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Aktionen & Projekte

„ÜBER_DRUCK“

KOMBINAT, „ÜBER-DRUCK“, Pressebild

Paula E. Paul (Choreografin) und Sirko Knüpfer (Medienkünstler) haben sich zu „KOMBINAT kombiniert Tanz und Film“ zusammen gefunden und eröffnen am 12. Januar 2017 mit ihrem Stück „ÜBER_DRUCK eine Filminstallation mit Luftdruckobjekt“ das Festival „Made in Potsdam“. Sie haben dazu monatelang Menschen beobachtet, in deren Beruf der Umgang mit Druck eine besondere Rolle spielt. Das bedeutet Druckluft im physikalischen und meteorologischen Sinne, Druckereibetriebe (vom Pressen der Druckwalze leitet sich bekanntlich die Bezeichnung „Presse“ für Zeitungen und Zeitschriften ab): „Daraus entstand eine Serie von Kurzfilmen mit einem Meteorologen (Hoch- und Tiefdruck), einer Lehrerin für Business Yoga (Druckabbau), Wasserball-Spielern (Unterwasserdruck), einem Kursleiter für 1. Hilfe (Lebens-Rettungs-Druck), einer Cellistin (Aufführungsdruck), einer Papierrestauratorin (historischer Hochdruck) und einem Drucker (Zeitungsdruck) und vielen anderen Beteiligten...“ Da Festival findet im Potsdamer T-Werk statt.

Aktionen & Projekte

Wolfgang Tillmans’ EU-Kampagne „Protect the EU“

„Es ist Zeit zu handeln“, sagen die Initiatoren der „Protect the EU“-Bewegung. „Wählt die Partei, die ihr wollt, aber stimmt nicht gegen die EU“. Bereits letztes Jahr startete der Turnerpreisträger Wolfgang Tillmans, der selbst viele Jahre in London gelebt hat, eine Anti-Brexit-Kampagne. Jop van Bennekom und Gert Jonkers, die Gründer des Magazins „Fantastic Man“ haben die Posteridee für die Parlamentswahlen in den Niederlanden am 15. März 2017 adaptiert. Gemeinsam mit Partnerorganisationen wie das Witte de With Centre for Contemporary Art in Rotterdam heißt es: „Kooperation anstatt Konfrontation. Beschützt die EU.“ Die Kampagne ist ein Aufruf zur Zusammenarbeit, die Poster zu verbreiten und in den sozialen Medien zu teilen. Und mit anders Denkenden zu sprechen. Bislang gibt es die Poster zum Download und zum Teilen in vier Sprachen: http://tillmans.co.uk/protect-the-eu. Bald sollen sie in allen 24 EU-Sprachen zur Verfügung stehen. Die nächsten Wahlen stehen vor der Tür: am 23. April sind Präsidentschaftswahlen in Frankreich, am 24. September Bundestagswahlen in Deutschland. Höchste Zeit für starke proeuropäische Bewegungen! „Es ist Zeit zu handeln“, sagen die Initiatoren der „Protect the EU“-Bewegung. „Wählt die Partei, die ihr wollt, aber stimmt nicht gegen die EU“. Bereits letztes Jahr startete der Turnerpreisträger Wolfgang Tillmans, der selbst viele Jahre in London gelebt hat, eine Anti-Brexit-Kampagne. Jop van Bennekom und Gert Jonkers, die Gründer des Magazins „Fantastic Man“ hatten die Posteridee für die Parlamentswahlen in den Niederlanden am 15. März 2017 adaptiert. Gemeinsam mit Partnerorganisationen wie das Witte de With Centre for Contemporary Art in Rotterdam heißt es: „Kooperation anstatt Konfrontation. Beschützt die EU.“ Die Kampagne ist ein Aufruf zur Zusammenarbeit, die Poster zu verbreiten und in den sozialen Medien zu teilen. Und mit anders Denkenden zu sprechen. Bislang gibt es die Poster zum Download und zum Teilen in vier Sprachen: http://tillmans.co.uk/protect-the-eu. Bald sollen sie in allen 24 EU-Sprachen zur Verfügung stehen. Die nächsten Wahlen stehen vor der Tür: am 23. April sind Präsidentschaftswahlen in Frankreich, am 24. September Bundestagswahlen in Deutschland. Höchste Zeit für starke proeuropäische Bewegungen! „Es ist Zeit zu handeln“, sagen die Initiatoren der „Protect the EU“-Bewegung. „Wählt die Partei, die ihr wollt, aber stimmt nicht gegen die EU“. Bereits letztes Jahr startete der Turnerpreisträger Wolfgang Tillmans, der selbst viele Jahre in London gelebt hat, eine Anti-Brexit-Kampagne. Jop van Bennekom und Gert Jonkers, die Gründer des Magazins „Fantastic Man“ hatten die Posteridee für die Parlamentswahlen in den Niederlanden am 15. März 2017 adaptiert. Gemeinsam mit Partnerorganisationen wie das Witte de With Centre for Contemporary Art in Rotterdam heißt es: „Kooperation anstatt Konfrontation. Beschützt die EU.“ Die Kampagne ist ein Aufruf zur Zusammenarbeit, die Poster zu verbreiten und in den sozialen Medien zu teilen. Und mit anders Denkenden zu sprechen. Bislang gibt es die Poster zum Download und zum Teilen in vier Sprachen: http://tillmans.co.uk/protect-the-eu. Bald sollen sie in allen 24 EU-Sprachen zur Verfügung stehen. Die nächsten Wahlen stehen vor der Tür: am 23. April sind Präsidentschaftswahlen in Frankreich, am 24. September Bundestagswahlen in Deutschland. Höchste Zeit für starke proeuropäische Bewegungen! http://tillmans.co.uk/campaign-euhttp://tillmans.co.uk/protect-the-eu

