Band 243, 2016, Titel: Postdigital 2, S. 98

Totgesagte leben länger

Das gedruckte Buch im postdigitalen Zusammenhang

von Franz Thalmair

„Weve all heard the news: print is dead.“1

Mit dieser lapidaren Feststellung beginnt Alessandro Ludovico in „Post-Digital Print. The Mutation of Publishing Since 1894“ seinen historischen Abriss über avantgardistische Methoden des Publizierens: Nach dem Aufkommen der Telegraphie, nach heute so gängigen Medientechnologien wie der des Radios, des Fernsehens, des Computers und letztlich nach der Popularisierung von Hypertext in den 1990er-Jahren befinden wir uns wieder in einer Zeit, in der das Buch totgesagt wird. Man hört, das digitale verdränge das gedruckte Buch, der kleine Buchhandel werde von Internet-Riesen geschluckt und Kinder seien nicht mehr an geschriebenen Geschichten interessiert. So oft das Buch totgesagt wurde, so oft hat es genau dies

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