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Ausschreibungen

Atelieraufenthalt in Litauen

Am 2. Februar 2015 endet die Bewerbungsfrist für das Artist-in-Residence-Prgramm der NAC-Nida Art Colony in Litauen. Für zwei- bis sechsmonatige Atelieraufenthalte stehen fünf kostenpflichtige Ateliers zur Verfügung (Mieten 412 Euro/mtl. für Juni-September und 312 Euro für Oktober bis Juni). Kontakt: Nida Art Colony of the Vilnius Academy of Arts, Taikos Str. 43, LT-93121 Neringa, Lithuania, Tel. +370-46920370, E-Mail: info@nidacolony.lt.

Hochschulen

Urban Screens

Zum Thema „Urban Screens“ kooperiert die HBK Braunschweig mit der örtlichen Volksbank BraWo. An deren Gebäudefassade am Hauptbahnhof können HBK-Studenten auf großen LED-Tafelnihre Arbeiten präsentieren. Derzeit sind dort jeweils dienstags und donnerstags Beiträge von 11 Studenten der freien Kunst zu sehen. 2015 soll das Projekt in die dritte Runde gehen. www.hbk-bs.de.

Hochschulen

Designprofessur

KLAUS KLEMP, Foto: Andreas Baier

Klaus Klemp hat im aktuellen Wintersemester eine Professur für Designtheorie und Designgeschichte an der HfG Offenbach übernommen. „Der 1954 in Dortmund geborene Designer und Kunsthistoriker Klaus Klemp war seit 1989 Leiter der Kulturabteilung des Frankfurter Amtes für Wissenschaft und Kunst und Leiter der Städtischen Galerie im Karmeliterkloster, in der er in den 1990er Jahren zahlreiche Ausstellungen zum Produkt- und Grafikdesign realisierte. Seit 2006 war er Ausstellungsleiter und seit 2013 stellvertretender Direktor des Museum Angewandte Kunst.“ Dort wird er weiterhin als freier Kurator tätig sein. www.hfg-offenbach.de

Hochschulen

Tagung über Wunderkammern

Am 16. Januar und 17. Januar 2015 findet im Dresdner Residenzschloss Taschenberg ein Symposium zum Abschluss der Ausstellung „Ordnungen in Bewegung“ statt. Die HfBK Dresden und das Kunsthistorische Institut am London University College richten diese Tagung gemeinsam aus. Sie „widmet sich kritisch den zahlreichen Bezugnahmen von zeitgenössischen Kunstwerken auf Kunst- und Wunderkammern und den Auswirkungen dieser Auseinandersetzung auf museale Präsentationsformen.“  www.hfbk-dresden.de

Galerien & Auktionshäuser

Rekorderlös

Das Münchener Auktionshaus Ketterer versteigerte Kazuo Shiragas Ölgemälde „Chijikusei Gotenrai“ für 3,15 Mill. Euro an einen Bieter aus Hongkong. Das Besondere an dem Bild ist die Malweise: Shiraga hing beim Malen an Seilen und trug die Farbe mit den nackten Füßen auf. www.kettererkunst.de

Biennalen

Canadian Biennal 2014

Bis zum 8. März 2015 läuft noch in der National Gallery of Canada in Ottawa die „Shine a Light: Canadian Biennal 2014“. Diese dritte Biennale seit 2010 umfasst rund 80 Arbeiten aus den Bereichen Film, Video, Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sie repräsentieren eine Auswahl aus den Aquisitionen des Museums in den vergangenen beiden Jahren für die Sammlungsbereiche Moderne, Indigene Kunst und Fotografie. Künstlerliste: David Armstrong Six, Shuvinai Ashoona, Shary Boyle  Nicolas Baier, Edward Burtynsky, Tammi Campbell, Mario Doucette, David Hartt, Isabelle Hayeur, Philippa Jones, Stéphane La Rue, Rita Letendre, An Te Liu, David McMillan, Damian Moppett, Luke Parnell, Vanessa Paschakarnis, Ed Pien, Tim Pitsiulak, Kelly Richardson, Jeremy Shaw, Althea Thauberger, Geoffrey Farmer. Jutai Toonoo, Howie Tsui sowie Lawrence Paul Yuxweluptun. www.gallery.ca