Aktionen & Projekte

Documenta: „Jenseits der nationalen Grenzen“

Adam Szymczyk, Foto: Dirk Schwarze

In einem Interview mit der Deutschen Presseagentur dpa erklärte Adam Szymczyk, seine Idee, die documenta diesmal in zwei Städten auszurichten, nämlich in Athen und in Kassel sei immer „noch ziemlich intakt“, allerdings habe die organisatorische Dimension inzwischen „eine Größe erreicht, die sich meiner Kontrolle entzieht. Anfangs kannte ich jeden mit Namen. Jetzt sind wir mehr als 200 Personen in beiden Städten...“ Die „ursprüngliche Überlegung“ zu einer Doppelveranstaltung in Athen und Kassel fuße auf dem Gedanken, dass die Documenta „vielen Menschen jenseits der nationalen Grenzen“ gehöre: „Kulturelle Produktion sollte das Eigentum von jedermann sein“. Deswegen müsse die Documenta auch „über sich als Institution nachdenken“, sie sei -trotz oder wegen der Finanzierung des Kasseler Spektakels aus öffentlichen Haushaltsmitteln - „nicht als die bloße Verlängerung der kulturellen und politischen Interessen Deutschlands zu sehen“. Die Einschätzungen mancher Beobachter, es gäbe diesmal wohl weniger Malerei oder Skulptur zu sehen, wies Szymczyk zurück: „Ich mag Malerei! Ich schätze, wir werden ziemlich viel Malerei aus allen Teilen der Welt sehen - nur nicht unbedingt das, was man erwartet. Aber Malerei ist nur eine von vielen künstlerischen Ausdrucksweisen. Es gibt performative Kunst und mehr objekt-basierte Formate... Die Documenta ist nicht in verschiedene Kunstformen eingeteilt. Wir verfolgen einen mehr ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz...“

Personalien

Ingvild Goetz: Ehrung

Ingvild Goetz, Foto: KAS/ Juliane Liebers

Ingvild Goetz wurde von der Konrad Adenauer-Stiftung als „herausragende Sammlerin und emphatische Vermittlerin zeitgenössischer Kunst ebenso wie als beispielhafte Mäzenin“ geehrt, „die die bürgerliche Idee generös und nachhaltig mit Leben erfüllt“. Dabei ging es nicht nur um die Schenkung ihrer privaten Kunstsammlung, sondern auch um ihr soziales Engagement,„sei es für die Unterstützung von Asylbewerbern oder für Menschen mit Essstörungen, sei es für die Ausbildung junger Mönche in Nepal oder für die Errichtung von Schulen in Mali.“

Preise

Hasselblad-Preis

Rineke Dijkstra, Foto: Gerald van der Kaap

Rineke Dijkstra empfängt im Oktober 2017 in Göteborg den schwedischen Hasselblad-Preis für Fotografie (105.000 Euro). Sie gilt als Meisterin des fotografischen Porträts, bei denen sie auch „Momente des Übergangs oder der Verwundbarkeit“ festhält: „Ihre großformatigen Fotografien konzentrieren sich auf die Facetten der Identität“, befand die Jury.

