Band 236, 2015, Titel: Wendezeiten – Deutschland in der Kunst, S. 164

Jonathan Meese

Von Sabine B. Vogel

Das erste Mal stand Jonathan Meese 2013 in Kassel vor Gericht, angeklagt wegen eines in Deutschland sehr scharf geahndeten Vergehens: Paragraf 86 a des Strafgesetzbuchs, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Anlass war sein zum Hitlergruß erhobener Arm. 2014 wurde wieder gegen Meese ermittelt, diesmal von der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen möglicher Volksverhetzung. Der Künstler hatte bei einer Theateraufführung mehrmals den Hitlergruß gezeigt und eine Alien-Puppe mit einem Hakenkreuz beschmiert. 2015 bemühte dann die Staatsanwaltschaft München den Paragrafen. Jedes Mal wurde der deutsche Maler freigesprochen oder die Ermittlungen eingestellt. Meese darf also den Hitlergruß auf Fotografien und in Performances zei

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