Band 244, 2017, Ausstellungen: Berlin, S. 256

Cornelia Schleime

Ein Wimpernschlag (Hannah-Höch-Preis 2016)

Berlinische Galerie 25.11.2016 – 24.04.2017
von Judith Elisabeth Weiss

Nach fünf Ausreiseanträgen wurde ihre Übersiedlung von Ost- nach West-Berlin im Jahr 1984 endlich genehmigt. Nur einen Koffer und eine Rolle mit ihren letzten Bildern konnte die Künstlerin damals mitnehmen, als sie mit ihrem kleinen Sohn Moritz binnen weniger Stunden überstürzt die DDR verlassen musste. Stasi-Bespitzelung (wie sich später herausstellte durch ihren besten Freund) und Ausstellungsverbot waren vorausgegangen – zu eigensinnig, zu unbequem waren ihre Gegenbilder zu den Auferlegungen sozialistischer Gesellschaftsentwürfe. Sie wurde gezwungen, nahezu ihr gesamtes Frühwerk in Ost-Berlin zurückzulassen; es sollte bis heute verschwunden bleiben. In der Berlinischen Galerie, die sich unter anderem der Kunst des geteilten und wiederve

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