Museen & Institutionen

Museumsstreit in Brüssel

Brüssel, Place Royale mit Museumsbauten, Foto: Raap

Als in Brüssel neben den Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique/Koninklijke Musea voor Schone Kunsten van België am Place Royale 2009 das Magritte Museum eingeweiht wurde, schloss man anschließend das Museum für moderne Kunst: in dessen bisherigen Räumen ist seit 2013 das Fin de siècle-Museum mit Kunst aus der Epoche zwischen 1868 und 1914 untergebracht. Die moderne Abteilung sollte stattdessen ein eigenes Gebäude bekommen, doch bis heute müssen sich die Ausstellungsbesucher immer noch mit einer Behelfslösung zufrieden geben: Teile der Sammlung mit Kunst der Moderne nach 1914 werden derzeit lediglich in Wechselausstellungen im Gebäude mit der Alten Kunst präsentiert; der größte Teil verbleibt hingegen im Depot. Eigentlich hätte das Vanderborght-Gebäude in der Nähe der Galeries St. Hubert längst bezugsfertig sein und der modernen Kunst eine neue Heimstatt bieten sollen, so hatten es jedenfalls die damalige belgische Regierung und die Lokalpolitiker der Ville de Bruxelles/Stad Brussels ausgehandelt: der Staat stellt die Sammlung zur Verfügung, die Stadt das Gebäude. Doch nach den Parlamentswahlen von 2014 setzte Staatssekretärin Elke Sleurs von der nationalkonservativen Nieuw-Vlaamse Alliantie (NVA) durch, dass auf den geplanten Umzug verzichtet wird. Stattdessen will sie das Museum der Moderne wieder an seinem alten Ort im Gebäude der Musées royaux des Beaux-Arts etablieren. Ihre Partei ist aus den Wahlen von 2014 als stärkste Partei Belgiens mit einem Stimmenanteil von 20,3 Prozent hervor gegangen und setzt sich dafür ein, dass Flandern mehr Unabhängigkeit und mehr finanzielle Mittel zugestanden bekommt. Auf ihrer Website bezeichnet die NVA Brüssel als „Kind der gescheiterten Ehe zwischen Flamen und Französischsprachigen“. Schon seit 2011 protestiert unterdessen eine Initiative „Musée sans musée“ kontinuierlich mit Petitionen und Demonstrationen für eine Wiedereröffnung. Die nächsten Parlamentswahlen finden in Belgien im Frühjahr 2018 statt. Wie es dann mit der Museumspolitik in der Hauptstadt weiter geht, wird man abwarten müssen.

Aktionen & Projekte

Dresden: Spiegelmarsch

Svea Duwe: Spiegelmarsch. Foto: Marleen Andreev

Am 18. und 20. März 2017 führt Svea Duwe im Stadtraum von Dresden die Performance "Spiegelmarsch" durch. "Die Performance mit über 20 mannshohen Spiegeln, Fahnenträgerinnen und einer musikalischen Komposition von André Obermüller für Elisabeth Rosenthal am Marschglockenspiel, verarbeitet historische Bewegungsmuster des Militärs, von Spielmannszügen, Demonstrationen, Gruppenbewegungen und politischen Versammlungen zu einer skulpturalen Bewegung. Ausgehend vom Kunsthaus Dresden und von der Städtischen Galerie Dresden führt der Zug durch die Dresdner Altstadt und lädt zur Reflektion über die Gegenwart und Zukunft von Demokratie und Öffentlichkeit ein." www.kunsthausdresden.de

Museen & Institutionen

Karlsruhe: Black Matters

Neutro-Study of Internal Shapes and Outward Manifestations, Aldo Tambellini, 1965-1968, Handgemaltes Glasdia, © Aldo Tambellini Archive

Vom 11. März bis zum 6. August 2017 zeigt das ZKM Karlsruhe unter dem Titel „Black Matters“ eine umfassende Einzelausstellung des Künstlers Aldo Tambellini. Er gehört zu den Pionieren der Intermedia-Kunst der 1960er und 1970er Jahre. Die Ausstellung umfasst neben frühen Gemälden vor allem Filme, Videos, Installationen, Lumagramme (handbemalte Dias) und Videogramme aus der Zeit von 1960 bis 1980. Das ZKM | Labor für antiquierte Videosysteme hat dazu insgesamt 120 Videos restauriert und digitalisiert. „Black Matters“ ist das Leitmotiv für Tambellinis Lebenswerk: er untersucht die Farbe „schwarz“ in allen Facetten, von „Schwarzen Löchern“ und der Hautfarbe. 2013 gründete sich in den USA die Initiative „Black Lives Matter“, die gegen Gewalt gegen Afro-Amerikaner protestiert. Vor allem durch Übergriffe weißer Polizisten gegen Afro-Amerikaner, dabei mehrmals mit tödlichem Ausgang, haben in den USA die Rassenkonflikte wieder zu genommen. www.zkm.de

Museen & Institutionen

Jakob Lena Knebl im Wiener mumok

Jakob Lena Knebl Come Closer, 2016 Foto: Christian Benesch, © Jakob Lena Knebl / mumok Wien

Für das Wiener mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig hat die Künstlerin Jakob Lena Knebl eine Ausstellung mit eigenen Werken und Arbeiten aus der mumok Sammlung zusammengestellt, „in der die Grenzen von Kunst, Design, Mode vollends verschwimmen“. Für den Zeitraum 17. März bis zum 22. Oktober 2017 hat sie die Museumsräume auf zwei Ebenen in „einer überdimensionalen Wohnzimmerlandschaft“ um. „Auf einer weiteren Ebene präsentiert die Künstlerin drei der für sie charakteristischen raumgreifenden Installationen, in denen sich Objekte des Interior Design und Wohnlandschaften der 1970er-Jahre mit ihren eigenen Werken verbinden. Darüber hinaus nimmt Knebl Skulpturen von Alberto Giacometti oder Henry Moore ihre Schwere, indem sie diese als Schaufensterpuppen verwendet...“ www.mumok.at

