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California Dreaming I

Visionen aus einem pluralistischen Kosmos

Der amerikanische Traum verdichtet sich in Kalifornien zur Apotheose seiner selbst: Hollywood als Traumfabrik, die kalifornische Laisser-Faire-Haltung, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, die Reichen, Schönen und Berühmten, die sich in der Metropole Los Angeles versammeln. Als US-amerikanischer Bundesstaat mit den besten klimatischen Voraussetzungen ist Kalifornien ein Klischée von einem Land, zu schön um wahr zu sein und zu oberflächlich – denkt der Europäer –, als dass Menschen, Künstler und Künstlerinnen von den existenziellen Härten des Lebens geschliffen sein könnten. New York wurde von jeher mit Europa assoziiert und Kalifornien wird von hier fast wie eine Enklave behandelt. Die beiden Themenbände California Dreaming zeigen auf: Kalifornien hat mehr zu bieten als die utopischen Träumereien, die wir aus dem Film kennen. Es stellt vielmehr ein Land dar, dessen Geschichte und Kunst immer noch nicht ausreichend erschlossen sind. Außerdem machen viele Beiträge deutlich, dass sich die Kunst, Made in California, trotz zahlreicher ortsspezifischer Eigenheiten in einem Gefüge globaler Entwicklungen bewegt.

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