Ausschreibungen

Kunstausstellung im Seidlhof / Gräfelfing

Der Kunstkreis Gräfelfing e.V. konzipiert auf dem Seidlhof-Gelände (Spitzlbergerstr. 2a) vom 20. Juni bis zum 12. Juli 2015 eine Kunstausstellung, die „Kunst und Natur zu einem Erlebnis fügen“ soll. Zugelassen sind Kunstwerke aller Gattungen. „Ziel der Ausstellung ist eine Auseinandersetzung und Beschäftigung der ausstellenden Künstler mit den Kerngedanken der Stiftung. Eine Inspiration der Kunst durch den speziellen Ort ist gewünscht; unterschiedlichste zeitgenössische Kunstprojekte in all ihren Facetten wie z.B. Landartprojekte, Klanginstallationen, sonstige interaktive Kunstwerke, sollen entstehen.“ Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2015. Kontakt: Kunstkreis Gräfelfing e.V., Bettina Kurrle, Postfach 14 06, 82156 Gräfelfing, Tel.: 089/ 898 00 734, Fax: 089/ 898 00 736, Mobil: 0171/ 862 73 48, kurrle@kunstkreis-graefelfing.de, www.kunstkreis-graefelfing.de

Ausschreibungen

Kunstverein Wörth

Der KunstvereinWörth e.V. erbittet bis zum 17. Januar 2015 Wettbewerbsbeiträge für die Ausstellung „Konsum Kontra Kultur?“. Zugelassen sind Malerei, Grafik, Objekte und Fotografie von Künstlern aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland, Baden-Württemberg und dem angrenzenden Elsaß. Bewerbungsunterlagen und Infos unter www.kunstverein-woerth.de.

Ausschreibungen

Frechener Keramikpreis

Der Frechener Keramikpreis ist mit je 1.500 Euro für drei Preisträger ausgelobt. Einzureichen sind bis zum 31. Januar 2015 Beiträge in den Bereichen Gefäß, Plastik/ Relief/Bild, serielle Keramik, architekturbezogene Keramik, Installation. Kontakt: Frechener Kulturstiftung/Keramion, Bonnstr. 12, 50226 Frechen, www.frechener-kulturstiftung.de.

Ausschreibungen

Ateliers in Münster

Die Stadt Münster unterhält Ateliers von 42 bis 154 qm Größe in einem alten Kornspeicher und vermietet diese für 3 Euro/qm. Die Vertragszeit beträgt drei bis zehn Jahre. Bewerbungen werden bis zum 31. Dezember 2014 angenommen. Infos: www.muenster.de/stadt/kulturamt/pdf/atbew11b.pdf.

Ausschreibungen

BRITA Kunstpreis 2015

Der BRITA-Kunstpreis 2015 ist für Künstlerische Fotografie ausgelobt. Das Thema lautet: „Endlich und unendlich“ – Natur als wertvolle ökonomische Ressource im Wandel. „Nachhaltigkeit, Ökobilanz, Klimaneutralität und CO2-Fußabdruck – diese Begriffe sind heutzutage in aller Munde.“ Künstlerische und zukunftsweisende Auseinandersetzungen mit diesem Themenfeld werden mit drei Preisen (5.000/2.500/1.500 Euro) sowie einem Publikumaspreis in Höhe von 1.000 Euro prämiert. Zugelassen sind Profi-Fotografen und Fotokünstler mit nachgewiesener Ausbildung und Ausstellungstätigkeit aus Deutschland. Bewerbungen sind bis zum 26. Januar 2015 möglich. Kontakt: BRITA GmbH , Kennwort: BRITA Kunstpreis 2015 , Heinrich-Hertz-Str. 4 , 65232 Taunusstein, kunstpreis@brita.net, www.brita.de/brita/de-de/cms/engagement/gcc_3_5.grid

Hochschulen

Portikus

„Konzentration der Kräfte“ nennt Elif Erkan ihre Ausstellung im Portikus der Frankfurter Städelschule (bis 1. Feb. 2015). Nach Abschluss ihres Studiums in Frankfurt lebt die Künstlerin derzeit als Fulbright-Stipendiatin in Los Angeles. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei Skulpturen aus Gips und Porzellan, die an die Wände des Portikus gelehnt sind. „So fragil sie sein mögen, hebt ihre Größe diese Empfindlichkeit doch wieder auf. Die Arbeiten entstehen aus einem Prozess heraus, der die Künstlerin seit längerem beschäftigt. Porzellanteller werden in einem performativen Akt zertrümmert und – ohne die Scherben zu arrangieren – mit Gips übergossen. Sobald das daraus entstehende Objekt ausgehärtet ist, wird es aufgestellt und sanft an die Wand des Ausstellungsraumes gelehnt. Die Arbeiten erinnern, obwohl sie aus klassischen Materialien der Bildhauerei bestehen, an eine Momentaufnahme, die diesen einen Augenblick des Zertrümmerns festhalten.“ Die nächste Ausstellung im Portikus bestreitet ab dem 5. Februar 2015 Hassan Khan. www.portikus.de

