Band 243, 2016, Dissonante Perspektiven, S. 34

Erschöpfung

Sich als junger Mensch zu entscheiden, Kunst machen zu wollen, drückt immer auch eine existenzielle Entdeckung aus: Dass man in gewisser Weise sich bereits als Künstler, Künstlerin sieht und fühlt. Diesem Ruf zu folgen, hat zwei Voraussetzungen: Dass man einsieht, dass Künstler vor allem auch ein Künstler ohne Werk ist. Und ein unbedingter Wille, Künstlerin mit Werk zu werden, also sozial als solche anerkannt zu sein, irgendwann. Nun prallt dieser Wille jedes Jahr auf eine schwieriger werdende Situation. Kunst machen zu wollen ist zwar immer schon der selbstbestimmte Beginn einer Initiierung in Kunst selber gewesen. Aber die Voraussetzungen, Formen und Qualitäten der Initiierung wandeln sich im Laufe der Zeit.  

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