Band 239, 2016, Zeichnen zur Zeit, S. 204

Simon Schubert

Die Linien bilden ihre Spuren im Blatt, Simon Schubert faltet sie in seine Papiere. Im Zusammenspiel von Licht und Schatten erscheinen ausdifferenzierte Örtlichkeiten, Architekturen vor allen Dingen, Innenräume, Stiegenhäuser, Winkelszenen mit mehreren Fluchtpunkten: Diskret, ja zurückgenommen, aber mit unerbittlicher Konkretion. Die Faktizität der Falte, die das Material formt, ohne es zu verletzen, und die daraus resultierenden Lineaturen vereinigen sich zu einer imaginären Kraft. Das Relief mit seinem natürlichen Anspruch auf Dreidimensionalität, wird durch die spezielle Arbeitsweise seiner Faltungen partiell neu definiert, etwa als angefangene, letztlich aber flach gelegte, bzw. flach gebliebene Verräumlichung mit dem Potential zur abbi

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