Ausschreibungen

Hanna-Nagel-Preis 2015

Der Hanna-Nagel-Preis wurde 1998 von den seinerzeitigen fünf Karlsruher Präsidentinnen gestiftet, um bildende Künstlerinnen ab 40 Jahren im Regierungsbezirk Karlsruhe zu fördern. Die Ausschreibung richtet sich an freischaffende bildende Künstlerinnen mit abgeschlossener Ausbildung an einer Kunsthochschule oder Mitgliedschaft in einem Berufsverband. Preisgeld: 2.000 Euro. Das Regierungspräsidium Karlsruhe kauft außerdem ein Werk der Preisträgerin zu einem Preis bis zu 5.000 Euro an. Bewerbungsschluss ist der 12. Januar 2015. Kontakt: Stadt Karlsruhe, Kulturamt/Kulturbüro, Ulrike Settelmeyer, Karl-Friedrich-Straße 10, 76124 Karlsruhe, Tel.: +49 721 133 4005, www.karlsruhe.de/b1/kultur/hannanagelpreis

Ausschreibungen

Papierkunst

Die Deggendorfer Internationale Papierkunst Triennale nimmt bis zum 18. Januar 2015 Bewerbungen an. Infos und Bewerbungsunterlagen unter www.stadtmuseum-deggendorf.de, museen@deggendorf.de.

Aktionen & Projekte

IPA: Workshop abgesagt

Die IPA-International Performance Association ist ein „expandierendes Netzwerk von prozessorientierten Künstler, die sich der Entwicklung und Förderung der professionellen Praxis der Performance Art widmen.“ In Deutschland ist der Haunauer Performer Jürgen Fritz Ansprechpartner; weitere IPA-Dependancen gibt es in Istanbul und Bukarest. Soeben hat die IPA ihr Winter-Workshop in der Schweiz abgesagt, weil sich zu wenige Interessenten gemeldet hatten. www.ipapress.i-pa.org

Museen & Institutionen

Museum des Jahres

2005 wurde das Museum Marta Herford eröffnet, und mit seinem Programm errang es sehr rasch eine pointierte Position in der deutschen Museumslandschaft. Das honorierte jetzt die deutsche Sektion des Kritikerverbandes AICA, die 2014 das Marta Herford zum „Museum des Jahres“ kürte. Es demonstriere auf beeindruckende Weise, „wie die Vermittlung zeitgenössischer Kunst mit einer außergewöhnlichen Architektur in Einklang zu bringen“ sei. Zu seinem zehnjährigen Bestehen bietet das Museum ab dem 1. Februar 2015 ein ganzjährig angelegtes Jubiläumsprogramm. www.marta-herford.de

Museen & Institutionen

Braunschweig: Verzögerung

Seit 2009 ist das Braunschweiger Herzog-Anton-Ulrich-Museum wegen einer Generalsanierung geschlossen. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits Ende 2012 beendet sein. Jetzt rechnen die Verantwortlichen mit einer Wiedereröffnung 2016. Die Renovierung samt einem Neubau kost 34 Mill. Euro.www.3landesmuseen.de/Herzog-Anton-Ulrich-Museum.304.0.html

Museen & Institutionen

Gute Aussichten

ANDREA GRÜTZNER, „Erbgericht“, 2013/2014

Unter dem Titel „Gute Aussichten“ präsentiert das Marta Herford bis zum 11. Januar 2015 junge deutsche Fotografie. Dieses Nachwuchsprojekt gibt es bereits seit 11 Jahren. In diesem Jahr versammelt es als Forum für Abschlussarbeiten an deutschen Kunsthochschulen rund 300 Exponate aus den Bereichen Fotografie, Bücher und Videoprojektionen. Das Marta Herford zeugt als erste Station die Gewinner des Wettbewerbs. Gemeinsamer inhaltlicher Nenner: „Scheinbar Gewöhnliches“ wird „hinterfragt“, „Alltägliches ver- und Exotisches entzaubert“, und „Räume“ werden „symbolisiert...“ in der Auslotung von „Grundfragen der menschlichenExistenz: Leben.Tod. Aber auch Alltag“. So umfasst die Ausstellung „ungewohnt ernste Blicke auf die gegenwärtige Gesellschaft und auf eine Zeit, die durchEbola, Kriege und den Folgen der westlichen Konsumsucht geprägt ist.“ www.marta-herford.de

