Band 244, 2017, Titel: Die neue Auftragskunst, S. 180

Von Schamanen und Daidalos zu Diego Velázquez und Goya

Eine Spurensuche nach ersten SelbstaufträgeN, Hofaufträgen bis zu frühen autonomen Werken

von Brigitte Borchhardt-Birbaumer

Spricht man über eine neue Abhängigkeit von Kunst und Auftraggebern, lassen sich interessante Parallelen zur Situation des vorbürgerlichen Zeitalters finden. Für Hanno Rauterberg ist der Auftragskünstler im vormodernen Sinn zurück und der postautonome Status eine Art von Normalisierung. Dass die Kunst an den Höfen zu ihrer hohen Bestimmung kam und es der bürgerlichen Gesellschaft schwer fällt, „Hoffreiheit“ mit Privilegien und Nobilitierung als künstlerische Autonomie – auch durch damit verbundene Loslösung von handwerklichen Zünften – zu akzeptieren, hat Martin Warnke in seinem bekanten Buch über den Hofkünstler 1985 schon vorgelegt. Vorbild waren die Höfe der Antike. Aber man kann noch weiter zurückgehen.  

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