Band 245, 2017, Gespräche mit Künstlern, S. 174

Carl Andre

Eine andere Tiefe

„Freedom is just another word for nothing left to lose.“ Janis Joplin

von Heinz-Norbert Jocks

Einst feierten die Museen in Amerika den 1935 in Quincy geborenen Carl Andre als Pionier der Minimal Art. Vor 32 Jahren wurde er von jetzt auf gleich fallengelassen. Auch der amerikanische Kunstmarkt ignorierte ihn, weil er 1985 angeklagt wurde, seine Frau, die kubanische Künstlerin Maria Mendieta ermordet zu haben. Trotz des Freispruchs vergingen fast 30 Jahre, bis ein amerikanisches Museum ihn wieder ausstellte. In den frühen 1960ern hatte Andre mit linearen Installationen aus Holz, Ziegelsteinen und Metall eine neue Kunstrichtung mit ins Leben gerufen und alle für die Skulptur bis dahin geltenden Kriterien verworfen. Seinen Durchbruch hatte er 1970 mit einer Solo-Show im Guggenheim Museum. 2015 widmete ihm das Dia Beacon Museum eine Ret

Lesen Sie diesen und alle weiteren Artikel der Ausgabe sowie alle Inhalte der bisher 246 erschienen Bände im KUNSTFORUM Probe-Abo. Mehr erfahren

Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich hier ein:


Passwort vergessen

 
 

Erstanmeldung für Abonnenten

< Bitte nur ausfüllen, wenn Ihre Lieferadresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegt.

 

Hinweis: Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse sorgfältig, da Ihnen sonst das Passwort nicht zugestellt werden kann.

Häufigste Tippfehler sind z.B.
@hotmail.de statt @hotmail.com oder @hotmeil.de oder @hormail.de
oder www.name@t-online.de oder @tonline statt @t-online.de