Museen & Institutionen

Große Gauguin-Werkschau

PAUL GAUGUIN, Selbstporträt, 1893

Große Einzelausstellungen mit Werken von Paul Gauguin (1848-1903) sind bislang rar im internationalen Ausstellungsbetrieb. Jetzt hat die Fondation Beyeler  in Riehen bei Basel an Leihgaben rund 50 Werke zusammen getragen. Den Schwerpunkt bilden die Gemälde, die Gauguin auf Tahiti malte, wo er von 1891 bis 1893 und dann noch einmal von 1895 bis 1901 lebte. Die Ausstellung läuft vom 8. Februar bis zum 28. Juni 2015. www.fondationbeyeler.ch

Ausschreibungen

Wasser ist Leben

1,8 Milliarden Menschen sind auf dieser Erde nicht ausreichend mit Wasser versorgt. Ein Plakatwettbewerb „Wasser ist Leben“ richtet sich an Kunst- und Designstudenten, die sich mit der „Problematik mangelhafter Wasser- und Sanitärversorgung“ auseinandersetzen. Weitere Infos: www.posterart-2-waterislife.com/srat.html. Bewerbungen bis zum 31. Dezember 2014 an: Zentralverband Heizung Sanität Klima, Rathausallee 6, 53757 St. Augustin, Tel. 02241-9299-114.

Preise

Hector-Preis

Alicia Kwade wurde der Mannheimer Hector-Preis zugesprochen (10.000 Euro). Die Auszeichnung ist mit einer Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim im Sommer 2015 verbunden. Kwade stammt aus Polen und gilt als eine der interessanten Nachwuchskünstlerinnen ihrer Generation. Für ihre Skulpturen und Installationen verwendet sie verschiedene Werkstoffe wie Stein, Holz, Metall oder Glas, gleichzeitig aber auch Gebrauchsgegenstände. www.kunsthalle-mannheim.de

Kulturpolitik

Techniken des Überlebens

Die Akademie der bildenden Künste München führt in diesem Wintersemester eine interdisziplinäre Vortragsreihe zum Thema „Techniken des Überlebens“ durch. Die Beiträge „fragen nach Strategien, dem Morgen im Jetzt zu begegnen.“ Nächste Termine: Dienstag 16. Dezember 2014 (19Uhr): „Besetzen der Zukunft“, Vortrag von Frédéric Neyrat,  Dozent für vergleichende Literaturwissenschaft, University of Wisconsin-Madison. Dienstag 13. Januar 2015, (19 Uhr): „Kalkuliert mit Kontingenz“, Vortrag Elena Esposito, Professorin für Kommunikationsoziologie, Università degli Studi di Modena e Reggio Emilia. www.adbk.de

Preise

Prix Anderfuhren

Andrea Heller wurde für den Prix Anderfuhren ausgewählt. Die gleichnamige Stiftung in der Schweiz fördert regionale Kunst durch Stipendien und Werkankäufe. www.fondation-anderfuhren.ch

Preise

Prinz-Bernhard-Kulturfonds

Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale 2015 - 2017, wurde mit dem Prinz Bernhard Kulturfonds Preis geehrt (150.000 Euro). Der Preis zählt zu den wichtigsten künstlerischen Auszeichnungen der Niederlande und würdigt Kunst- und Kulturschaffende für ihre bedeutsamen Verdienste im In- und Ausland. Die Hälfte des Preisgeldes fließt als Startkapital in einen Kulturfonds, dessen Name und Zweck vom Preisträger bestimmt wird. www.ruhrtriennale.de

Preise

Sprengel-Preis

BENJAMIN BRADOCK, Foto: Patrice Kunte

Benjamin Bradock empfing den Sprengel-Preis der Niedersächsischen Sparkassen-Stiftung (12.500 Euro). Der Künstler setzt sich in seinen Ausstellungen und Installationen mit Fragen der Architektur auseinander. Bis zum 15. März 2015 besteht auf dem Museumsplatz von Hannover seine ortsbezogene Installation „Benjamin Brackdock: du hier“ mit Wandmalerei, Grafik und Skulpturen. www.hannover.de.

