Band 232, 2015, Titel: Kunstverweigerungskunst II, S. 116

Florian Slotawa

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von Kerstin Skrobanek

Begreift man die 1960er-Jahre als Ausgangspunkt diverser Verweigerungsstrategien, kann Florian Slotawa wohl als einer der Bildhauer gesehen werden, die in Bezug auf Skulptur oder Objektkunst die damals gestellten Forderungen in einem besonders starken Maße radikalisiert haben. Slotawa entnimmt seine Arbeitsmaterialien ausschließlich dem Alltagskontext und führt sie – dies sehe ich als Weiterführung oder Steigerung der Verschränkung von Kunst und Alltag – auch nach der Präsentation des skulpturalen Ergebnisses oder nach der Fixierung in Fotografien wieder dorthin zurück. Für viele Arbeiten hat er Material benutzt, das aus dem privaten Kontext stammt und durch die Veröffentlichung während der Ausstellung plötzlich jedermann zugänglich wird.

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