Aktionen & Projekte

Schwules Museum: Fluchterfahrung

Petra Gall, aus der Serie Ägypten, o. J., © Petra Gall / Schwules Museum Berlin

Die Ausstellung The Lightest Shade of Aflatoon vom 17. März bis zum 5. Juni 2017 im Schwulen Museum Berlin (Lützowstr. 73) thematisiert die Befindlichkeiten von Menschen mit Fluchterfahrung. "Aflatoon" wird der Philosoph Platon in einigen Ländern Nordafrikas und des Mittelmeerraumes genannt wird. "In einigen dieser Sprachen" ist es auch "die Bezeichnung für lila – eine Hommage an den Philosophen", der diesen Farbton als den schönsten empfand. Die "platonische Freundschaft" hat einen eher geistigen, nicht-sexuellen Charakter. Aus einem Comic-Workshop entwickelte sich zusammen mit professionellen Kuratoren die Idee zu einer Ausstellung, deren Umsetzung in der Praxis allerdings durch die Residenzpflicht für Asylsuchende und andere Probleme erschwert wurde. Zu sehen sind Arbeiten von Geflüchteten aus Syrien, Iran, Irak, Ägypten, Afghanistan, Uganda, und Sudan. Kuratiert wird die Ausstellung von Hasan Aksyagin und zoya.

Aktionen & Projekte

Skulpturenpark Waldfrieden

Klaus Rinke, Installation mit Bahnhofsuhr, © VG Bild und Kunst Bonn, 2017, Klaus Rinke

Bis zum 25. Juni 2017 präsentiert der Skulpturenpark Waldfrieden in der Ausstellung „DERZEIT -  Über Zeit und keine Zeit mehr zu haben“ Werke des Bildhauers Klaus Rinke. Als Pionier der Prozesskunst, macht Rinke „Zeit und Raum als 'Primärdemonstration' für den Betrachter erfahrbar... Die zentrale Rolle seines Schaffens spielen die Urkräfte der Natur, insbesondere die Zeit, die in seinen großen Bahnhofsuhren in der Ausstellung im Skulpturenpark Waldfrieden thematisiert wird. Seit seiner Kindheit, in der er viel Zeit auf dem Gelände eines Bahnhofs verbrachte, sind die Uhren für ihn Symbol für die Kürze des menschlichen Lebens. In anderen Arbeiten wird das Element des sich stetig bewegenden Wassers zum übertragenen Sinnbild für das Verfließen der Zeit.“ Den Skulpturenpark hat der Bildhauer Tony Cragg angelegt. Beide Künstler waren Professoren an der Düsseldorfer Kunstakademie, Rinke bis 2004, Cragg bis Ende 2013. Klaus Rinke führte ab 1969 Arbeiten mit Rheinwasser durch; in dieser Zeit entstanden auch die ersten „Primärdemonstrationen“, bei denen er u.a. die Idee umsetzt, die Energie der Sonne als eine der Urkräfte in der Natur skulptural zu nutzen.

Preise

Gabriele Münter-Preis an Beate Passow

Beate Passow, Picknick in Persien, 2012, Foto auf Kunststoff

Beate Passow ist aktuelle Trägerin des Gabriele Münter-Preises, der an Künstlerinnen ab 40 Jahren verliehen wird (20.000 Euro). In ihren Arbeiten setzt sie sich mit politischen Themen auseinander. „Mit unterschiedlicher künstlerischer Technik setzt Frau Passow fragwürdigen Herrschaftssystemen, übermässiger Ökonomisierung des Individuums und einer zunehmenden Überwachung ihren Blick und ihre Kamera entgegen“, heißt es in der Jurybegründung. Zusammen mit Arbeiten anderer ausgewählter Künstlerinnen ist eine Ausstellung mit Beate Paasow im März 2017 in der Berliner Akademie der Künste zu sehen. Sie wandert anschließend ins Bonner Frauenmuseum, wo die Ausstellung dann von Mai bis Ende Juli 2017 zu sehen ist. Ein Gespräch von Alexander Braun mit Beate Passow veröffentlichte „Kunstforum“ in Bd. 132 (1995). www.frauenmuseum.de

Ausschreibungen

Performance-Workshop in Burgbrohl

Frank Homeyer und Boris Nieslony führen vom 3. bis zum 5. Juni 2017 einen Performance-Workshop im Kunstpavillon Burgbrohl/Rheinland durch. Es gibt einfache Übernachtungsmöglichkeiten (Empfehlung: Schlafsäcke mitbringen) im Kunstpavillon und in einem Studio Apartement. Teilnahmegebühren: 250 Euro (Studenten 150 Euro). Anmeldungen bis zum 15. Mai 2017 bei Kunstpavillon Burgbrohl, Hechenbergweg 6a, 56659 Burgbrohl, info@hammes-meiner.de.

Museen & Institutionen

Heilbronn: Skulpturen aus Papier

Thomas Hirschhorn, Flying Boxes, 1993, Foto: Wolfgang Träger, Courtesy Thomas Hirschhorn, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017.