Preise

Hannah-Arendt-Preis

Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina teilen sich mit dem ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch 10.000 Euro Preisgeld. Die beiden Aktivistinnen der russischen Punkband „Pussy Riot“ bekamen den Hannah Arendt-Preis für politisches Denken, weil sie sich für Häftlinge in russischen Gefängnissen einsetzen. Die beiden Bürgerrechtlerinnen waren wegen Protestes gegen Putins Wiederwahl zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt worden, kamen dann aber vorzeitig frei. Der Hannah-Arendt-Preis wird vom Bremer Senat und der Heinrich Böll-Stiftung finanziert. www.hannah-arendt.de

Hochschulen

Werkschau im Saarlandmuseum

Olav Christopher Jenssen, Professor an der HBK Braunschweig, stellt bis zum 2. Februar 2015 in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums aus. Die Werkschau steht im Kontext einer zweiten Ausstellung dort, in der Meisterwerke der klassischen Moderne aus der ständigen Sammlung zu sehen sind. „Sie sollen das Spektrum der Malerei vom Impressionismus bis in die Gegenwart aufzeigen.“ www.hbk-bs.de.

Preise

Skulptur-Preis

Sophia Poméry empfing den Preis der Jacqueline Diffring Foundation-Stiftung für Kunst und Kultur. Der Preis wird gemäß der Satzung für Skulptur verliehen, in diesem Falle an eine Absolventin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.  www.diffringfoundation.com.

Hochschulen

Auslandsstudium

Das Erasmus-Programm der EU-Kommission und des DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) gehört zum EU-Programm für lebenslanges Lernen (LLP) und soll die Mobilität europäischer Studierenden fördern. Dabei wird empfohlen, einen Aufenthalt an einer Partnerhochschule der eigenen Hochschule anzustreben. Die Kunsthochschule Kassel unterhält einen Blog mit Infos zu ihren Partnerhochschulen: studierenimauslandkhs.tumblr.com/

Personalien

Kölner Kulturrat

Dr. Hermann Hollma n, Vorsitzender des Kuratoriums der Kölner Philharmonie, wird am 1. März 2015 im Kölner Kulturrat Nachfolger des langjährigen Sprechers Dr. Peter Bach gewählt. Gemeinsam mit Hollmann bilden Olaf Wegner (Concert Gesellschaft), Dr. Wolfram Nolte (Museumsfreunde), und Dietmar Kobboldt  (Theaterkonferenz) den geschäftsführenden Vorstand. Der Kulturrat ist ein loser Zusammenschluss aller Fördervereine und -instutionen im Einzugsbereich der Kulturstadt Köln. Dr. Hollmann: „Unsere zentralen Themen in der Zukunft sind die Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans, die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Stadtgesellschaft, die Budgetsituation der Kölner Kultur sowie die Einbindung der Bürgerschaft in Entscheidungsprozesse“.

Personalien

Neuer Kurator

Sebastian Stein übernahm im Januar 2015 für eineinhalb Jahre die künstlerische Leitung des M.1 Hohenlockstedt der Arthur Boskamp-Stiftung. Zusammen mit de  beteiligten Künstlern erprobt er dort Ausstellungskonzepte, die sich mit der spezifischen Situation und den Bedingungen des Hauses auseinandersetzen, ohne zwingend 'ortspezifisch' sein zu müssen.“ www.arthur-boskamp-stiftung.de

Personalien

Neuer Architektenpräsident

MARKUS MÜLLER, Foto: Felix Kästle

Markus Müller, Architekt und Stadtplaner aus Meckenbeuren, ist neuer Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg. Müller hält auch Vorlesungen an der Zeppelin University. Die Architektenkammer hat 24.000 Mitglieder und nimmt den gesetzlichen Auftrag wahr, die Baukultur zu fördern und die Qualifikation ihrer Mitglieder zu überwachen. www.akbw.de

Kulturpolitik

Politiker fordert bessere Planung

Von 93 auf 400 Mill. Euro verteuert sich die Sanierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Statt wie ursprünglich geplant 2013 wird das Gebäude erst 2017 wieder bespielbar sein. Berlins neuer Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) hat die Nase voll von dilettantischen Planungen und Berechnungen mit ständigen „Nachbesserungen“: nach seinen Vorstellungen sollen bei öffentlichen Bauvorhaben die konkreten Arbeiten künftig erst dann beginnen, wenn alle Planungen abschlossen seien.

