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Zur Aktualität des Idyllischen II

Herausgegeben von Sven Drühl und Oliver Zybok

Der zweite Band der Dokumentation zum Thema „Aktualität des Idyllischen“ (erster Teil der Dokumentation in Band 179, 2006) stellt unter diversen Blickwinken künstlerische Ausarbeitungen vor und untersucht den Einfluss des Idyllischen in artverwandten Gebieten wie Literatur, Architektur, Musik, Computerspiel und Werbung.
Den Einstieg liefert Markus Lohoff mit einem Beitrag über die motivgeschichtliche Ambivalenz von Idylle und Katastrophe in Fotografie, Film und Neuen Medien. Tilmann Baumgärtel weist in der Motivik von Computerspielen zahlreiche Idylle-Bezüge nach. Sven Drühl untersucht den Topos der Berglandschaft seit der Frühromantik. Gesonderte Beiträge widmen sich Künstlern aus der Schweiz und aus Skandinavien sowie dem Idyllischen im Kontext zeitgenössischer Architektur und in der Alltagsästhetik.
Wie sich der Begriff des „Idyllischen“ in der klassischen Musik niedergeschlagen hat und welche Auswirkungen sich im 1970er Krautrock und den elektronischen Experimenten von „The Orb“ nachweisen lassen, erläutert Honke Rambow. Doris Hildesheim konzentriert sich im Bereich der Literatur auf das Werk Friedrich Schillers. Und weil die Idylle eng mit Glücksvorstellungen verbunden ist, fragt Oliver Zybok abschließend: „Was ist Glück?“

4. Berlin Biennale

von Thomas Wulffen

Ausführlich widmet sich dieser Band der 4. berlin biennale. Von der Bundeskulturstiftung mit 2.5 Millionen Euro gefördert, präsentierte das Kuratorentrio Massimiliano Gioni, Ali Subotnick und Mauricio Cattelan „Von Menschen und Mäusen“ an verschiedenen Orten in der Stadt.
Wolfgang Träger hat die Ausstellung mit der Kamera besucht, Thomas Wulffen Kommentare zu den Künstlern und der Gesamtveranstaltung verfasst. Ihre Einschätzung dieser Biennale, auch im Kontext anderer Biennalen, geben Künstler, Sammler, Kuratoren und Kritiker in einer abschließenden Kurzbefragung.
Zur berlin biennale siehe auch die Bände 142 (1998), 143 (1998), 169 (2004) und 191 (2008).

Ausstellungen