„Skulpturen aus Papier. Von Kurt Schwitters bis Karla Black“ sind vom 17. März bis zum 2. Juli 2017 in der Heilbronner Kunsthalle Vogelmann zu sehen. „Vor allem während der letzten zehn Jahre sind auf Kunstmessen, Biennalen und Ausstellungen immer häufiger Skulpturen aus Papier zu sehen. Es handelt sich dabei nicht um Experimente oder Modelle. Papier hat sich inzwischen als Material für die beständige Skulptur etabliert.“ Die Ausstellung gliedert sich in die drei Bereiche der klassischen Moderne (Schwittes u.a.), in die Kunst der 1960er Jahre (z.B. mit Charlotte Posenenske oder Franz Erhard Walther) und in die zeitgenössische Kunst u.a. mit einer raumfüllenden Installation von Thomas Hirschhorn.

Preise

Preis der Nationalgalerie

Die für den Preis der Nationalgalerie 2017 nominierten Künstlerinnen Iman Issa, Agnieszka Polska, Sol Calero und Jumana Manna (v. l. n. r.), Foto: David von Becker

Sol Calero, Iman Issa, Jumana Manna und Agnieszka Polska sind für den Preis der Nationalgalerie nominiert. Sie stellen zusammen vom 29. September 2017 bis zum 14. Januar 2018 im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zu sehen sein. Eine zweite Jury wählt dann am 20. Oktober 2017 die Gewinnerin des Preises. Die Auszeichnung umfasst eine Einzelausstellung mit Publikation in einem der Häuser der Nationalgalerie im Laufe des Jahres 2018.

Kulturpolitik

Jeff Koons wegen Plagiat verurteilt

1975 schuf der französische Fotograf Jean-François Bauret eine Aufnahme mit zwei nackten Kindern. 1988 entstand die Porzellanskulptur „Naked“ von Jeff Koons: sie zeigt in ähnlicher Haltung einen nackten Jungen, der einem ebenfalls nackten Mädchen einen Blumenstrauß reicht. Ein französisches Gericht befand nun, dies sei ein Plagiat und verurteilte das Unternehmen Jeff Koons LLC und das Centre Pompidou zu 20.000 Schadenersatz an die Familie des 2004 verstorbenen Fotografen. Die Koons-Firma muss auch noch weitere 4.000 Euro für die Abbildung der Skulptur im Internet zahlen. Das Centre Pompidou wurde wegen der Abbildung der Plastik in einem Katalog verurteilt. Die 20.000 Euro Prozesskosten gegen des weiteren zu Lasten der verurteilten Streitparteien.

In eigener Sache

Der neue Band ist erschienen: Kunst lernen?

Wie bilden Kunstakademien heute weltweit aus? Während Hochschulgremien Curricula entwerfen, Abschlüsse internationalen Standards anpassen und Promotionsstudiengänge für Künstler einführen, tauchen Studenten auf der ganzen Welt in das Experiment eines Kunststudiums ein:

Museen & Institutionen

LUMA Foundation erwirbt Leibovitz-Archiv

Die in Zürich ansässige LUMA Foundation hat das Archiv der Fotografin Annie Leibovitz erworben. Das Material wird in der französischen Dependance der Stiftung im Parc des Ateliers in Arles untergebracht. Dort zeigt Luma Arles vom 27. Mai bis zum 24. September 2017 in der Grande Halle die Ausstellung „Annie Leibovitz Archive Project #1: The Eary Years“ mit rund 8.000 Fotos aus dem Zeitraum von 1968 bis 1983. Leibovitz gilt als bestbezahlte Fotografin der Welt; berühmt sind ihre Porträts der Kulturprominenz wie das Aktfoto von der Schauspielerin Demi Moore, als sie schwanger war, oder jene Aufnahme, bei der sich John Lennon an Yoko Ono klammert. Die LUMA Foundation wurde 2004 als Non profit-Organisation von der Kunstsammlerin Maja Hoffmann gegründet. Im vergangenen Jahr ging die Stiftung z.B. auch eine dreijährige Partnerschaft mit Benjamin Millepieds L.A. Dance Project ein.  www.luma-arles.org

Preise

bonn hören - sonotopia-Preis

Falco Pols, Absolvent der KABK -Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten in Den Haag setzte sich gegen 61 Mitbewerber als Sieger des Wettbewerbs um den bonn hoeren – sonotopia- Preis für installative Klangkunst durch (10.000 Euro). Mit dem Preisgeld realisiert er im September 2017 in Bonn eine neue Klanginstallation, die im Rahmen des Beethovenfestes Bonn präsentiert wird. „Seine Noise-Experimente gründen auf der Faszination für alle uns umgebenden Geräusche und Klänge. In seinen Forschungen sucht er nach Wegen mit Material und Raum so umzugehen, dass sie die inneren Mechanismen von Phänomenen einfangen, die durch die Umwelt in Gang gesetzt werden. Ausgangspunkt sind Beobachtungen der physikalischen Umwelt, auf deren Basis dann die unterschiedlichsten Formen entstehen können. Immer ist dort Bewegung, immer ist dort Klang. Es geht darum, innere Prozesse anzuregen und deren Resonanzen zu erforschen. Pols Arbeiten sind gewöhnlich fragile Gefüge in flüchtiger Balance, bei denen man sich häufig fragt, ob sie standhalten.“ Weitere Auszeichnungen und Anerkennungen gingen an Natalia Bustamante, Fritjof Mangerich, Katharina Bévand, Frank Jung, François-Xavier Loucheur sowie Alexander Pospischil. www.bonnhoeren.de