Kulturpolitik

Goethe-Institut stärkt Netzwerk

Das Goethe Institut unterhält 160 Filialen in 94 Ländern. Neben der Vermittlung deutscher Kultur im Ausland liegt der Hauptakzent der Tätigkeit auf dem Angebot an Sprachkursen – dies vor allem angesichts einer weltweit zunehmenden Migration. Vor allem aus Südeuropa kommen aus Ländern mit hohen Arbeitslosenzahlen junge Leute nach Deutschland, und ihnen bieten die Goethe-Institute „mit ihrer Sprachkompetenz und der interkulturellen Expertise... mit maßgeschneiderten Programmen Unterstützung“. Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, ist erleichtert darüber, dass im Haushaltsplan für 2015 die institutionellen Kürzungen von den Politikern wieder zurück genommen wurden und die Goethe-Institute dadurch wieder einen größeren „finanziellen Gestaltungsspielraum“ haben. Die institutionelle Förderung beträgt 2015 voraussichtlich 215 Mill. Euro. Damit kann das Netzwerk der Filialen vor allem in Afrika gestärkt werden. Ebert: „Wir können an einigen Orten lang Geplantes umsetzen – so werden wir das Goethe-Zentrum in Windhoek, Namibia, 2015 endlich in ein Goethe-Institut umwandeln, in der Demokratischen Republik Kongo wollen wir bereits Anfang kommenden Jahres einen zusätzlichen Mitarbeiter nach Kinshasa schicken, der in den Räumen des Institut Français seine Arbeit aufnimmt.“ Eine besondere Rolle in der Auswärtigen Kulturpolitik spielen aber auch in diesem Jahr die Ukraine und die arabische Welt. www.goethe.de.

Kulturpolitik

Historikerstreit

Seit Juni 2013 wird das ehemalige Deutschlandhaus am Askanischen Platz in Berlin umgebaut. Es soll ein Dokumentationszentrum für die 2008 gegründete Stiftung Flucht, Vertreibung Versöhnung (SFVV) aufnehmen. Im Mutterhaus der Stiftung, dem Deutschen Historischen Museum, sorgt derweil eine Ausstellung der Stiftung mit dem Titel „Gewaltmigration erinnern“ für Unmut. Sie dokumentiert u.a. die wechselseitige Vertreibung von Griechen und Türken aus den jeweiligen Nachbarländern ab 1923, die Aufteilung des britischen Kolonialreiches auf dem indischen Subkontinent in Indien und Pakistan 1947 und die Vertreibung der Griechen aus dem türkisch annektierten Nord-Zypern nach 1960. Zoff gibt es darüber, wie die Darstellung der Vertreibung Deutscher aus dem heutigen Polen und die Vorgeschichte dieser Zwangsmigration aussehen sollte. Anführer der Kritiker ist Martin Schulze Wessels, Vorsitzender des Historikerverbandes. „Bei der Ausstellung ,Twice a Stranger’ konnte nur durch eine Intervention des ,Wissenschaftlichen Beraterkreises’ im letzten Moment verhindert werden, dass die Vertreibung der Deutschen durch Polen ganz ohne die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs dargestellt wurde.“ Die Kritik richtet sich gegen den Stiftungsdirektor Manfred Kittel, der bei der Ergänzung der Ausstellung um Exponate aus dem eigenen, noch im Aufbau befindlichen Sammlungsbestand seine wissenschaftlichen Berater ignorierte.

Kulturpolitik

Berlin: Länderfinanzausgleich und Liegenschaftspolitik

MICHAEL MÜLLER, seit Dezember 2014 Regierender Bürgermeister von Berlin. Fotoquelle: Wikipedia,  Foto: Ulrich Horb, Genehmigung durch die Pressestelle in der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin

