Band 244, 2017, Titel: Die neue Auftragskunst, S. 166

Constantin Luser

Kompromisse sind dialogisch

Ein Gespräch von Sabine B. Vogel

Der 1976 in Graz geborene Constantin Luser lebt und arbeitet in Wien. Nach Abschluss seines Studiums für Industrial Design in Graz studierte Luser an der Akademie der Bildenden Künste (Klasse Renee Green), sowie an der Universität für angewandte Kunst (Klasse Brigitte Kowanz). Bekannt wurde Luser mit seinen tagebuchartigen Zeichnungen und den Skulpturen, die Musikinstrumente in experimenteller Weise refunktionalisieren.
Seine Arbeiten wurden unter anderem in folgenden Institutionen gezeigt: Albertina, Wien; 21er Haus, Wien, Belvedere, Wien; Kunsthalle Krems; Kunsthalle Wien; Kunsthaus Graz; Institut für moderne Kunst, Nürnberg; Lenin Museum, Moskau Musée d’Art Moderne, Paris; Museum der Moderne, Salzburg; Palais de Tokyo, Paris; Project Art Centre, Dublin; Secession, Wien.
 

Constantin Luser: Die ersten Aufträge sind oft die schwierigsten: Mein erster Auftrag war eine Portraitanfrage. Es gibt da eine klare Vorlage: die Ähnlichkeit. Und es ist sehr nah an der Eitelkeit. Bei meiner Ausführung erklärte mir der Auftraggeber, die Seele würde fehlen. Auch beim zweiten Versuch war die Seele noch nicht drauf – da wird es heikel: Wie soll man die Seele vom Foto in die Zeichnung bekommen?  

Sabine B. Vogel: Wie sah dein Portrait aus?  

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Autor
Sabine B. Vogel

* 1961, Essen, Deutschland

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Wichtige Personen in diesem Artikel
Constantin Luser

* 1976, Graz, Österreich

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