Preview

E. O. Hoppé - Unveiling a Secret

E.O. Hoppé: Skeleton of Graf Zeppelin, Friedrichshafen, 1928 © 2017 Curatorial Assistance, Inc. / E.O. Hoppé Estate Collection

Die Photographische Sammlung der Kölner SK Stiftung Kultur zeigt vom 6. April bis zum 30. Juli 2017 die Ausstellung E. O. Hoppé - Unveiling a Secret.  "E.O. Hoppé begann seine photographische Karriere in London, wohin er 1902 übergesiedelt war und wo er ab 1907 ein erfolgreiches Portraitstudio führte. In den 1920er- und 1930er-Jahren unternahm Hoppé zahlreiche, teils mehrmonatige Reisen in verschiedene Länder Europas, sogar bis nach Amerika, Indien und Australien. Während dieser Aufenthalte entstanden umfangreiche photographische Dokumentationen. Menschen, Landschaften, Siedlungen und Städte sowie vor allem industrielle Momente fanden sein Interesse." Nachdem er in den 1950er Jahren in Vergessenheit geriet, wurde seit den 1990er Jahrne sein Werk wieder entdeckt und erforscht. Zeitgleich findet in den Räumen der Stiftung auch noch eine zweite Ausstellung über "Industrie als Motiv" statt. www.photographie-sk-kultur.de

Preise

Niedersächsisches Jahresstipendium

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur vergibt 2017 drei Jahresstipendien an junge bildende Künstlerinnen und Künstler. Leona-Alina Boltes, Matthias Fritjof Mangerich und Tuğba Şimşek werden mit jeweils 12.000 Euro gefördert. "Eine oder einer der Geförderten" erhält "Qdie Möglichkeit eines vierwöchigen Aufenthalts in Kapstadt/Südafrika. Dieser findet in Kooperation mit der Sylt Foundation im Austausch mit einer südafrikanischen Künstlerin oder einem südafrikanischen Künstler statt, die oder der vier Wochen in den Künstlerhäusern Worpswede verbringen wird."

Museen & Institutionen

Lichtkunst in Celle

Albert Hien, Connexion, 2013, Copyright: Albert Hien

Unter dem Titel "Signal" zeigt das Kunstmuseum Celle vom 19. März bis zum 13. August 2013 Lichtkunst aus der Sammlung Robert Simon. "Die Auswahl von rund 40 Lichtkunst-Werken und -Installationen gibt einen Einblick in die über die Jahre in diesem Bereich deutlich gewachsene Sammlung Robert Simon. Sie ist inzwischen eine der größten dieser Art in Deutschland. Im Zusammenspiel mit der historischen Architektur im Stadtkern bildet das Kunstmuseum ein lebendiges Spannungsfeld. Wie selbstverständlich verknüpft sich hier – über die Inhalte, Medien und Techniken der Lichtkunst – die Frage nach dem Woher mit dem Blick nach vorn, Richtung Zukunft." www.kunst.celle.de

Ausschreibungen

Direktor gesucht

Zum 1. April 2018 hat die Stuttgarter Akademie Schloss Solitude ihren künstlerischen Direktotenposten neu zu besetzen. Der Vertrag läuft über fünf Jahre, mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Gewünscht sind Führungsqualitäten, gute Vernetzung und Managementerfahrungen sowie "Ideen zur Weiterentwicklung der Akademie sowie Aufgeschlossenheit für auch spartenübergreifende Kooperationen, seien sie lokal oder international, vernetztes Denken sowie Interesse an den digitalen Medien. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind selbstverständlich. Weitere Fremdsprachenkompetenz ist erwünscht." Die Akademie Schloss Solitude bietet ein interdisziplinäres (Residenz)stipendienprogramm für junge Leute aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Bewerbungen bis zum 28. April 2017 per Post an: Frau Staatsekretärin Petra Olschowski Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Königstr. 46 70173 Stuttgart. Infos: www.akademie-solitude.de/de/stellenausschreibung-akademiedirektorin-akademiedirektor~no3857/