Bis Ende 2019 muss der Länderfinanzausgleich neu geregelt werden. Derzeit gibt es drei wohlhabende „Geberländer“, nämlich Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, die beim „engeren“ Finanzausgleich „draufzahlen“. Neu zu regeln ist aber auch die Aufteilung der Steuereinnahmen zwischen Bund und Ländern, und da geht es auch um Zuständigkeiten, z.B. in der Bildungspolitik. Bis „Mitte 2015“ will man sich auf die Eckpunkte der „Finanzreform 2020“ verständigt haben, und Insider beobachten, dass die Länder auf Zeit spielen: je näher die nächste Bundestagswahl 2017 rückt, desto stärker wird ihre Position. Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) fordert vehement drastische Kürzungen beim Finanzausgleich, denn der Freistaat zahlt mit rund 5 Milliarden Euro etwa die Hälfte in den Solidartopf ein. Im Gegenzug ist Berlin mit 3 Milliarden Euro der größte Empfänger. Ein erheblicher Teil der Berliner Kultur- und Museumslandschaft wird durch Bundesmittel finanziert oder profitiert von den Ausgleichszahlungen, die in die Landeskasse fließen. So hat die Abteilung für Kulturelle Angelegenheiten in der Berliner Senatskanzlei für 2015 z.B. unter dem Posten „Bühnen und Tanz“ Ausgaben von 243,7 Mill. Euro, für Museen und Gedenkstätten 86 Mill. Euro und bei der „Bildenden Kunst“ knapp 4,8 Mill. Euro eingeplant. Ohne den Finanzausgleich könnte das klamme Land Berlin sich solche Einzeletats nicht leisten. Vor allem dem früheren Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, der in Personalunion auch als Kultursenator agierte, hatte Berlin es zu verdanken, dass bei der Verteilung der Investitionsausgaben, die sich über mehrere Jahre erstrecken, die Kultur immer gebührend berücksichtigt wurde. Wowereits Nachfolger Michael Müller (SPD) dachte schon laut darüber nach, ob in der nächsten Legislaturperiode „Kultur wieder ein eigenständiges Ressort im Senat“ bekommen solle. Welchen finanziellen Spielraum der Senat im nächsten Jahrzehnt haben wird, hängt entscheidend vom Fortgang des Streits um den Länderfinanzausgleich ab. Auf den neuen Regierenden Bürgermeister Michael Müller kommen aber jetzt schon im Bereich der Kulturpolitik schwierige Aufgaben zu: er muss an Berlins derzeit größter Baustelle die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden zum Abschluss bringen und 2016 für die ausscheidenden Intendanten Claus Peymann (Berliner Ensemble) und Frank Castorf (Volksbühne) Nachfolger gefunden haben. Andreas Altenhof, Intendant der Neuköllner Oper und Sprecher des Rats für die Künste, forderte von Müller eine Neuorientierung in der Liegenschaftspolitik. Es ginge nicht an, weiterhin landeseigene Grundstücke nach dem Höchstgebot zu veräussern, ohne die Belange der Kultur zu berücksichtigen, denn durch diese Politik verlören viele Künstler ihre Ateliers: „Wir können nicht alle Kultur an den Rändern Berlins stattfinden lassen“.

Preise

Zurich Art Prize

LATIFA ECHAKHCH, Foto: Annik Wetter

Latifa Echakhch gewann den Zurich Art Prize. Die Auszeichnung wird vom Züricher Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Group vergeben. Die Jury lobte die Künstlerin wegen ihres „von einer präzisen Konzeption ausgehenden und in einer klaren, eigenständigen Sprache umgesetzten Gesamtwerks“. www.hauskonstruktiv.ch

Biennalen

Lichtsicht-Biennale

PETER WEIBEL

Peter Weibel, Direktor des Zentrums für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM), ist künstlerischer Leiter der nächsten Lichtsicht-Biennale in Bad Rothenfelde bei Osnabrück. Unter dem Titel „Lichtsicht“ findet die Veranstaltung dort als „Projektions-Biennale“ vom 18. September 2015 bis zum 7. Februar 2016 statt. Die ersten vier Ausgaben hatte der zweimalige Documenta-Leiter Manfred Schneckenburger kuratiert. Unter Weibels Leitung wird u.a. der Regisseur und Medienkünstler Robert Wilson seine Werkreihe „Video Porträts“ in Bad Rothenfelde projizieren. www.lichtsicht-biennale.de

