ottersbach führt den auf zwei Jahre angelegten Studiengang „Kanon der Malerei“ durch. Der einjährige Meisterkurs von Prof. Adam Jankowski wendet sich unter dem Titel „Das Spiel der Kontraste“ der Malerei im Zeitalter der elektronischen Medien zu. Malerei steht auch im Zentrum des einjährigen Meisterkurses von Rosa Loy „Malen ist wie Erdarbeiten“. Den Meisterkurs in Fotokunst leitet Thomas Florschuetz: „Sehen und Zeigen – Die Fotografie, das Sichtbare, die Darstellung“. Einwöchige Workshops betreuen Christa Näher, Katrin Plavcak, Leif Trenkler, Angelika J. Trojnarski, Michael Kalmbach, Katja Davar, Rui Chafes, Isabel Kerkermeier, Jens Schubert, Sebastian Speckmann, Hans-Christian Schink, Frauke Eigen, Sonja Braas u.a. www. kunstakademie-reichenhall.de

Galerien & Auktionshäuser

Umsatzstärkste Auktion

Henri Matisse, Odalisque au fauteuil noir, 1942 (detail). Photo: Sotheby's

Für 31 Mill. Euro versteigerte Sotheby's in London von Claude Monet das Gemälde „Le grand canal“ (1908). Drei weitere Einlieferungen von Monet-Bildern wechselten bei Zuschlägen zwischen 11,6 und 14 Mill. Euro den Besitzer. Für 21 Mill. Euro wurde von Henri Matisse „Odalisque auf fauteuil noir“ versteigert. Mit einem Umsatz von rund 247 Euro bei dieser Versteigerung von impressionistischer und moderner Kunst meldete das Sotheby's die umsatzstärkste Auktion, die bis jetzt in London stattfand. www.sothebys.com

Personalien

Bonner Stadtklangkünstler

Edwin van der Heide

Edwin van der Heide  ist Stadtklangkünstler in Bonn 2015. Im Rahmen des Projekts „bonn hoeren“ vergibt die Beethovenstiftung Bonn eine künstlerische Projektresidenz in der Stadt an einen renommierten Klangkünstler. Dieser soll in seinem Beitrag eine Verknüpfung des Kulturortes Universität mit der Stadt Bonn in das Zentrum seiner Arbeit stellen. Van der Heide wird seine ortsbezogene Klanginstallaton im Herbst 2015 realisieren. www.bonnhoeren.de.

Personalien

Neue Kuratorin

Fatima Hellberg

Fatima Hellberg ist neue künstlerische Leiterin im Künstlerhaus Stuttgart. Sie kommt aus London und arbeitet dort noch bis Juni 2015 bei Cubitt.  Hellberg kuratierte diverse Projekte in Großbritannien und Schweden. www.kuenstlerhaus.de.

Preise

Ehrenmitgliedschaft

Prof. ANTHONY CRAGG (links) und Prof. Dr. JOHANNES MYSSOK nach der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Akademie an Prof. Cragg, Foto: Hye-Mi Kim.

Anthony Cragg, ehemaliger Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie und dort auch bis 2014 Professor für Bildhauerei, die Ehrenmitgliedschaft der Akademie verliehen. Prof. Dr. Robert Fleck würdigte Prof. Anthony Cragg „als weltweit anerkannten Bildhauer, der sich mehr als 30 Jahre für die Kunstakademie Düsseldorf eingesetzt hat.“ www.kunstakademie-duesseldorf.de

Preise

Light Art Award

HESSELMEIER UND MUXEL, Foto: Frank Vinken

Martin Hesselmeier und Andreas Muxel  wurde der Light Art Award zuerkannt (10.000 Euro). Mit der Auszeichnung wird ihre Arbeit „The weight of light“ (Das Gewicht des Lichts) gewürdigt, das aus LED-Bahnen besteht, die im Raum schweben. Ivan Navarro wurde mit dem zweiten Preis für seine Installation „Traffic““ bedacht und Dirk Vollenbroich mit dem dritten Preis. Alle Werke sind bis zum 28. Juni 2015 im Lichtkunstzentrum Unna zu sehen. www.lichtkunst-unna.de

Preise

Werkstattpreis

ANAHITA RAZMI, Foto: privat

Anahita Razmi ist aktuelle Werkstattpreisträgerin der Erich-Hauser-Stiftung (20.000 Euro). Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre im Bereich Bildhauerei vergeben. Razmi beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit „mit Fragen der Kunst- und Bildproduktion, die sich aus ihrer kulturellen Identität im Spannungsfeld von Orient und Okzident ergeben. Dabei löst sie Objekte und Bilder mit einer nationalen wie auch kulturellen Bedeutung aus tradierten Zusammenhängen und entwirft neue Konstellationen, in denen sie sich auf bestehende künstlerische Werke und Konzepte bezieht.“ www.erichhauser.de

Preise

Ausstellung des Jahres

PIERRE HUYGHE, Beitrag aus der Ausstellung im Museum Ludwig Köln, 2014, Pressefoto, Courtesy: Museum Ludwig Köln

Die Pierre Huyghe-Ausstellung 2014 im Museum Ludwig Köln wurde von der deutschen  Sektion des Kritikerverbandes AICA mit dem Prädikat „Ausstellung des Jahres“ bedacht. Es heißt in der Begründung, die Werkschau habe dem Besucher „auf poetische Weise... ein hermetisches, aber dynamisches System“ geboten, „indem sich Ausstellungsdisplay und singuläres Werk mit den musealen Räumen verbinden.“ www.museum-ludwig.de

Museen & Institutionen

Fondation Beyeler: Erweiterungsbau

Die Fondation Beyeler in der Abenddämmerung, Foto: Mark Niedermann

Einen Erweiterungbau plant die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel. Dafür will sie das benachbarte 9.500 qm große Grundstück kaufen. Die Kosten will die Stiftung durch private Sponsoren aufbringen, Zusagen über 50 Mill. Franken liegen bereits vor. 2014 hatten die Ausstellungen der Fondation Beyeler fast 350.000 Besucher – damit ist sie derzeit das bestbesuchte Kunstmuseum der Schweiz. www.fondationbeyeler.ch

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