Museen & Institutionen

Münster: Produktionsblase

Samuel Treindl, Farbverläufe, 2016, Foto: S. Treindl

Einmal im Jahr öffnet sich die Kunsthalle Münster für eine Werkstattsituation eines lokal ansässigen Künstlers: Samuel Treindl führt dort vom 18. März bis zum 23. April 2017 ein Produktionsprojekt durch. Der Titel Produktionsblase lässt "Fragen danach aufkommen, wie Produktionssysteme vor dem Hintergrund schwankender Verfügbarkeiten und optionaler Benutzbarkeit zu organisieren seien. Treindl experimentiert mit Zufallsgesetzen unbeabsichtigter Systeme. Versuchsweise kann Formfindung an Material und Zufall delegiert werden. Kooperative Strategien ersetzen Hierarchie, Entwurf und Planung. Spielregeln werden neu erfunden und wieder verworfen. Nützlichkeit ist nicht das Ziel, sondern eine plötzlich aufscheinende Option im Prozess der Produktion. Objektivität ist Risiko, flüchtiges, vulnerables Nebenprodukt. Unter Verwendung einfacher Materialien und nachvollziehbarer Methoden entwickelt Treindl Skizzen, Modelle und Prototypen. Unterschiedliche Versuchsanordnungen im Bereich der Produktion und Materialforschung geben Anstoß für weiterführende, sich wiederholende Prozesse... Treindl balanciert Kontradiktionen aus: Antikommerzielles verbindet sich mit Kommerziellem, Poetisches mit Realistischem, Konstruiertes mit Zufälligem, Beständiges mit Flüchtigem. Es geht um den Wechsel von Perspektiven, Kontrolle durch Kontrollverlust und die Überwindung von Gegensätzen im Innen- und Außenraum....." Samuel Treindl  studiert Bildhauerei an der Kunstakademie Münster Ayşe Erkmen und Mariana C. Deball. www.stadt-muenster.de/kunsthalle

Museen & Institutionen

Bernald Arnault gründet neues Kunstzentrum

Bernard Arnault, Unternehmer und Sammler, der 2006 die Stiftung Louis Vuitton gründete und dafür vom Architekten Frank O. Gehry ein Ausstellungshaus im Bois de Boulogne errichten ließ, will Paris um eine weitere Kulturinstitution bereichern: er übernahm jetzt das ehemalige Musée des Arts et Traditions Populaires im 16. Arrondissement und richtet dort nun das LA MAISON LVMH / Arts – Talents – Patrimoine als ein Zentrum für angewandte Künste ein. Auch hier soll Frank O. Gehry den Umbau vornehmen, und dies in enger Anlehnung an die Originalarchitektur von Jean Dubuison. Arnault bekam von der Stadt Paris ein Nutzungsrecht für 50 Jahre übertragen.

Galerien & Auktionshäuser

Galerie Chouakri zieht um

Zwei neue Adressen meldet die Berliner Galerie Mehdi Chouakri. Sie hat ihre bisherigen Räume in Berlin-Mitte verlassen und nimmt zum Gallery Weekend am 28. April 2017 zwei neue Standorte in Berlin-Charlottenburg in Betrieb, und zwar am Fasanenplatz (Fasanenstrasse 61) und in der Mommsenstraße (Ecke Bleibtreustrasse 41). www.mehdi-chouakri.com

Museen & Institutionen

Künstlerkolonie Ahrenshoop: Jubiläum

Der Kreidefelsen von Caspar David Friedrich ist das berühmteste Ostsee-Motiv in der deutschen Kunstgeschichte seit dem 19. Jh. Doch die Dünenlandschaft zog auch andere Künstler an: Die Malerin Anna Gerresheim (1852-1921) zog bereits 1892 als freie Künstlerin nach Ahrenshoop, was zur damaligen Zeit völlig ungewöhnlich war, zusammen mit anderen Freilichtmalern gründete sie dort eine Künstlerkolonie. Erst in deren Folge entwickelte sich der Ort zu einem Ostseebad. Bis 1950 gehörte Ahrenshoop geografisch und politisch zu Pommern, wurde erst dann an Mecklenburg angegliedert. Prominenteste Künstler in Ahrenshoop waren Marianne von Werefkin und Alexej Jawlenskij, die hier 1911 ihren Sommerurlaub verbrachten und in den 1930er Jahren der Bildhauer Gerhard Marcks. Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel feiert diese Kolonie nun ihr 125jähriges Bestehen. Von März bis Oktober 2017 präsentiert sich das Ostseebad Ahrenshoop als eine europäische Künstlerkolonie. „Im Mittelpunkt steht das 2013 eröffnete, preisgekrönte Kunstmuseum, das in mehreren Ausstellungen Werke der Kolonie-Gründer, der klassischen Moderne und der Gegenwart zeigt, in denen auch Bilder zu sehen sind, die noch nie öffentlich ausgestellt wurden“.