Galerien & Auktionshäuser

Führungswechsel

PATRIZIA BARBIZET, Foto: Christie's

Patrizia Barbizet übernimmt die Chefdirektion beim Londoner Auktionshaus Christie's. Bislang war sie Direktorin der Groupe Artemis, einer Holding des französischen Unternehmers und Sammlers François Pinault in Paris. Pinault ist auch Eigentümer von Christie's, und es heißt, Barbizet gelte als enge Vertraute von ihm. Sie behält in Personalunion weiterhin den Vorsitz im Verwaltungsrat des Auktionshauses, das im ersten Halbjahr 2014 rund 2,7 Milliarden Pfund umsetzte. Mit einer Umsatzsteigerung von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr baute Christie's seine wirtschaftliche Führungsmacht im Auktionsgewerbe aus – Konkurrent Sotheby's musste nämlich auf dem Gebiet der modernen und zeitgenössischen Kunst Markteinbußen hinnehmen. Der Vorstandsvorsitzende William F. Ruprecht trat aus „freien Stücken“, wie es formuliert wird, von seinem Amt zurück. Ruprecht bezeichnete zwar die vergangenen Jahre als die erfolgreichsten in der Geschichte des Auktionshauses, dennoch warf ihm der Hedgefonds-Unternehmer Daniel Seth Loeb Missmanagement vor. Loeb verfügt über den größten Anteil an Sotheby's-Aktien. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übt Ruprecht die Ämter des Chairmans und Geschäftsführers weiter aus.

Personalien

Arnulf Rainer 85 Jahre

ARNULF RAINER, Foto: Christian Wind, Copyright: Arnulf Rainer Museum, Baden

Arnulf Rainer wurde 85 Jahre alt. Er gilt als Begründer des Informel in Österreich und erregte schon in den 1950er Jahren mit seinen Übermalungen Aufsehen in der Kunstwelt. In den 1960er Jahren näherte er sich mit einer performativen Mischform zwischen gestischer Aktion und grafischem Vorgehen den Wiener Aktionisten an, trat deren Gruppe jedoch nicht bei. 1978 vertrat er Österreich auf der Biennale von Venedig und wurde mit dem großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. Überarbeitete Grimassenfotos („Face Farces“), Zeichnungen und Fotos über die zerstörte Stadt Hiroshima, des weiteren Überarbeitungen kunsthistorischer Abbildungen, Kreuzmotive und in jüngster Zeit Fotos, die er nicht mehr weiter überarbeitet, bestimmen die weiteren Schaffensphasen bis heute. Im Arnulf Rainer Museum in Baden bei Wien läuft zu seinem 85. Geburtstag und zum fünfjährigen Jubiläum des Museums bis zum 30. April 2015 die Ausstellung „Rainer Universals“. www.arnulf-rainer-museum.at.

Preise

Turner Prize

DUNCAN CAMPBELL

Duncan Campbell, Videokünstler, wurde mit dem renommierten Turner Prize ausgezeichnet (25.000 Pfund). Die Ehrung gilt seinem Beitrag für den schottischen Pavillon auf der Biennale von Venedig. In der Videoarbeit „It for Others“ thematisiert er die Ausbeutung afrikanischer Kunst. Dabei zieht er Querverbindungen zum Kampf der IRA in Irland und zu Karl Marx „Das Kapital“. Campbell studierte an der Kunsthochschule von Glasgow, die nunmehr den fünften Turner-Preisträger hervorbrachte. www.tate.org.uk

Messen & Märkte

Art Cologne: Neue Hallenstruktur

Ein Relaunch ihrer Hallenstruktur nimmt die Art Cologne für ihre nächste Veranstaltung in Angriff (16. bis 19. April 2015). Künftig findet die Messe auf drei Ebenen der Halle 11 des Kölner Messegeländes statt. Das bedeutet für das Publikum kürzere Laufwege als früher. Die Ebene der Halle 11.1. ist der Klassischen Moderne und Nachkriegskunst als „progressiver historischer Kunst“ vorbehalten. Auf der Ebene 11.2. findet man künftig die aktuelle zeitgenössische Kunst. Die Fläche der Halle 11.3. ist für die Parallelmesse NADA der New Art Dealers Alliance, die jungen Galerien „New Contemporaries“ und den „Collaborations“ mit Gemeinschaftsständen von zwei Galerien reserviert. www.artcologne.de

Aktionen & Projekte

Glück

ELISABETH BROCKMANN, „Glück“, Lichtinstallation für Friedberg, 2014/2015, Foto: Copyright E. Brockmann

Elisabeth Brockmann realisiert ihre Kunst mit Hilfe großformatiger Leuchtkästen, die passgenau in die von der Architektur vorgegebenen Gemäuer eingelassen werden. Für die Stadt Friedberg bei Augsburg konzipierte sie nun die zwölfteilige Installation „Glück“. Christliche Ikonen werden aus ihrem ursprünglichen religiösen Kontext herausgelöst und mit einer Präsentation im Stadtraum neu interpretiert. Bis März 2015 sind die Leuchtkästen dort zu sehen. Die Installationen im Kirchturm verbleiben dort auch noch bis Ende 2015. www.kunst-am-bau.net.

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