Band 244, 2017, Ausstellungen: Berlin, S. 260

+Ultra Gestaltung schafft Wissen

Zum Verhältnis von Künsten und Naturwissenschaften

Martin-Gropius-Bau 30.09.2016 – 08.01.2017
von Hermann Pfütze

‚Früher‘, bis zu Linné, Goethe und Darwin, haben die Wissenschaften von der künstlerischen, vor allem zeichnerischen Formerforschung der äußeren Natur gelernt. Seit dem 20. Jahrhundert ist es umgekehrt: Forschende Künstler, von Buckminster Fuller und Frei Otto bis zu James Turrell, Thomas Saraceno, Carsten Hoeller und Olafur Eliasson, orientieren sich an den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur inneren Ordnungsstruktur der Natur. Früher waren Zeichnungen, Bilder und anschauliche Experimente das Erkenntnismaterial der Naturwissenschaften, heute sind Rechenprogramme, tomografische Bildgebungsverfahren und biophysikalische Laborergebnisse die Informations- und Gestaltungsprämissen der Künste. Mit ihrer Hilfe werden präzise Bi

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