Museen & Institutionen

Kunstmuseum Singen: „Auf Immer....“

Felix Droese, Schiff, 1984, Faltobjekt Schenkung Sammlung Dres. Suse und Werner Pfäffle © VG Bild-Kunst Bonn, Courtesy: Kunstmuseum Singen

Das Kunstmuseum Singen zeigt vom 18. März bis zum 07. Mai 2017 die Ausstellung "Auf Immer. Auf Dauer. Auf Zeit. - Schenkungen und Leihgaben für das Kunstmuseum Singen". „Auf zwei Etagen werden im Rahmen der Ausstellung die neuen Sammlungszugänge des Kunstmuseums präsentiert. Es handelt sich hierbei um Kunstwerke, die das Haus seit seiner Wiedereröffnung 2014 der neuen Ausstellungsräume“ erhalten hat. Das Haus verfügt nun über neue konservatorischen Möglichkeiten durch Klimaanlage und ausgebautem Depot, und es genießt in der Fachwelt und bei Sammlern einen guten Ruf wegen seiner „konsequenten Verfolgung einer auf die Euregio Bodensee bezogenen Ausstellungs- und Sammlungskonzeption“. www.kunstmuseum-singen.de

Museen & Institutionen

ZERO-Foundation: Umzug

Im Oktober 2018 bezieht die ZERO Foundation ein neues Haus in Düsseldorf. Es befindet sich im Atelierhaus in der Hüttenstraße, das die ZERO-Künstler ab 1961 nutzten: Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker hatten dort ihre Ateliers. Otto Piene arbeitete dort sogar bis zu seinem Tod 2014, wenn er sich in Deutschland aufhielt. Im zweiten Stock betrieb er sein legendäres „Feueratelier“. Seine Witwe Elisabeth Piene, bislang Mieterin aller Etagen in dem Haus, schenkt das Atelier der ZERO Foundation, dessen Zustand für die Nachwelt authentisch erhalten bleiben soll. „Die foundation will diese Räume nutzen, um die kreative Arbeit der Künstler wissenschaftlich fortzuführen und damit lebendig zu erhalten. Es sollen Archiv-, Bibliotheks- und Büroräume entstehen. Für eine Stiftung, die die Kunst von ZERO erforscht und vermittelt, kann es kaum einen besseren Ort geben. Wenn dieses Projekt realisiert ist, hat die foundation einen Ort geschaffen, der Historisches bewahrt und dennoch in die Zukunft weist.“ Der Umbau wird etwa 550.000 Euro kosten. Aufgebracht wird das Geld hauptsächlich durch die Stiftung und durch Sponsoren. Auch die Landeshauptstadt Düsseldorf stellt Geldmittel für Miete und Personal bereit. Aus dem Medienhafen will laut „Rheinischer Post“ die Stiftung auch deswegen wegziehen, weil die Mieten dort zu teuer geworden sind. www.4321zero.com

Personalien

Gropiusbau: Direktorenwechsel

Stephanie Rosenthal übernimmt am 1. Februar 2018 den Chefsessel des Martin-Gropius-Baus in Berlin und löst dann den langjährigen Direktor Gereon Sievernich ab. Seit 2007 ist Rosenthal Chefkuratorin der Hayward Gallery in London; vorher war sie viele Jahre als Kuratorin und Projektleiterin am Münchner Haus der Kunst tätig. Außerdem verantwortete sie die letzte Sydney Biennale.

Preview

Howard Kanovitz im Ludwig Museum Koblenz

Howard Kanovitz, „The Painting Wall, the Water Bucket Stool” (Die Malwand, das Wasserschüsselgestell), 1967, Liquitex auf Leinwand, 240 x 295 cm, mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Die Ausstellung HOWARD KANOVITZ – VISIBLE DIFFERENCE vom 26. März bis zum 28. Mai 2017 im Ludwig Museum Koblenz ist die erste museale Einzelausstellung seit 1980. Sie umfasst zahlreiche Werke sowie Dokumente aus mehr als vier Jahrzehnten aus dem mumok in Wien, dem Lehmbruck Museum und dem Folkwang Museum, aus wichtigen Privatsammlungen sowie der The Howard Kanovitz Foundation in New York. Kanovitz zählt zu den Pionieren der Pop Art und der fotorealistsichen Malerei; er nahm 1972 und 1977 an der Kasseler documenta teil. „Interessant ist vor allem, dass Kanovitz früh fotografisches Material nutzte, selber Fotografien anfertigte und sie weiterverwendete für seine Arbeiten, die in einem komplexen Werkprozess aus Collagen, Zeichnungen, Zerschneidungen, Überblendungen und Malerei entstehen, wobei er verschiedene Ebenen, Räume und Perspektiven kombiniert. Beispielhaft dafür ist das frühe Gemälde aus der Ludwig Sammlung The Painting Wall, the Water Bucket Stool (1967, mumok, Wien)...“ www.ludwigmuseum.org/

Personalien

Kiel: Neue Sammlungsleiterin

Regina Göckede leitet jetzt die Gemälde- und Skulpturensammlung der Kunsthalle zu Kiel und ist zugleich auch stellvertretende Direktorin. Ihr Vorgänger Peter Thurmann hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Göckede habilitierte 2014 an den Universitäten Cottbus und Potsdam mit der Arbeit „Spätkoloniale Moderne – Vergleichende Studien zur Globalisierung der Architekturmoderne“.

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