Band 243, 2016, Ausstellungen: Berlin, S. 276

Sven Drühl - Simulationen

Landschaften jenseits der Wirklichkeit

Haus am Waldsee 09.09.
 – 06.11.2016
von Matthias Reichelt

Die Naturbildnisse in der Malerei waren nicht nur in der Romantik Träger für Gefühlszustände. Für das Heimischsein, das Einssein mit Natur und die Geborgenheit standen landschaftliche Idyllen, während die Landschaft als Ort des Mysteriums und der Dunkelheit sowohl Verlorenheit, Einsamkeit und Tod signalisierten. Sven Drühls Landschaften hingegen sind kühl, reduziert, und vor allem Oberfläche, Struktur und Plastizität. Sie wirken unecht, über das Gemalte hinaus artifiziell und befremdlich, weil sie völlig frei von Fauna und Menschen sind.  

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